Prof. Dr. Stefan Schulz-Hardt

Zur Person

Stefan Schulz-Hardt ist Professor für Arbeits-, Wirtschafts- und Sozialpsychologie an der Georg-August-Universität Göttingen.
Er erwarb sein ein Diplom in Psychologie 1993 an der Universität Kiel. Dort promovierte er 1996 mit einer Arbeit zu sozialpsychologischen Ursachen für Fehlentscheidungen in Gruppen. Nach einer Zeit als Dozent für Statistik an der Universität Kiel wechselte Stefan Schulz-Hardt 1998 an die Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er Anfang 2002 kumulativ habilitierte und die venia legendi für Psychologie erwarb. In den Jahren 2003 und 2004 war er C3-Professor für Sozial- und Finanzpsychologie an der TU Dresden, bevor er Ende 2004 auf seine jetzige W3-Professur für Arbeits-, Wirtschafts- und Sozialpsychologie an der Georg-August-Universität Göttingen wechselte.

Der primäre Forschungsschwerpunkt von Stefan Schulz-Hardt liegt in der laborexperimentellen Untersuchung von Urteilen, Entscheiden, Leistung und Lernen in Kleingruppen, insbesondere zur Frage, unter welchen Umständen Synergie in Gruppen entsteht und wie man sie fördern kann. Daneben arbeite er zu Themen wie sozialem Einfluss, Führung, (finanziellen) Verlusteskalationen sowie Stress und Fehlbeanspruchung am Arbeitsplatz.

Stefan Schulz-Hardt war Dekan der Fakultät für Biologie und Psychologie, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Psychologie, sowie stellvertretender Vorsitzender der Senatskommission für Entwicklung und Finanzplanung der Universität Göttingen. Zudem war er mehrere Jahre lang Co-Editor-in-Chief des Journal of Economic Psychology, bevor er diese Herausgeberschaft als Reaktion auf die Haltung der Elsevier-Verlagsgruppe bei den Projekt-DEAL-Verhandlungen niedergelegt habe. Für die DGPs hat Stefan Schulz-Hardt in verschiedenen Kommissionen gearbeitet. Er ist Vertreter seines Instituts in der Plenarversammlung des Fakultätentages.

In der Vorstandsperiode 2020 bis 2022 übernimmt Stefan Schulz-Hardt gemeinsam mit weiteren Vorstandsmitgliedern die Ressorts „Interne und externe Kommunikation“, „Nationale und internationale Kooperationen“ sowie „Dienstleistungen der DGPs“.

 

 


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