Die Professoren Klaus Fiedler (Heidelberg) und Erich Schröger (Leipzig) gehören zu den ersten sechs Forschern, die die DFG mit einer "kühnen Idee" (DFG-Präsident Kleiner) überzeugt haben. Im Dezember 2008 erhielten sie die Zusage für eine DFG-Förderung im Rahmen des Reinhart- Koselleck-Programms. Das neu eingerichtete Koselleck-Förderprogramm ist eine ungewöhnliche Form der Forschungsförderung. Es belohnt gerade Vorhaben, deren Ergebnis unsicher ist, weil Methoden oder theoretische Modelle noch nicht erprobt wurden. Die Zusage für ein Koselleck-Projekt ist daher als eine Auszeichnung für herausragende Wissenschaftler zu verstehen und als Vertrauen in den Ertrag kreativer Forschung.
