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Das Netzwerk der Open Science Initiativen (NOSI) erhält den Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Psychologie

16.09.2020

Mit der Vergabe des Förderpreises an das „Netzwerk der Open Science Initiativen“ (NOSI) würdigt die DGPs dessen Bemühungen um die Sicherung und Förderung der Qualität psychologischer Forschung an den Universitäten und Forschungseinrichtungen in Deutschland. „Mit dem Netzwerk der Open Science Initiativen wird eine ‚Graswurzel-Initiative‘ mit dem Förderpreis für Psychologie ausgezeichnet“, erklärt DGPs-Präsidentin Birgit Spinath. „Der Preis soll somit stellvertretend auch die Arbeit all derjenigen honorieren, die Zeit und Mühe investieren, um Offenheit und Transparenz in der psychologischen Forschung an ihren jeweiligen Instituten und in ihren Arbeitsgruppen zu fordern und zu fördern.“ Die Preisverleihung findet im Rahmen einer virtuellen Sitzung am Mittwoch, dem 16. September 2020 statt.

Das Netzwerk der Open Science Initiativen (NOSI) ist ein informeller Zusammenschluss der lokalen Open Science Initiativen an deutschsprachigen Universitäten und Forschungseinrichtungen, der 2016 auf Anregung von Felix Schönbrodt (LMU München), Andreas Glöckner (Universität zu Köln) und Anna Baumert (Max-PIanck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern, Bonn) gegründet wurde. Das Netzwerk dient vor allem dazu, den Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen diesen lokalen Initiativen zu befördern. Daneben pflegt NOSI über eine Online-Plattform eine Liste mit Expertinnen und Experten zum Thema Open Science, benennt Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner an den Instituten und stellt Verknüpfungen zu den Online-Ressourcen lokaler Initiativen an den unterschiedlichsten Universitäten bereit. Diese lokalen Initiativen bemühen sich darum, aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet Open Science zu verfolgen, in ihrer eigenen Forschung zu berücksichtigen und in den jeweiligen Instituten und Universitäten bekannt zu machen. Sie organisieren Vortragsreihen und Workshops und bringen Themen wie Präregistrierungen, Replikationen und „Open Data“ in die Lehre ein.
„Die lokalen Initiativen, die im Netzwerk der Open Science Initiativen zusammengeschlossen sind, haben sich in besonderem Maße um die Sicherung und Förderung der Qualität in der psychologischen Forschung verdient gemacht und sind somit würdige Träger des Förderpreises Psychologie“, fasst DGPs-Präsidentin Birgit Spinath den Beschluss der Jury und DGPs-Vorstands zusammen.

Der Förderpreis Psychologie

Der Förderpreis Psychologie wird an Privatpersonen, Unternehmen, Verbände und Organisationen des öffentlichen Lebens verliehen, die in besonderer Weise durch ihr Engagement zur Förderung von Forschung und Lehre im Fach Psychologie beigetragen haben.

DGPs-Pressemitteilung_Foerderpreis_NOSI_03.pdf

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