Wilhelm-Wundt-Medaille

Die Wilhelm-Wundt-Medaille wird für herausragende wissenschaftliche Leistungen im Fach Psychologie verliehen. Diese Auszeichnung wird an aktive Forscherpersönlichkeiten vergeben, die durch bedeutende Arbeiten in der empirischen-psychologischen Grundlagenforschung höchste fachliche Anerkennung erfahren. Mit der Verleihung der Wilhelm-Wundt-Medaille ist die Ehrenmitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Psychologie verbunden. Mit dieser Auszeichnung sollen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen geehrt werden, deren empirische Arbeiten ein Forschungsprogramm repräsentieren, das innovative Ansätze und Problemlösungen in der psychologischen Grundlagenforschung verfolgt, das maßgeblichen Einfluss auf ein Forschungsgebiet der Psychologie hat und das nationale wie internationale fachliche Anerkennung findet.

Preisträgerin 2020

Prof. Dr. rer. nat. Brigitte Röder

Professorin für Biologische Psychologie und Neuropsychologie

Universität Hamburg

Mit Brigitte Röder wird eine weltweit hochangesehene kognitive Neurowissenschaftlerin ausgezeichnet, die wegweisende Arbeiten zur neuronalen Plastizität, der Integration von Informationen aus verschiedenen Sinnesmodalitäten und den neuronalen Grundlagen der kognitiven Entwicklung geleistet hat.

Die vollständige Laudatio für Brigitte Röder steht hier als pdf-Datei zum Download bereit.

Foto: LIN Magdeburg

Frühere Preisträgerinnen und Preisträger

  • 2018: Prof. Dr. Angela D. Friederici

  • 2016: Prof. Dr. Karl Gegenfurtner

  • 2014: Prof. Dr. Herrmann Müller

  • 2012: Prof. Dr. Karl-Christoph Klauer

  • 2010: Prof. Dr. Wolfgang Klimesch

  • 2008: Prof. Dr. Reinhold Kliegl

  • 2006: Prof. Dr. Dr. h.c. Onur Güntürkün

  • 2004: Prof. Dr. Norbert Schwarz und Prof. Dr. Fritz Strack

  • 2000: Prof. Dr. Niels Birbaumer und Prof. Dr. Frank Rösler

  • 1988: Max Wertheimer

  • 1978: Prof. Dr. Heinrich Düker

  • 1970: Otto Selz

  • 1962: Prof. Wolfgang Köhler

  • 1959: Prof. Dr. Dr. .h.c. Karl Bühler

  • 1952: Prof. Dr. Dr. Willy Hellpach