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Psychotherapie braucht wissenschaftlich fundierte psychologische Kompetenzen!

06.11.2018

Neue Website der DGPs zur Psychotherapie-Gesetzesreform online: psychotherapie.dgps.de

Die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs) bietet auf der neuen Website https://psychotherapie.dgps.de umfassende Informationen rund um die Psychotherapie-Reform. Kernstück ist das Eckpunktepapier der DGPs mit Vorschlägen für die Struktur des Studiums nach der Reform: „Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten der Zukunft sollen bereits im Studium sowohl wissenschaftlich als auch praktisch auf diesen Beruf vorbereitet werden“, sagt DGPs-Präsidentin Birgit Spinath. „Das erfordert ein wissenschaftliches Fundament psychologischer Kompetenzen.“ Die Website bietet außerdem Informationen über aktuelle Entwicklungen, die Positionen der DGPs und eine Reihe von Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Reform.

Für das vierte Quartal 2018 wird die Veröffentlichung eines Referentenentwurfs durch das Bundesministerium für Gesundheit zu einer Revision des Psychotherapeutengesetzes erwartet. „Die Psychologie als Basiswissenschaft der Psychotherapie trägt bei der Begleitung der Reform eine besondere Verantwortung“ erklärt Professor Winfried Rief, Vorsitzender der Kommission Psychologie und Psychotherapieausbildung in der DGPs. „Wir haben deshalb Vorschläge ausgearbeitet, wie eine moderne, qualitativ hochwertige Ausbildung in Psychotherapie in die Psychologie-Studiengänge integriert werden kann.“

Das Eckpunktepapier der DGPs mit diesen Vorschlägen kann hier eingesehen werden.  

Wichtige Kernpunkte des DGPs-Modells sind: (1) eine breite Ausbildung in der akademischen Psychologie, die nach dem Bachelorstudium Wahlmöglichkeiten für alle psychologischen Tätigkeitsfelder lässt; (2) eine vertiefte Ausbildung in einem Master-Studiengang der Psychologie, der eine Spezialisierung in Klinischer Psychologie und Psychotherapie vermittelt und neben der wissenschaftlichen Qualifizierung auch die Vermittlung praktischer Handlungskompetenzen beinhaltet; (3) am Ende des Studiums eine praxisorientierte Approbationsprüfung sowie eine anschließende Weiterbildung zur Vertiefung in wissenschaftlich anerkannten psychotherapeutischen Behandlungsansätzen entweder des Erwachsenen- oder des Kinder- und Jugendalters.

Kontakt bei Rückfragen:

Prof. Dr. Winfried Rief
Vorsitzender der Kommission Psychologie und Psychotherapieausbildung der DGPs

Tel.: +49 (0) 6421 / 282 - 3657

Prof. Dr. Birgit Spinath
DGPs-Präsidentin

Tel.: +49 (0) 6221 / 547355

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