Auszeichnung herausragender wissenschaftlicher Leistungen

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Auszeichnung herausragender wissenschaftlicher Leistungen

Herausragende Forschung und engagierte Betreuung gewürdigt: Die Fachgruppe zeichnet exzellente wissenschaftliche Arbeiten und vorbildliche Promotionsbetreuung aus.

Im Rahmen des Deutschen Psychotherapie Kongresses (DPK) 2026 wurden erneut herausragende wissenschaftliche Leistungen in der Klinischen Psychologie und Psychotherapie gewürdigt. Die Preisverleihung zeichnete Forschungsarbeiten aus, die durch ihre wissenschaftliche Qualität, Innovationskraft und Relevanz für Forschung und Praxis überzeugen konnten.

Förderpreis Klinische Psychologie und Psychotherapie 2026
Der Förderpreis ging an Dr. Mathias Harrer für seine Arbeit „Effectiveness of psychotherapy: Synthesis of a meta-analytic research domain across world regions and 12 mental health problems“, die 2025 im Psychological Bulletin veröffentlicht wurde. Die Studie bündelt internationale Forschungsergebnisse zur Wirksamkeit psychotherapeutischer Behandlungen über verschiedene Weltregionen und psychische Störungsbilder hinweg und liefert damit einen wichtigen Beitrag zur evidenzbasierten Psychotherapie.

Posterpreise 2026
Mit den Posterpreisen wurden drei Nachwuchswissenschaftlerinnen für ihre innovativen Forschungsprojekte ausgezeichnet:

Freda Jutzi für das Poster „Doppelt hält besser? Blended Psychotherapie bei Somatischer Belastungsstörung – Eine multizentrische, randomisiert-kontrollierte Studie (iSOMA+)“.

Lea O. Wilhelm für ihre Arbeit zu Typen der Schmerzverarbeitung bei Personen mit chronischen unteren Rückenschmerzen.

Lea M. Schaubruch für ihre Übersicht zu Resilienz nach Naturkatastrophen und wirksamen Schutzfaktoren.

Open-Science-Preis
Der Open-Science-Preis 2026 wurde an das Forschungsteam um Celina L. Müller, Thomas Ehring und Andreas Kustermann verliehen. Ausgezeichnet wurde die Publikation „(No) attentional biases in obsessive–compulsive disorder? An eye-tracking study using idiosyncratic stimulus material“, erschienen im Journal of Psychopathology and Clinical Science. Die Arbeit steht beispielhaft für transparente und nachvollziehbare Forschung im Bereich psychischer Störungen.
Promotionsbetreuer:innenpreise

Für ihr herausragendes Engagement in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wurden mit dem Promotionsbetreuer:innenpreis 2026 ausgezeichnet:

    Prof. Dr. Marcella Woud (Universität Göttingen)
    Prof. Dr. Andre Pittig (Universität Göttingen)
    Prof. Dr. Anja Riesel (Universität Hamburg)

Der Nachwuchs-Promotionsbetreuer:innenpreis ging an:

    Dr. Belinda Weber (LMU München)
    Dr. Elisabeth Leehr (Universität Münster)
    Dr. Mareike Samaan (Humboldt-Universität zu Berlin / Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge)

Wir gratulieren allen Preisträger:innen herzlich zu ihren beeindruckenden Leistungen und ihrem Engagement für die Wissenschaft!