Peer-Mentoring

Peer-Mentoring Team-Programm der Fachgruppe Gesundheitspsychologie

2014 wurde erstmals das Peer-Mentoring der Fachgruppe Gesundheitspsychologie ausgeschrieben. Seitdem werden jedes Jahr 2 x 2 Jungwissenschaftler*innen gemeinsam durch die Fachgruppe gefördert. Dadurch soll eine verstärkte Vernetzung im Rahmen der Durchführung eines Team-Projektes erreicht werden.

In zwei Förderlinien wird jeweils ein Grant mit max. 1000 € Fördervolumen vergeben. Beantragt werden können beispielsweise ein gemeinsames Forschungsprojekt, eine gemeinsame Datenauswertung oder das Erstellen einer gemeinsamen Publikation. Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte der jeweils aktuellen Ausschreibung.

Aktuelle Ausschreibung Peer-Mentoring Team-Programm

Die Fachgruppe Gesundheitspsychologie schreibt zum neunten Mal das Peer-Mentoring Team-Programm aus. Bis zum 29.02.2024 können sich wieder 2 x 2 Jungwissenschaftler*innen gemeinsam für die Förderung eines Team-Projektes bewerben.

Beschreibung: Die Fachgruppe Gesundheitspsychologie vergibt zwei Stipendien zur Förderung ihrer Jungmitglieder. Das Stipendium der Linie A dient der Förderung von Promovierenden, während das Stipendium der Linie B auf die Förderung der Jungwissenschaftler*innen nach der Promotion (Postdocs) abzielt.

A. Zuschuss zur Förderung von Promovierenden im Themenbereich der Gesundheitspsychologie: Zwei Promovierende finden sich zu einem Peer Mentoring-Team zusammen.

B. Zuschuss zur Förderung von Jungmitgliedern nach der Promotion (Postdocs) im Themenbereich der Gesundheitspsychologie: Zwei Jungwissenschaftler*innen nach der Promotion (Postdocs) oder ein*e Postdoc und ein*e Promovierende*r finden sich zu einem Peer Mentoring-Team zusammen.

Sollte in einer der beiden Förderungslinien kein geeigneter Antrag eingereicht werden, behält sich die Fachgruppe vor, in dem jeweiligen Jahr auch zwei Anträge der jeweils anderen Linie zu fördern.

Antragsgestaltung: Im Antrag müssen die Ziele deutlich werden, die mit einem Peer Mentoring erreicht werden sollen. Beispiele für beantragte Vorhaben können sein:

  •     ein gemeinsames Forschungsprojekt
  •     eine gemeinsame Datenauswertung
  •     das Erstellen einer gemeinsamen Publikation und/oder eines Konferenzbeitrags

Voraussetzungen: Die beantragten Vorhaben müssen einen gesundheitspsychologischen Hintergrund haben und der Antrag muss von beiden Peers gemeinsam gestellt werden. Der Antrag kann auf Deutsch oder Englisch eingereicht werden. Als Peer-Mentoring Teams sollen zwei Personen von unabhängigen Institutionen gefördert werden. Zwei Personen, die nur einem/r Institut/Lehrstuhl/Abteilung angehören bzw. dort assoziiert sind, können durch dieses Programm nicht gefördert werden. Falls der Antrag auf einer bereits bestehenden Kooperation aufbaut bzw. in Beziehung zu laufenden Projekten steht, muss der Mehrwert bzw. die Neuartigkeit der Kooperation deutlich werden, d.h. eigenständige, neue Fragestellungen und/oder Hypothesen umfassen.

Einzureichende Unterlagen:

  •     Beschreibung der Ziele des Peer-Mentorings (1 Seite)
  •     Beschreibung des Vorhabens (1-2 Seiten)
  •     Zeit- und Budgetplan (1 Seite)
  •     Kurzer CV beider Bewerber*innen (1 Seite pro Bewerber*in)

Förderungssumme: Max. 1000€ pro Förderlinie. Die Gelder können für Fahrtkosten, Unterkunft und/oder Kosten, die zur Durchführung des Vorhabens anfallen, verwendet werden. Für die Kostenübernahme durch die Fachgruppe sind entsprechende Verwendungsnachweise beizubringen.

