Dissertationswettbewerb der Fachgruppe Allgemeine Psychologie

Seit 1999 findet alle zwei Jahre der Dissertationswettbewerb der FGAP statt. Teilnahmeberechtigt sind alle Doktorinnen und Doktoren, die ihre Promotion im Bereich Allgemeine Psychologie in der Zeit seit dem letzten Wettbewerb erfolgreich abgeschlossen haben. Der Dissertationswettbewerb wird traditionell von dem/der Betreuer/in des/der Erstplatzierten des letzten Wettbewerbs unter Mithilfe des FGAP Sprecherteams ausgerichtet. Unter allen eingereichten Dissertationen werden durch ein freiwilliges Expertenteam zehn Arbeiten ausgewählt. Die ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten werden dann eingeladen, ihre Arbeit auf einem Abschlusssymposium vorzustellen, das an einer gastgebenden Universität ausgerichtet wird. Aus den Kandidatinnen und Kandidaten werden dann drei Preisträger ausgewählt.

 

Eine Übersicht über die vergangenen Dissertationswettbewerbe und Preisträgerinnen und Preisträger finden Sie ganz unten auf dieser Seite.

Bericht über den

10. Dissertationswettbewerb der Fachgruppe Allgemeine Psychologie

 

Dissertationswettbewerb 2017 der Fachgruppe Allgemeine Psychologie

Vom 5. bis 7. Mai fand das Abschlusskolloquium des diesjährigen Dissertationswettbewerbs der Fachgruppe statt. Der Dissertationswettbewerb der Fachgruppe wird alle zwei Jahre ausgerichtet und wird von der Fachgruppe finanziert. Das Abschlusssymposium wird traditionell von dem Betreuer oder der Betreuerin des Vorgängergewinners sowie der Fachgruppenleitung organisiert. Nachdem im Wettbewerb 2015 zwei erste Plätze vergeben wurden, haben sich Anna Schubö und Brigitte Röder (die Betreuerinnen der letzten SiegerInnen) abgestimmt und entschieden, das Symposium in der Nähe von Marburg abzuhalten. Wir durften daraufhin im herrlichen Schloss Rauischholzhausen residieren und haben dort ein inspirierendes, abwechslungsreiches und austauschintensives Wochenende verbracht. Ein breites Themenspektrum mit einer großen methodischen Vielfalt wurde uns präsentiert.

 

Am Abschlusskolloquium nahmen teil:

Agnes Scholz

Alex Koch

Christian Valuch

Franziska Meißner

Jan Tünnermann

Juliane Scheil

Katharina Schwarz

Linda Becker

Patrick Ring

Tiina Salminen

Vivian Paulun

 

Als Jury vor Ort fungierten Anna Schubö, Brigitte Röder, Carina Giesen, Christina Bermeitinger, Ingrid Scharlau und Karl Gegenfurtner.

 

 

 

Die Jury hatte die Aufgabe, drei KandidatInnen auszuzeichnen, was angesichts der hohen Qualität der eingereichten Arbeiten und Präsentationen nicht ganz leicht fiel, am Ende allerdings gelang.

 

Und so gratulieren wir

Jan Tünnermann (1. Platz),

Franziska Meißner und Vivian Paulun (jeweils 2. Platz)

ganz herzlich!

 

v.l.n.r. Vivian Paulun, Jan Tünnermann, Franziska Meißner

 

Im Folgenden finden sich die Kürzestzusammenfassungen der Dissertationen der drei SiegerInnen:

J. Tünnermann: Welcher Reiz kam zuerst? Nicht nur durch visuelle Aufmerksamkeit beschleunigte sondern auch verlangsamte Verarbeitung kann zu Reihenfolgefehlern führen.

F. Meißner: Neues mathematisches Modell ermöglicht präzise Messung von spontanen Bewertungen und kann Verhaltensmuster besser erklären und vorhersagen als frühere Methoden.

V. Paulun: Wir können Objekten ansehen wie griffig, schwer, weich oder zerbrechlich sie sind und unsere Greifbewegungen prädiktiv an solche Materialeigenschaften anpassen.

 

 

Dank geht an alle Gutachterinnen und Gutachter, die zwischen einer und drei eingereichten Bewerbungen vorab begutachtet haben, an den Springerverlag, der Bücher für die GewinnerInnen beigesteuert hat, die Jury vor Ort und an Anna Schubö und Karl Gegenfurtner für die Organisation der Unterkunft.

Vergangene Wettbewerbe


nach oben