Preise und Ehrungen

Preise und Ehrungen

Carl Friedrich Graumann war wohl eines der verdienstvollsten und kreativsten Mitglieder der Fachgruppe Umweltpsychologe. Um ihn zu ehren, findet eine nach ihm benannte Vorlesung im Rahmen der Fachgruppentagung statt.

Außerdem ist der von Ernst Dieter Lantermann gespendete Preis für Umweltpsychologie nach ihm benannt. Mit dem C. F. Graumann-Preis (Preisgeld: EUR 500.-) werden wissenschaftliche Nachwuchsarbeiten ausgezeichnet, die auch einem fachfremden Publikum die Relevanz psychologischer Konzepte zur Erklärung von Mensch-Umwelt-Wechselwirkungen verdeutlichen. Der C. F. Graumann-Preis für Umweltpsychologie wird im Rahmen der DGPs Tagung übergeben.

 

2021

Florian Kaiser
Otto-von-Guericke University, Magdeburg, Deutschland
Protecting the environment for its own sake against all odds
Im Rahmen der International Conference on Environmental Psychology in Siracusa, Italien


2019

Gisela Böhm
University of Bergen, Norwegen
The emotional side of risk – a dual process model of environmental behaviour
Im Rahmen der International Conference on Environmental Psychology in Plymouth, UK


2017

Immo Fritsche
Universität Leipzig, Deutschland
Title: Collective Problems Require Collective Answers: A Social Identity Model of Pro-Environmental Action
Im Rahmen der International Conference on Environmental Psychology in A Coruña, Spanien


Bis 2015 fand die C.F. Graumann-Vorlesung jeweils an der Tagung der Fachgruppe Umweltpsychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie statt:

2015

Thomas Dietz and Linda Steg     
Michigan State University, East Lansing, USA; University of Groningen, Groningen, The Netherlands
Title: New avenues for environmental psychology     


2013

Barbara B. Brown    
University of Utah, Salt Lake City, USA     
Title: Design, Policy, and Psychology for Walking: No one Walks—or Benefits—Alone      


2011

Robert Cialdini     
Arizona State University, Phoenix, USA     
Title: Norms-based Messaging: An Untapped Power Source for Environmental Action     


2009

Paul Slovic    
University of Oregon, USA     
Titel: Risk as Analysis and Risk as Feeling: Seeking Environmental Sensitivity in a World of Data    


2007

P. Wesley Schultz    
California State University, San Marcos, USA     
Titel: Environmental Concern as Implicit Social Cognition

Aktuelles   

Der nächste C.F. Graumann-Preis wird 2022/2023 verliehen, Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.


Im Jahr 2020 wurde der Carl Friedrich Graumann-Preis für die beste wissenschaftliche Nachwuchsarbeit im Bereich der Umweltpsychologie von der Fachgruppe Umweltpsychologie zum elften Mal vergeben. Das Preisgeld betrug € 500. Für den C.F. Graumann-Preis können Diplom-/Master- oder Bachelorarbeiten eingereicht werden. Beiträge sind sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache willkommen. Inhaltlich sollten sich die Arbeiten mit Umweltpsychologie im weitesten Sinne beschäftigen.


Preisträgerinnen und Preisträger


2018     
Lisa Oswald, Universität Kassel    
Ausgezeichnet für ihre Bachelorarbeit „Wer sich bewegt, bewegt was. Der Zusammenhang zwischen Sport, Naturerleben, Volition und Umweltverhalten“.     


2015     
Alexandra Kibbe, Universität Magdeburg
Ausgezeichnet für ihren Zeitschriftenartikel (zusammen mit Franz Bogner und Florian Kaiser) „Exploitative vs. appreciative use of nature – Two interpretations of utilization and their relevance for environmental education„.     


2013     
Anja Franzen, Paris-Lodron Universität Salzburg    
Ausgezeichnet für ihre Bachelorarbeit „Navi denkt, FahrerIn lenkt: Aktive vs. semi-passive Ortserfahrung beim Autofahren“     


2011     
Dörte Martens, Eidg. Forschungsanstalt WSL    
Ausgezeichnet für ihren Zeitschriftenartikel (zusammen mit Heinz Gutscher und Nicole Bauer) „Walking in “wild” and “tended” urban forests: The impact on psychological well-being„     


2009     
Katrin Häfner, Friedrich- Schiller-Universität Jena
Ausgezeichnet für ihre Diplomarbeit „Die Auswirkung von existentieller Bedrohung auf Umweltschutzmotivation“     

Sonja Haustein, Ruhr-Universität Bochum     
Ausgezeichnet für ihre Dissertation „Personale Determinanten des Mobilitätsverhaltens und der mobilitätsbezogenen Umweltwirkungen“    


2007     
Nina Schwarz, Universität Kassel, Center for Environmental Systems Research     Ausgezeichnet für ihre Dissertation „Umweltinnovationen und Lebensstile. Eine raumbezogene, empirisch fundierte Multi-Agenten-Simulation“         


2004
Sylvia Harms, Universität Zürich, Psychologisches Institut    
Ausgezeichnet für ihre Dissertation „Vom Routinehandeln zur bewusst-rationalen Wahl zwischen Mobilitätsalternativen: Wann steigen Autobesitzende auf das Car Sharing um?“    


2002     
Immo Fritsche, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Institut für Psychologie
Ausgezeichnet für seine Dissertation „Die Verhaltensrelevanz von Rechenschaftslegung. Experimentelle Testung der Neutralisationstheorie im Kontext umweltschädigenden Verhaltens“    


2001   
Robert Tobias, Universität Zürich, Psychologisches Institut    
Ausgezeichnet für seine Lizentiatsarbeit „Freiwillig mitmachen beim Langsamfahren? Empirische Untersuchung eines anwendungsorientierten Simulationsmodells kollektiver Aktionen“    


2000     
Marcel Hunecke, Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Psychologie
Ausgezeichnet für seine Dissertation „Ökologische Verantwortung, Lebensstile und Umweltverhalten“