
Einschätzung möglicher Kollisionen bei zentralem Sehverlust
Eine aktuelle Untersuchung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) in Zusammenarbeit mit internationalen Forschungseinrichtungen liefert mit Hilfe von experimentellen Virtual-Reality-Methoden spannende Forschungsergebnisse. Das Team konnte zeigen, dass es eine vergleichbare Genauigkeit bei der Einschätzung der Ankunftszeit von herannahenden Fahrzeugen gibt, unabhängig von dem Vorliegen altersbedingter Makuladegeneration. Prof. Dr. Daniel Oberfeld-Twistel stellt fest, "dass selbst ein reduziertes zentrales Sehvermögen noch nützliche Informationen für die Beurteilung herannahender Objekte liefert" und erklärt in diesem Artikel, wie die Studie aufgebaut war, unter welchen Bedingungen sich die Ergebnisse zeigen und, auf welche Hinweise Betroffene in verschiedenen Situationen eher zurückgreifen.