Über uns

Aufgaben

Die Fachgruppe Rechtspsychologie wurde 1984 gegründet.Ihre Aufgaben ergeben sich aus §167 2 der Fachgruppenordnung: 'Die Fachgruppe verfolgt ihre Ziele im Rahmen der Satzung der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs). Diese sind die in den §167, §167 2 und §15 (1) der Satzung der DGPs genannten Ziele und Aufgaben, insbesondere Dokumentation und Information über rechtspsychologische Aktivitäten, Ausrichtung von Fachtagungen, Förderung rechtspsycholgischer Forschung, ihre Berücksichtigung in Ausbildungsplänen und ihre Anwendung in Praxisfeldern, Förderung der interdisziplinären und internationalen Zusammenarbeit sowie Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, insbesondere die Planung des Postgraduiertenstudiums im Bereich der Rechtspsychologie.'

Im Rahmen dieser Zielsetzungen betrachtet die Fachgruppe das Gebiet der Rechtspsychologie in einem übergreifenden Sinne, d.h. es sollen alle Anwendungen der Psychologie auf das Rechtswesen berücksichtigt werden. Dazu zählen neben den "klassischen" Bereichen der forensischen (gerichtlichen) Psychologie und der Kriminalpsychologie (Erklärung von Kriminalität, Prognose, Prävention etc.) auch neuere, insbesondere experimentelle Ansätze der Aussagepsychologie und der Vernehmung, die (Sozial-)Psychologie der Gerichtsverhandlung und Urteilsbildung, ferner psychologische Ansätze im Straf- und Maßregelvollzug und bei der Polizei sowie psychologische Aspekte des Familien- und Sozialrechts.

Mitglieder

Die Fachgruppe hat ca. 200 Mitglieder sowie 16 studentische Mitglieder. 

Mitglied der Fachgruppe Rechtspsychologie kann jeder werden, der ordentliches, assoziiertes oder studentisches Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychologie ist. Antragsformulare für die DGPs finden Sie hier.

Wichtige Ziele der Fachgruppe

  • Bessere Verankerung der Rechtspsychologie an den psychologischen Instituten
  • Nachwuchsförderung

Aktivitäten

  • Förderung rechtspsychologischer Forschungsarbeiten
  • Durchführung von Arbeitstagungen
  • Mitwirkung an der Vorbereitung und Durchführung von Workshops und Einzelbeiträgen zur Rechtspsychologie auf den Kongressen der DGPs sowie auf den Kongressen der European Association of Psychology and Law (EAPL).
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchs  im Bereich der Rechtspsychologie
  • Transfer rechtspsychologischer Erkenntnisse in die Praxis und Öffentlichkeit
  • Herausgabe eines Rundbriefes mit Informationen über aktuelle Entwicklungen, Planungen und Ergebnisse aus dem Gesamtgebiet der Rechtspsychologie
  • Weiterentwicklung der Ordnung für die zertifizierte Weiterbildung in Rechtspsychologie
  • Erarbeitung von Vorschlägen zur Etablierung der Rechtspsychologie als Anwendungsfach in Bachelor- und Masterstudiengängen Psychologie an ausgewählten Universitäten

FACHGRUPPENLEITUNG

Sprecher
Prof. Dr. Andreas Mokros

Persönlichkeits-, Rechtspsychologie & Diagnostik
FernUniversität in Hagen

Stellvertretende Sprecherin
Jun.-Prof. Dr. Kristina Suchotzki

Abteilung Sozial- und Rechtspsychologie
Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Kassenwart
Prof. Dr. André Körner

Juniorprofessur Rechtspsychologie
MSB Medical School Berlin

Jungmitgliedervertreterinnen
Dr. Verena Oberlader

Sozial- und Rechtspsychologie
Universität Bonn

Stellvertretende
Jungmitgliedervertreterin

Jun.-Prof. Dr. Kristina Suchotzki
Sozial- und Rechtspsychologie
JGU Mainz