Antragsberechtigt: Jungwissenschaftler*innen während und nach der Promotion, die Mitglieder der Fachgruppe für Gesundheitspsychologie sind. Ein Antrag auf Mitgliedschaft kann zusammen mit der Bewerbung um eine Förderung eingereicht werden.

Bewertungskriterien: Die Begutachtung der eingereichten Anträge erfolgt durch die Sprechergruppe der Fachgruppe für Gesundheitspsychologie. Neben der Prüfung der Formalia, wie der Vollständigkeit der Unterlagen und einem fristgerechten Eingang des gemeinsam durch beide Peers gestellten Antrags, orientiert sich die Bewertung der Anträge an folgenden Kriterien:

  •     Klarheit und präzise Darstellung des Antragsziels
  •     Beschreibung des Vorhabens: Stimmigkeit mit Antragsziel und erkennbarer Gewinn für beide Peers
  •     Innovation: Neuigkeit der Idee, kreatives Vorgehen (siehe Voraussetzung: Mehrwert bzw. Neuartigkeit der Kooperation im Fall bestehender Kooperationen/Projekte)
  •     Realistische und nachvollziehbare Zeit- und Budgetplanung

Hinweise: Dies beinhaltet die Begründung der Notwendigkeit der beantragten Mittel/Posten i.S. des Projektes und eine detaillierte Aufschlüsselung der Kosten für Materialien und/oder Geräte (ggf. Kostenvoranschläge).

Dokumentation: Die Stipendien-Empfänger*innen verfassen einen Bericht (2-3 Seiten) über das geförderte Projekt, der auf der Website der Fachgruppe Gesundheitspsychologie veröffentlicht wird.

Einreichung: Die Anträge sind per E-Mail (ein zusammenhängendes PDF) einzusenden an: fggs-sprecher(at)dgps.de

Aktuelles Fristende für die Einreichung von Vorhaben: 29.02.2024

Entscheidung der Sprechergruppe: Mai 2024

Bisherige geförderte Projekte

2023

Die Förderung für ein Team-Projekt erhalten im Jahr 2023 Marina Groß (Universität Wien) und Elisabeth Sievert (Universität Erfurt).

Außerdem wird im Jahr 2023 das Team-Projekt von Dr. Nina Weingarten (Universität Bonn) und Alice Seffen (Universitätsklinikum Bonn) gefördert.

2022

Die Förderung für ein Team-Projekt erhalten im Jahr 2022 Johanna Rehder (Ruhr-Universität Bochum) und Irina Timm (Karlsruher Institut für Technologie).

Außerdem wird im Jahr 2022 das Team-Projekt von Dr. Anne Möhring (Universitätsmedizin Greifswald) und Dr. Sarah Schäfer (Leibniz-Institut für Resilienzforschung) gefördert.

2021

Die Förderung für ein Team-Projekt erhalten im Jahr 2021 Caroline van der Velde (Universität Bamberg) und Janis Fiedler (Karlsruher Institut für Technologie).

Außerdem wird im Jahr 2021 das Team-Projekt von Fabienne Aust (Universität zu Lübeck) und Dr. Magdalena Wekenborg (TU Dresden) gefördert.

2020

Die Förderung für ein Team-Projekt erhalten im Jahr 2020 Sarah Labudek (Universität Heidelberg) und Michael Kilb (Universität Mannheim).

Außerdem wird im Jahr 2020 das Team-Projekt von Christopher Jones (Universität Bremen) und Dr. Mario Wenzel (Universität Mainz) gefördert.

2019

Die Förderung für ein Team-Projekt erhalten im Jahr 2019 Christiane Attig (Technische Universität Chemnitz) und Dr. Laura M. König (Universität Konstanz). Der aktuelle Stand des Projekts kann auf der Projektseite im Open Science Framework eingesehen werden.

