Wissenschaftskommunikation

Uns ist die Förderung guter Wissenschaftskommunikation sehr wichtig. Es stellen sich erfahrene Wissenschaftskommunikator*innen der Fachgruppe zur Verfügung, um Tipps zu geben oder um sich zu vernetzen. Ansprechpartner*innen hierfür sind:

Auf der Tagung Psychologie und Gehirn 2021 küren wir zum ersten mal drei Ambassadors für Wissenschaftskommunikation.

Hier das PDF zur Ausschreibung 2021.

 

Wir präsentieren die Ambassadors für Wissenschaftskommunikation 2021:

Franziska Sattler

Franziska Sattler mit ihrem Konzept "Kaffeeklatsch mit Wissenschaft" im Naturkundemuseum Berlin (Förderlinie 1)
Twitter: https://twitter.com/ohyeahfranzi

Sophie Elschner

Sophie Elschner mit ihrem geplanten Konzept, Wissenschaftsthemen in Comics zu erklären (Förderlinie 2)
Twitter: https://twitter.com/psychoSophComic
Instagram: https://www.instagram.com/psychosophcomic/

psychoSTEPS

psychoSTEPS, Jana Meier, Dr. Lena Eppelmann und Magdalena Sandner, Vertreterinnen einer Gruppe von Psychologie-Studierenden, die unter Anleitung von Prof. Michèle Wessa (Universität Mainz) Beiträge in Form von Podcasts und Blogbeiträgen erstellen (Förderlinie 1)

 

Wir bedanken uns herzlich für die Mitwirkung der externen Jury, bestehend aus vier Expertinnen und Experten für Wissenschaftskommunikation:

Dr. Melanie Sauerland und Prof. Malte Friese vom In-Mind Team

Dr. Julia Fischer, Journalistin und Fernsehmoderatorin

Dr. Jens Foell, Mitglied im maiLab Team und Autor eines Artikels über Wissenschaftskommunikation in Nature Human Behaviour

Hier der Text der Jury zur Ausschreibung 2021:

Förderpreise für Wissenschaftskommunikation

Zum ersten mal wurden in diesem Jahr die Förderpreise für Wissenschaftskommunikation auf der Jahrestagung „Psychologie und Gehirn 2021“ verliehen. Ihr Ziel ist es, bereits geleistete exzellente Wissenschaftskommunikation sowie Konzepte zur zukünftigen Förderung von Wissenschaftskommunikation anzuerkennen und zu unterstützen.

Es freut uns sehr, dass die Ausschreibung dieser Preise solchen Anklang gefunden hat. Ziel der Jury war es, drei Ambassadors für Wissenschaftskommunikation auszuwählen. Die Entscheidung war nicht leicht, denn die Qualität der Beiträge war durchgehend sehr hoch.

Die eingesendeten Beiträge zeichnen dabei ein klares Bild des derzeitigen Stands der Wissenschaftskommunikation in Deutschland: eine kleinere Zahl von äußerst vielseitigen Beiträgen, von denen jeder einzelne exzellent ist. Die Beiträge überzeugten durch ausgereifte Konzepte und klar erkennbare dahinter stehende Fachkompetenz. Das sind hervorragende Neuigkeiten, denn es bedeutet, dass dem WissKomm-begeisterten Publikum eine Auswahl von exzellenten Projekten und Plattformen zur Verfügung steht. Die kleinere Anzahl von Bewerbungen macht allerdings auch klar, welch große Leistung man erbringen muss, um ein WissKomm-Projekt zu starten. Neben großem Talent steckt auch ein großes Maß an Arbeit hinter jedem Projekt. Die eingereichten Beiträge sagen uns ganz deutlich: um auf dem derzeitigen WissKomm-Markt Fuß zu fassen, muss man hervorragende Leistung zeigen und gleichzeitig hoch innovativ sein.
Mit unseren Förderpreisen hoffen wir, Anreize für weitere exzellente WissKomm-Projekte zu setzen und freuen uns auf noch mehr Bewerbungen im nächsten Jahr!

Am liebsten hätten wir jeden einzelnen der großartigen Einreichungen belohnt, haben uns aber nach gründlicher Sichtung und langen Konversationen auf die drei Gewinner festgelegt. Um die Qualität aller Einreichungen sichtbar zu machen, möchten wir hier alle Einreichungen kurz vorstellen.

Hier die nominierten Beiträge für die Förderpreise für Wissenschaftskommunikation der PuG 2021:

Förderlinie 1: bereits geleistete hervorragende Wissenschaftskommunikation
Lena Gmelch
Das große Ziel von Lena Gmelch ist die Verbesserung der zentralen Wissensdatenbank unserer Zeit. In ihrem Projekt Wissen erwerben, Wissen teilen überarbeitet sie gemeinsam mit Studierenden fachrelevante Wikipedia-Einträge und evaluiert hinterher den Effekt. Gleichzeitig verschafft sie auf diese Weise Studierenden eine Möglichkeit, sich in das Konzept der Wikipedia als WissKomm-Plattform einzuarbeiten.

Anna Henschel
Auf diversen WissKomm-Plattformen ist Anna Henschel aktiv, auf Twitter und bei Pint of Science vermittelt sie erfolgreich Wissenschaft an ein breites Publikum. Der Beitrag, der uns am meisten ins Herz getroffen hat, war ein Artikel auf The Conversation, in dem sie die Neurowissenschaft der Einsamkeit ins Licht der Pandemie gerückt hat.

psychoSTEPS
In diesem Projekt von Jana Meier, Lena Eppelmann und Magdalena Sandner verbinden sich innovative Lehre und Wissenschaftskommunikation. Im Rahmen eines Seminars während der Corona Pandemie haben sich Psychologie-Studierende der Universität Mainz kurzerhand entschlossen, unter der Leitung ihrer Professorin Michèle Wessa Podcasts aufzunehmen und Blogeinträge zu erstellen. Entstanden ist ein wunderbares Multiplikator-Organ für Wissenschaftskommunikation, das hoffentlich viele Früchte tragen wird!

Franziska Sattler
Hier treffen wir auf einen professionellen, sehr ansprechenden Auftritt in Kombination mit einem innovativen Konzept, das uns rundum überzeugt. Mit ihrem “Kaffeeklatsch mit Wissenschaft” stellte Franziska Sattler ein Format auf die Beine, das ein breites Publikum anzieht. Am Museum für Naturkunde in Berlin lädt sie interessierte Besucher ein, Expert:innen Fragen zu Forschungsthemen zu stellen und bringt damit auch weitere Kolleg:innen aus der Forschung mit Wissenschaftskommunikation in Berührung. Genial, wie wir finden!


Förderlinie 2: Konzepte zur Förderung von Wissenschaftskommunikation für ein Jahr

BrainBugs
Einen neuen YouTube Kanal erstellen bedeutet eine gute Konzeption, hohen technischen Aufwand und sehr gutes Zeitmanagement. Dies alles planen die drei Bewerber:innen Dorothea Metzen, Lena Pfeifer und Guillermo Hidalgo Gadea, und zwar zum Thema Kognitive Neurowissenschaften. Ein ambitionierter und faszinierender Plan, wie wir finden!

Sophie Elschner
Über ein großartiges Talent zum Zeichnen zu verfügen und Wissenschaftskommunikation betreiben - das trifft auf Sophie Elschner zu. Sie plant ein Projekt, in dem sie Themen aus der Psychologie, Kognitions- und Neurowissenschaften mit Illustrationen erklärt, so dass sie für jeden zugänglich, verständlich und unterhaltsam sind. Wir brennen darauf, die fertigen Comics zu sehen!