Die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs), der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) und die Christoph-Dornier-Stiftung (CDS) würdigen mit diesem Preis seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf den Gebieten der Klinischen Psychologie, Psychotherapie, Psychodiagnostik und Evaluationsforschung. Der Deutsche Psychologie-Preis wird für psychologische Forschung vergeben, die sich durch hohe praktische Bedeutung auszeichnet.
Kurt Hahlweg untersuchte Schizophrenie, Partnerschafts- und Familienprobleme sowie Beziehungsstörungen. In der therapeutischen Anwendung legte er den Schwerpunkt auf Prävention. Er hat sich einen Namen gemacht u.a. durch seine Arbeiten über verhaltenstherapeutische Paartherapie, die Prävention von Beziehungsstörungen und die Prävention kindlicher Verhaltensstörungen (beispielsweise durch die Einführung und Evaluation von Triple-P-Programmen). Einer seiner Arbeitsschwerpunkte war aber auch stets die Methodologie und die Evaluation von psychotherapeutischer Forschung.
Die Preisverleihung findet statt am 20. Oktober 2008 um 11.00 Uhr im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Laudatio hält Prof. Dr. Jürgen Margraf. Es sprechen die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, Prof. Dr. Ursula M. Staudinger, sowie die Präsidentin des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen, Dipl.-Psych. Carola Brücher-Albers, und der Vertreter aus der Jury, Prof. Dr. Manfred Döpfner.
