Dissertationspreis

Der Dissertationspreis wird alle zwei Jahre in den ungeraden Jahren (d.h., in dem Jahr der Fachgruppentagung) vergeben. Der Dissertationspreis wird ausgeschrieben, um hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Pädagogischen Psychologie zu würdigen, die im Rahmen von Dissertationen entstanden sind.

Die Ausschreibung richtet sich an Personen, die in den letzten 24 Monaten eine Dissertation zu einem pädagogisch-psychologischen Thema fertig gestellt haben. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert. Das Geld ist an keinen Verwendungsnachweis gebunden.

Bewerbungen bestehen aus folgenden Teilen (bitte in einem pdf-Dokument zusammenfassen):

  1. Kurzes Anschreiben mit Adresse und Angaben zu Thema, Zeitpunkt, Ort und Gesamtnote der Dissertation
  2. Akademischer Lebenslauf
  3. Zusammenfassung der Dissertation auf max. drei Seiten
  4. Dissertation
  5. Dissertationsgutachten des Erst- und Zweitgutachters

Bewerben Sie sich bitte bis spätestens 30. Mai des jeweiligen Jahres bei dem Sprecher der Fachgruppe Pädagogische Psychologie.

Über die Vergabe der Preise entscheidet die Sprechergruppe unter Berücksichtigung externer Gutachten. Der Preis wird auf der Mitgliederversammlung der Fachgruppentagung verliehen. Es wird erwartet, dass die Preisträger/-innen die Auszeichnungen persönlich entgegennehmen.

Preisträger/-innen der vergangenen Jahre

2017Marlit Annalena Lindner (IPN Kiel): Der Einfluss multipler Repräsentationen auf die Bearbeitung von Multiple-Choice-Aufgaben: Ein kognitionspsychologischer Ansatz zur Validierung von Leistungstests
2015Anke Heyder (FU Berlin): Mehr als Erwartungen und Werte: Zur Rolle von Stereotypen für den differenziellen Schulerfolg von Mädchen und Jungen
2013Anna-Katharina Praetorius (Universität Koblenz-Landau): Messung von Unterrichtsqualität durch Ratings
Hanna Dumont (Universität Tübingen): Elterliche Hausaufgabenhilfe unter dem Blickwinkel sozialer Disparitäten: Eine Untersuchung pädagogisch-psychologischer Prozesse
2011Anna Südkamp (Universität Kiel): Diagnostische Kompetenz: Zur Genauigkeit der Beurteilung von Schülerleistungen durch Lehrkräfte
2009Uta Klusmann (MPIB Berlin): Berufliches Beanspruchungserleben und Unterrichtsverhalten von Lehrkräften: Zur Rolle persönlicher und institutioneller Ressourcen
Stefanie Pieschl (Universität Münster):To calibrate or not to calbrate? Conditions and processes of metacognitive calibration during hypermedia learning

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