Interessengruppe Positive Psychologie
Lunch Lectures Positive Psychologie im Sommersemester 2026
Die Lunch Lectures Positive Psychologie wird es auch in diesem Sommersemester geben und der nächste Termin der Lunch Lectures Positive Psychologie steht schon vor der Tür!
Diese sind im vergangenen Sommersemester erstmalig in enger Zusammenarbeit mit der DGPPF (Vorsitz: Prof. Dr. Corinna Peifer & Prof. Dr. Claudia Harzer) entstanden und sollen nun regelmäßig fortgesetzt werden.
Die Lunch Lectures des Sommersemesters 2026 finden montags (voraussichtlich am 27.04. 18.05., 29.06. und 20.07. von 12:30-13:30 Uhr) online hier statt:
https://uni-luebeck.webex.com/uni-luebeck/j.php?MTID=m98942a1f6eea9f4a96d619bc2876be82
Die Aufnahmen der bisherigen Vorträge finden Sie im YouTube-Kanal https://www.youtube.com/@DGPPF_yt
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Über uns
Positive Psychologie ist eine vergleichsweise junge Disziplin, die vor allem Anfang der 2000er an Popularität und Aufmerksamkeit gewonnen hat. Kernanliegen ist, komplementär zu einer Perspektive auf dysfunktionale Prozesse, etwa im Sinne der (Psycho-)Pathogenese, einen stärkeren Fokus auf funktionale Prozesse zu legen, die sich an positiven subjektiven Erfahrungen, positiv wirksamen Eigenschaften und Institutionen orientiert, die es ermöglichen, Wohlbefinden zu erhalten oder zu steigern und resilienter im Umgang mit aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zu sein. Die Positive Psychologie hat seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag geleistet, um psychologische Prozesse besser zu verstehen, die das Erleben positiver Emotionen und Zustände wie Zufriedenheit und Wohlbefinden fördern und auf dieser Grundlage Interventionen entwickelt, implementiert und evaluiert.
Die interdisziplinäre Interessengruppe Positive Psychologie hat daher zum Ziel, die positiv-psychologische Forschung in Deutschland zu bündeln und gemeinsam an Fragen zu positiver Entwicklung auf individueller, interpersoneller und organisationaler Ebene, zur Beschreibung von Unterschieden positiver Eigenschaften und Erlebnisse (i. S. v. State-Trait-Unterschieden) sowie zur differentiellen Wirksamkeit von positiv-psychologischen Interventionen zu arbeiten. Dabei sollen nationale und internationale Aktivitäten vernetzt und kritisch diskutiert werden, Herausforderungen, z. B. der Theoriebildung und Methodenentwicklung im positiv-psychologischen Spektrum bearbeitet und die Rolle von Kontexten und Settings (z. B. Schule, Arbeitswelt) aus positiv-psychologischer Perspektive genauer beleuchtet werden.
Koordinationsteam:
Dr. Christina Ewert
Universität Potsdam
E-Mail: christina.ewert@--no-spam--uni-potsdam.de
Prof. Dr. Samuel Tomczyk
Universitätsmedizin Rostock
E-Mail: samuel.tomczyk@--no-spam--med.uni-rostock.de
Aktuelles
Call for Papers - Special Issue (ZAO)
Der Call for Papers zum Sonderheft “Positive Psychology at Work: Advancing Theory, Methods, and Practice” der Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie lädt zur Einreichung empirischer, theoretischer und Übersichtsarbeiten ein, die untersuchen, wie positive psychologische Prozesse im Arbeitskontext entstehen und zu Wohlbefinden, Motivation und Leistung beitragen (pdf-Datei zum Download).