
Aktuelle Erkenntnisse aus der psychologischen Forschung für die Öffentlichkeit aufzubereiten, das ist das Ziel von der Online-Plattform „The Inquisitive Mind“, kurz In-Mind. Sie besteht aus dem In-Mind Magazin und dem In-Mind Blog und wird seit 2010 in vier (Sprachen Deutsch, Englisch, Italienisch, Niederländisch) betrieben. Die deutsche In-Mind-Seite wird von einem Team deutschsprachiger Psychologinnen und Psychologen redaktionell geführt. „Uns hat beeindruckt, mit welcher Professionalität das In-Mind-Team bei der Akquise und Begutachtung sowie bei der Endredaktion der Beiträge und der Verbreitung der In-Mind-Inhalte vorgeht“, sagt Conny H. Antoni. Die dargestellten Themen sind immer von gesellschaftlicher Relevanz, wie zum Beispiel die Themenausgaben zu Flucht und Migration, Beiträge zu Chancen und Risiken der virtuellen Welt oder zu den Folgen medialer Berichterstattung zeigen.
Vom In-Mind-Team werden außerdem regelmäßig Bücher rezensiert, die sich mit Themen aus dem Forschungsfeld der Psychologie befassen. Die deutsche In-Mind-Seite erreicht einen festen Leserkreis von etwa 4.500 Psychologie-Interessierten und hat seit 2013 über 300.000 Menschen Erkenntnisse aus der psychologischen Forschung auf verständliche und anspruchsvolle Weise nähergebracht. „Ohne Zweifel verfügen alle Mitglieder des Teams über ein beachtliches Maß an Expertise in der Wissenschaftskommunikation“ lobt Conny Antoni. „Sie verstehen es hervorragend, psychologische Erkenntnisse, Konzepte und Methoden in der Öffentlichkeit verständlich, unterhaltsam, aber immer niveauvoll und korrekt darzustellen, und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Verbreitung psychologischen Wissens in der Öffentlichkeit.“
Die Herausgeber Malte Friese (Universität Saarbrücken), Oliver Genschow, Jan Crusius (Universität Köln) und Melanie Sauerland (Universität Maastricht) werden unterstützt von den Mitherausgeberinnnen und -herausgebern Hans Alves (Universität Köln), Axel Burger (Universität Mannheim), Jens Hellmann (Universität Münster), Esther Kühn (Max Planck Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig), David Loschelder, Universität Lüneburg), Martin Obschonka (Queensland University in Brisbane), Stefanie Peykarjou (Uni Heidelberg), Martina Raue (MIT AgeLab in Cambridge, USA) und Silvana Weber (Universität Koblenz-Landau). Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ehrenamtlich und neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit für das Magazin tätig. Auch externe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können bei In-Mind Beiträge verfassen.

v.l.n.r.: Jan Crusius (Universität Köln), Malte Friese (Universität Saarbrücken), DGPs-Präsident Conny Antoni, Melanie Sauerland (Universität Maastricht) und Oliver Genschow (Universität Köln)
Der Förderpreis Psychologie
Der Förderpreis Psychologie wird an Privatpersonen, Unternehmen, Verbände und Organisationen des öffentlichen Lebens verliehen, die in besonderer Weise durch ihr Engagement zur Förderung von Forschung und Lehre im Fach Psychologie beigetragen haben.
Pressekontakt:
Dr. Anne Klostermann
Pressestelle DGPs
Marienstr. 30
10117 Berlin
E-Mail: <link>pressestelle@dgps.de
Tel.: 030 280 47718
<link fileadmin documents kongresse preistraeger_2018 dgps-pressemitteilung_inmind_neu.pdf _blank download file>Pressemitteilung (PDF)
<link fileadmin documents kongresse preistraeger_2018 the_inquisitive_mind_fo__rderpreis_2018_bv_ca.pdf _blank download file>Laudatio (PDF)
