Mitglied werden

 

Es gibt vier reguläre Formen der Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Psychologie:

  • die ordentliche Mitgliedschaft (Voraussetzung: einschlägige wissenschaftliche Qualifikation, i.d.R. nachgewiesen durch eine Promotion in Psychologie und wissenschaftliche Publikationstätigkeit; siehe Abs. (4) des Satzungsauszugs weiter unten auf der Seite
  • die assoziierte Mitgliedschaft (Voraussetzung: Diplom, Master oder äquivalenter Abschluss in Psychologie sowie Beteiligung an einem Forschungsprojekt, einem postgradualen Promotionsprogramm o.ä.; siehe Abs. (5) des Satzungsauszugs weiter unten auf der Seite
  • die studentische Mitgliedschaft (Voraussetzung: Gültige Einschreibung in einen M.Sc.-Studiengang in Psychologie; siehe Abs. (7) des Satzungsauszugs weiter unten auf der Seite
  • die institutionelle Mitgliedschaft: Institutionelle Mitglieder können psychologische Institute (bzw. psychologische Fachbereiche/Fakultäten); siehe Abs. (10) des Satzungsauszugs weiter unten auf der Seite

Darüber hinaus gibt es zwei Sonderformen der Mitgliedschaft:

  • die Ehrenmitgliedschaft in der DGPs: Ehrenmitglieder sind Personen, die sich in besonderer Weise um die Psychologie verdient gemacht haben.
  • die Fördermitgliedschaft: Fördernde Mitglieder sind solche, die die DGPs nur mit ihren Mitgliedbeiträgen unterstützen.

Möchten Sie ordentliches, assoziiertes oder studentisches Mitglied der DGPs werden, müssen Sie die Mitgliedschaft beantragen. Die entsprechenden Formblätter finden Sie rechts. Bitte beachten Sie, dass Sie von mindestens zwei ordentlichen Mitgliedern der DGPs zur Aufnahme vorgeschlagen werden müssen. Die Entscheidung über Ihren Antrag obliegt dem Vorstand der DGPs.

 

Auszug aus der Satzung der DGPs zum Erwerb der Mitgliedschaft:

§ 5    Erwerb der Mitgliedschaft

(1)     Die Mitgliedschaft besteht aus ordentlichen, assoziierten, studentischen und institutionellen Mitgliedern. Weiterhin können fördernde Mitglieder aufgenommen werden, die die DGPs nur mit ihren Mitgliedsbeiträgen unterstützen sollen. Ein Anspruch auf Aufnahme besteht, auch bei Erfüllung der in dieser Satzung niedergelegten Voraussetzungen, nicht.

(2)     In die DGPs kann als ein ordentliches Mitglied, als ein assoziiertes Mitglied oder als ein studentisches Mitglied aufgenommen werden, wer von mindestens zwei ordentlichen Mitgliedern zur Aufnahme vorgeschlagen wird und eine wissenschaftli­che Qualifikation auf dem Gebiet der Psychologie oder ihrer Nachbarfächer nachweist.

(3)     Die Aufnahme eines ordentlichen Mitglieds, assoziierten Mitglieds, studentischen, institutionellen Mitglieds oder fördernden Mitglieds ist vollzogen, wenn der Vorstand einstimmig einem Aufnahmevorschlag zugestimmt hat.

(4)     Um ordentliches Mitglied zu werden, gilt die wissenschaftliche Qualifikation als nachgewiesen, wenn der Doktorgrad einer Universität oder sonstigen Hochschule er­worben wurde und wenn neben der Dissertation mindestens eine weitere wissenschaftliche Publikationen vorliegt.

(5)     Wer die Erfordernisse einer wissenschaftlichen Qualifikation nach § 5 Abs. (4) nicht oder noch nicht erfüllt, kann assoziiertes Mitglied werden, wenn als wissenschaftliche Qualifikation das Diplom, der Master of Science oder ein äquivalenter Abschluss in Psychologie oder ‑ z.B. im Falle eines Nachbarfaches der Psychologie ‑ ein vergleichbarer Hochschulabschluss erworben wurde. Assoziierte Mitglieder müssen an postgradualen Promotionsprogrammen, Forschungsprojekten, forschungsrelevanter Praxis, Anwendung von psychologischen Forschungsergebnissen oder interdisziplinären Beiträgen zur psychologischen Forschung beteiligt sein.

(6)     Ein assoziiertes Mitglied wird auf eigenen Antrag zum ordentlichen Mitglied, wenn der Vorstand einstimmig die Erfordernisse nach § 5 Abs. (4) für erfüllt betrachtet.

(7)     Studierende in Master of Science-Studiengängen der Psychologie oder äquivalenten Studiengängen können studentische Mitglieder werden.

(8)     Ein studentisches Mitglied wird nach Studienabschluss auf eigenen Antrag zum assoziierten Mitglied, wenn der Vorstand einstimmig die Erfordernisse nach §5 Abs. (5) als erfüllt betrachtet.

(9)     Der Vorstand kann Persönlichkeiten, die sich besondere Verdienste um die Psycho­logie erworben haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen.

(10)      Institutionelle Mitglieder können Fakultäten, Fachbereiche und Institute für Psychologie werden, die Studiengänge für Psychologie an Universitäten in Deutschland anbieten. Studiengänge für Psychologie sind solche, die ein Studium der Psychologie nach Maßgabe der Empfehlungen der DGPs anbieten. Das Nähere zum Inhalt der Empfehlungen beschließt der Vorstand, er kann dazu eine Kommission einsetzen, die Vorschläge erarbeitet. Fehlt der Fakultät, dem Fachbereich oder dem Institut nach dem einschlägigen Hochschulrecht die Fähigkeit, selbst Mitglied zu werden, kann der Träger institutionelles Mitglied werden. In diesem Fall können nur Angehörige der Fakultät, des Fachbereichs oder des Instituts die durch Gesetz oder in dieser Satzung bestimmten Rechte geltend machen oder Vereinsämter bekleiden.

 

Kosten der Mitgliedschaft

für ordentliche Mitglieder
Jahresbeitrag € 100
Jahresbeitrag bei gleichzeitiger Mitgliedschaft in einem Berufsverband (BDP, BÖP, SGP) bzw. in einer Landespsychotherapeutenkammer € 90
für assoziierte Mitglieder
Jahresbeitrag
Der ermässigte Jahresmitgliedsbeitrag für assoziierte Mitglieder wird nur für die ersten fünf Jahre der Mitgliedschaft gewährt. Danach beträgt der reguläre Jahresmitgliedsbeitrag € 100,00
€ 50
für studentische Mitglieder
Jahresbeitrag
bei vorliegender Immatrikulationsbescheinigung
€ 25
Fachgruppenbeiträge
jährlicher Fachgruppenbeitrag je Mitgliedschaft in einer Fachgruppe € 12

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