Psychologie an Schulen unterrichten: Psychologielehrerin oder Psychologielehrer werden

Psychologie kann auch als Lehramtsfach studiert werden, denn Psychologie ist in vielen Bundesländern auch ein Schulunterrichtsfach – nicht an allen, aber vielen allgemeinbildenden Schulen, erst recht in berufsbildenden Schulen, beispielsweise, wenn es um Erziehungs-, Pflege- oder Gesundheitsberufe geht. Hierfür werden Lehrkräfte benötigt, die Psychologie als ein Unterrichtsfach (neben einem zweiten Fach) studiert haben.
Psychologie als Unterrichtsfach kann man hier studieren: Technische Universität Dortmund und Universität Paderborn.
Aber bitte beachten: Dieser Ausbildungsweg qualifiziert nicht für eine Berufstätigkeit als Psychologin bzw. als Psychologe. Dies setzt ein Hauptfachstudium der Psychologie mit einem Bachelor- und Masterabschluss voraus. Psychologie als Lehramt befähigt zur Ausübung des Berufs einer Lehrkraft an Schulen. Lehrerinnen und Lehrer üben keine genuin psychologischen Tätigkeiten aus, sondern gestalten Schulunterricht, in dem Schülerinnen und Schüler sich mit psychologischen Themen, Theorien, Methoden und Anwendungen befassen – also psychologische Bildung erfahren.
An vier Universitäten in Bayern (Bamberg, Eichstätt, LMU München und JMU Würzburg) kann im Rahmen eines Lehramtsstudiums das Studium Psychologie mit schulpsychologischem Schwerpunkt studiert werden, was neben der Arbeit als Schulpsychologin bzw. Schulpsychologe auch für den Unterricht im Fach Psychologie qualifiziert.