König, L. M., Attig, C., Franke, T., & Renner, B. (2021). Barriers to and facilitators for using nutrition apps: A systematic review and conceptual framework. 20037. https://doi.org/10.2196/20037

2018

Die Förderung für ein Team-Projekt erhalten im Jahr 2018 Matthias Domhardt (Universität Ulm/ Universitätsklinikum Ulm) und Dr. Jiaxi Lin (King's College London/ Universität Freiburg). Erste Ergebnisse dieser Kooperation wurden in der Fachzeitschrift Systematic Reviews veröffentlicht.

Lin, J., Scott, W., Carpenter, L., Norton, S., Domhardt, M., Baumeister, H., & McCracken, L. M. (2019). Acceptance and Commitment Therapy for chronic pain: Protocol of a systematic review and individual participant data meta-analysis. Systematic Reviews, 8: 14. https://doi.org/10.1186/s13643-019-1044-2

2016

Die Förderung für ein Team-Projekt erhalten im Jahr 2016 Dana Schultchen (geb. Fischer) (Universität Ulm) und Julia Reichenberger (Universität Salzburg). Ergebnisse dieser Kooperation wurden in den Fachzeitschriften British Journal of Health Psychology und Nutrition publiziert.

Schultchen, D., Reichenberger, J., Mittl, T., Weh, T. R. M., Smyth, J. M., Blechert, J., & Pollatos, O. (2019). Bidirectional relationship of stress and affect with physical activity and healthy eating. British Journal of Health Psychology. https://doi.org/10.1111/bjhp.12355

Reichenberger, J., Richard, A., Smyth, J. M., Fischer, D., Pollatos, O., & Blechert, J. (2018). It's craving time: time of day effects on momentary hunger and food craving in daily life. Nutrition. https://doi.org/10.1016/j.nut.2018.03.048

Außerdem wurde das Team aus Hilda Hohl (Freie Universität Berlin) und Dr. Janina Lüscher (Universität Zürich) gefördert. Ergebnisse dieser Kooperation wurden in den Fachzeitschriften Annals of Behavioral Medicine und British Journal of Health Psychology publiziert.

Hohl, D. H., Lüscher, J., Keller, J., Heuse, S., Scholz, U., Luszczynska, A., & Knoll, N. (2018). Inter-relations among negative social control, self-efficacy, and physical activity in healthy couples. British Journal of Health Psychology, 23, 580-596. https://doi.org/10.1111/bjhp.12305

Lüscher, J., Hohl, D. H., Knoll, N., & Scholz, U. (2019). Invisible social support and invisible social control in dual-smoker couple's everyday life: A dyadic perspective. Annals of Behavioral Medicine, 53, 527-540. https://doi.org/10.1093/abm/kay062

2015

Die Förderung für ein Team-Projekt erhalten im Jahr 2015 Alexandra Linnemann (Universität Marburg) und Mario Wenzel (Universität Mainz). Das Ergebnis dieses Tandem-Projekts ist in der Fachzeitschrift International Journal of Behavioral Medicine erschienen.

Linnemann, A., Wenzel, M., Grammes, J., Kubiak, K., & Nater, U. M. (2018). Music listening and stress in daily life - a matter of timing. International Journal of Behavioral Medicine, 25(2), 223-230. https://doi.org/10.1007/s12529-017-9697-5

Außerdem wurde das Team aus Ann-Kristin Beyer (Universität Erlangen) und Dr. Maja Wiest (Evangelische Hochschule Berlin) gefördert. Die Ergebnisse dieser Kooperation wurden im Journal of Aging and Physical Activity publiziert sowie auf der Ageing as Future Conference, dem 12. Kongress der Fachgruppe Gesundheitspsychologie und der 22. Tagung der Fachgruppe Entwicklungspsychologie der Deustchen Gesellschaft für Psychologie (EPSY) vorgestellt.

Beyer, A.-K., Wiest, M., & Wurm, S. (2019). There is still time to be active. Self-perceptions of aging, physical activity and the role of perceived residual lifetime among older adults. Journal of Aging and Physical Activity, 27(6), 807-815 . https://doi.org/10.1123/japa.2018-0380