Ausschreibung des Carl-Friedrich-Graumann-Preises 2024
Mit dem ursprünglich von ED Lantermann gespendeten Preis für Umweltpsychologie werden wissenschaftliche Nachwuchsarbeiten ausgezeichnet, die auch einem fachfremden Publikum die Relevanz psychologischer Konzepte zur Erklärung von Mensch-Umwelt-Wechselwirkungen verdeutlichen. Der Preis ist nach dem 2007 verstorbenen Psychologen Carl Friedrich Graumann benannt, dem wohl verdienstvollsten Mitglied und einem der Gründer:innen unserer Fachgruppe.
Der Preis ist mit € 500 dotiert. Als preiswürdige Arbeiten können sowohl Abschlussarbeiten als auch Promotionen oder Journalpublikationen von Jungwissenschaftler*innen eingereicht werden. Beiträge sind sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache willkommen.
Der Carl-Friedrich-Graumann-Preis für Umweltpsychologie wird im Rahmen der DGPs-Tagung 2025 in Luxemburg persönlich übergeben. Die persönliche Anwesenheit der Preisträger:in an der Preisverleihung ist ausdrücklich erwünscht.
Preisträgerinnen und Preisträger
2026
Anna Theis
Ausgezeichnet für ihre Abschlussarbeit „Counteracting Pluralistic Ignorance by Correcting Misperceptions of Climate Policy Support in Germany“
Clara Kühner
Ausgezeichnet für ihren Zeitschriftenartikel „Environmental Sustainability at Work: It's Time to Unleash the Full Potential of Industrial and Organizational Psychology“
2024
Helen Landmann
Ausgezeichnet für ihren Zeitschriftenartikel „Being Moved by Protest – Collective efficacy beliefs and injustice appraisals enhance collective action intentions for forest protection via positive and negative emotions“
2020
Kaya Broszeit
Ausgezeichnet für ihre Bachelorarbeit „Zusammenhang von kollektiver Wirksamkeit und umweltschützendem Verhalten - Eine Metaanalyse“
2018
Lisa Oswald, Universität Kassel
Ausgezeichnet für ihre Bachelorarbeit „Wer sich bewegt, bewegt was. Der Zusammenhang zwischen Sport, Naturerleben, Volition und Umweltverhalten“
2015
Alexandra Kibbe, Universität Magdeburg
Ausgezeichnet für ihren Zeitschriftenartikel (zusammen mit Franz Bogner und Florian Kaiser) „Exploitative vs. appreciative use of nature – Two interpretations of utilization and their relevance for environmental education“
2013
Anja Franzen, Paris-Lodron Universität Salzburg
Ausgezeichnet für ihre Bachelorarbeit „Navi denkt, FahrerIn lenkt: Aktive vs. semi-passive Ortserfahrung beim Autofahren“
2011
Dörte Martens, Eidg. Forschungsanstalt WSL
Ausgezeichnet für ihren Zeitschriftenartikel (zusammen mit Heinz Gutscher und Nicole Bauer) „Walking in “wild” and “tended” urban forests: The impact on psychological well-being“
2009
Katrin Häfner, Friedrich- Schiller-Universität Jena
Ausgezeichnet für ihre Diplomarbeit „Die Auswirkung von existentieller Bedrohung auf Umweltschutzmotivation“
Sonja Haustein, Ruhr-Universität Bochum
Ausgezeichnet für ihre Dissertation „Personale Determinanten des Mobilitätsverhaltens und der mobilitätsbezogenen Umweltwirkungen“
2007
Nina Schwarz, Universität Kassel, Center for Environmental Systems Research
Ausgezeichnet für ihre Dissertation „Umweltinnovationen und Lebensstile. Eine raumbezogene, empirisch fundierte Multi-Agenten-Simulation“
2004
Sylvia Harms, Universität Zürich, Psychologisches Institut
Ausgezeichnet für ihre Dissertation „Vom Routinehandeln zur bewusst-rationalen Wahl zwischen Mobilitätsalternativen: Wann steigen Autobesitzende auf das Car Sharing um?“
2002
Immo Fritsche, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Institut für Psychologie
Ausgezeichnet für seine Dissertation „Die Verhaltensrelevanz von Rechenschaftslegung. Experimentelle Testung der Neutralisationstheorie im Kontext umweltschädigenden Verhaltens“
2001
Robert Tobias, Universität Zürich, Psychologisches Institut
Ausgezeichnet für seine Lizentiatsarbeit „Freiwillig mitmachen beim Langsamfahren? Empirische Untersuchung eines anwendungsorientierten Simulationsmodells kollektiver Aktionen“
2000
Marcel Hunecke, Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Psychologie
Ausgezeichnet für seine Dissertation „Ökologische Verantwortung, Lebensstile und Umweltverhalten“