Die Fachgruppe Rechtspsychologie fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs mittels verschiedener Steuerungsinstrumente.

(1) Sie vergibt alle zwei Jahre einen Nachwuchsförderpreis an herausragende junge Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler, die auf dem Gebiet der Rechtspsychologie forschen.
(2) Sie fördert mittels eines Reisekostenzuschuss die Teilnahme von Nachwuchswissenschaftlern an internationalen rechtspsychologischen Tagungen.
(2) Sie kann die Durchführung von  Workshops und Tagungen bezuschussen, die sich speziell an den wissenschaftlichen Nachwuchs richten.


(1) Nachwuchsförderpreis

Seit ihrer Arbeitstagung 2005 in Bern verleiht die Fachgruppe Rechtspsychologie einen Preis an eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. einen Nachwuchswissenschaftler. Mit dem Preis werden junge Kolleginnen und Kollegen geehrt, die innerhalb der letzten zwei Jahre eine wissenschaftlich besonders herausragende Diplomarbeit oder Dissertation im Bereich der Rechtspsychologie abgeschlossen haben.
Der Preis wird anlässlich der zweijährig stattfindenden Arbeitstagungen verliehen und die Preisträgerin/der Preisträger erhält die Gelegenheit, über diese Arbeit zu referieren. Der Preis ist mit 1000,- Euro dotiert.

Die Ausschreibung für den Nachwuchsförderpreis 2015 folgt im kommenden Jahr.


Preisträger 2013:

M.Sc. Psychologie Janine Pufal (Universität Bonn) für ihre Masterarbeit: „Is cohabitation in the toddler age a protec-tion against intra-familial acts of abuse?

Preisträger 2011:

Dipl.-Psych. Berenike Waubert de Puiseau (Universität Mannheim) für ihre Diplomarbeit: „Beyond Testimony: A Formal Modeling Approach to Eyewitness Memory“.

Dr. Dipl.-Psych. Rebecca Bondü (Freie Universität Berlin) für Ihre Dissertation: „School Shootings in Deutschland: Internationaler Vergleich, Warnsignale, Risikofaktoren, Entwicklungsverläufe“.

Preisträger 2009:

Dipl.-Psych. Beate Dombert (Universität Regensburg): Die Erfassung einer Störung der sexuellen Präferenz (Pädophilie) über das Wahl-Reaktionszeit-Paradigma

Dr. Alexander F. Schmidt (Universität Bonn): Psychologische Schuldfähigkeitsbegutachtung bei sogenannter schwerer anderer seelischer Abartigkeit. Eine Begutachtungsheuristik auf empirischer Grundlage.


Preisträger 2007:


Dr. Martin Schmucker (Universität Erlangen-Nürnberg): Kann Therapie Rückfällle verhindern? Metaanalytische Befunde zur Wirksamkeit der Sexualstraftäterbehandlung.

Preisträger 2005:

Anett Galow: Validierung neuronaler Netze als Instrument zur Prognose der Rückfälligkeit von Straftätern.


(2) Reisekostenzuschüsse für die Teilnahme an internationalen rechtspsychologischen Tagungen

Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die einen Beitrag auf einer internationalen Tagung präsentieren wollen, können einen Antrag auf Bezuschussung der Reisekosten an die Fachgruppenleitung stellen. Im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten kann die Fachgruppenleitung gegen Belege einen Zuschuss in Höhe bis zu maximal 250,- Euro gewähren. Förderberechtigt sind ausschließlich Fachgruppenmitglieder, es sei denn der Studienabschluss wurde vor weniger als 12 Monaten erworben und hat einen eindeutige rechtspsychologische Ausrichtung.


(3) Förderung von Aus- und Weiterbildungsangeboten für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Ausrichter von Doktorandenworkshops oder Tagungen, die primär  der Nachwuchsförderung dienen, können einen finanziellen  Zuschuss bei der Fachgruppenleitung  beantragen. Für weitere Informationen setzen Sie sich bitte mit der Sprechergruppe in Verbindung.