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Die Fachgruppe Rechtspsychologie fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs mittels verschiedener Steuerungsinstrumente.

1. Sie vergibt alle zwei Jahre einen Nachwuchsförderpreis an herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die auf dem Gebiet der Rechtspsychologie forschen.

2. Sie fördert mittels eines Reisekostenzuschuss die Teilnahme von Nachwuchswissenschaftlern an internationalen rechtspsychologischen Tagungen.

3. Sie kann die Durchführung von  Workshops und Tagungen bezuschussen, die sich speziell an den wissenschaftlichen Nachwuchs richten.

1. Nachwuchsförderpreise

Seit 2005 verleiht die Fachgruppe Rechtspsychologie alle zwei Jahre einen Preis für NachwuchswissenschaftlerInnen. Mit dem Preis werden junge Kolleginnen und Kollegen geehrt, die innerhalb der letzten zwei Jahre eine wissenschaftlich herausragende Diplom-/Masterarbeit oder Dissertation im Bereich der Rechtspsychologie abgeschlossen haben.

Aufruf zur Nominierung 2021

Auch in diesem Jahr verleiht die Fachgruppe Rechtspsychologie dank großzügiger Spende von sechs Masterstudiengängen Rechtspsychologie bzw. Psychologie mit Schwerpunkt Rechtspsychologie je einen Nachwuchsförderpreis für eine Masterarbeit und eine Dissertation. Die Preise werden im Rahmen der 19. Tagung der Fachgruppe Rechtspsychologie vom 22.-24. September 2021 verliehen. Der Masterarbeitspreis ist mit 500,- EUR, der Dissertationspreis mit 1.000,- EUR dotiert. Bewerbungsschluss ist der 15.Juli 2021.
Nähere Informationen finden sich im pdf-iconDokument zur Ausschreibung.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! 

 

Preisträgerinnen 2019

Dank einer großzügigen Spende der fünf Masterstudiengänge Rechtspsychologie/Forensische Psychologie (Psychologische Hochschule Berlin, SRH-Hochschule Heidelberg, Medical School Hamburg, Universität Konstanz und Universität Bonn) konnten zwei getrennte Preise für eine Masterarbeit und eine Dissertation vergeben werden. Der Masterarbeitspreis war mit 500,- EUR, der Dissertationspreis mit 1.000,- EUR dotiert. Die Preise wurden anlässlich der 18. Tagung der Fachgruppe Rechtspsychologie in Hildesheim vom 26. - 28. September 2019 verliehen.

  • Den Preis für die beste Dissertation erhielt Pia Hollerbach (Zürich) für Ihre Arbeit mit dem Titel: "Psychopathic personality traits: assessment and genetic correlates".
  • Den Preis für die beste Masterarbeit erhielt Elsa Gewehr (Flensburg, Berlin) für Ihre Arbeit mit dem Titel: "Suspect interviews in Germany. How guilty and innocent suspects perceive the police and themselves".

Beiden Preisträgerinnen an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für diese hervorragenden Beiträge und herzlichen Glückwunsch!

Preisträger*innen 2017

Zum siebten Mal wurde im Rahmen der Fachgruppentagung die Nachwuchsförderpreise Rechtspsychologie verliehen. Aufgrund einer großzügigen Spende von fünf Masterstudiengängen Rechtspsychologie/Forensische Psychologie der Universitäten Konstanz und Bonn, der Psychologischen Hochschule Berlin, der SRH-Hochschule Heidelberg und der Medical School Hamburg war es möglich, zwei Nachwuchspreise sowohl für die beste Dissertation als auch die beste Masterarbeit zu vergeben, 1.000,- EUR, bzw. 500,- EUR dotiert waren. Ausgezeichnet wurden:

  • Dr. Berenike Waubert de Puiseau (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) für ihre Dissertation mit dem Titel "On the Assessment of Witnesses’ Memory for Events“ und
  • Maximilian Wertz (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ) für seine Masterarbeit mit dem Titel „ Zur Qualität forensischer Legalprognosegutachten bei Gewalt- und Sexualstraftätern – Eine empirische Validierung“. 

Preisträger 2015

  • Dr. Robert Lehmann, (Institut für Forensische Psychiatrie, Charité Universitätsmedizin Berlin) für seine Dissertation „Using crime scene behavior for risk assessment in sexual offenders“

Preisträgerin 2013

  • Janine Pufal (Universität Bonn) für ihre Masterarbeit: „Is cohabitation in the toddler age a protec-tion against intra-familial acts of abuse?“

Preisträgerinnen 2011

  • Berenike Waubert de Puiseau (Universität Mannheim) für ihre Diplomarbeit: „Beyond testimony: A formal modeling approach to eyewitness memory“
  • Dr. Rebecca Bondü (Freie Universität Berlin) für ihre Dissertation: „School Shootings in Deutschland: Internationaler Vergleich, Warnsignale, Risikofaktoren, Entwicklungsverläufe“.

Preisträger*innen  2009:

  • Beate Dombert (Universität Regensburg): Die Erfassung einer Störung der sexuellen Präferenz (Pädophilie) über das Wahl-Reaktionszeit-Paradigma.
  • Dr. Alexander F. Schmidt (Universität Bonn): Psychologische Schuldfähigkeitsbegutachtung bei sogenannter schwerer anderer seelischer Abartigkeit. Eine Begutachtungsheuristik auf empirischer Grundlage.

Preisträger 2007

  • Dr. Martin Schmucker (Universität Erlangen-Nürnberg): Kann Therapie Rückfällle verhindern? Metaanalytische Befunde zur Wirksamkeit der Sexualstraftäterbehandlung.

Preisträgerin 2005

  • Anett Galow: Validierung neuronaler Netze als Instrument zur Prognose der Rückfälligkeit von Straftätern.

2. Reisekostenzuschüsse für die Teilnahme an internationalen rechtspsychologischen Tagungen

Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die einen Beitrag auf einer internationalen Tagung präsentieren wollen, können einen Antrag auf Bezuschussung der Reisekosten an die Fachgruppenleitung stellen. Im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten kann die Fachgruppenleitung gegen Belege einen Zuschuss in Höhe bis zu maximal 250,- EUR gewähren. Förderberechtigt sind ausschließlich Fachgruppenmitglieder, es sei denn der Studienabschluss wurde vor weniger als 12 Monaten erworben und hat einen eindeutige rechtspsychologische Ausrichtung.


3. Förderung von Aus- und Weiterbildungsangeboten für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Ausrichter von Doktorandenworkshops oder Tagungen, die primär  der Nachwuchsförderung dienen, können einen finanziellen Zuschuss bei der Fachgruppenleitung beantragen. Für weitere Informationen setzen Sie sich bitte mit der Sprechergruppe in Verbindung.

Im Jahr 2021 hat die Fachgruppe außerdem zwei Kooperationsstipendien vergeben. Die Fachgruppe Rechtspsychologie möchte damit ihre Jungmitglieder unterstützen und Kooperationsprojekte zwischen Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Institutionen bzw. zwischen Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen mit bis zu 750,- Euro fördern. Die geförderten Projekte sind:

  • Dr. Judith Iffland (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) und Dr. Alexander Schmidt (Johannes-Gutenberg Universität Mainz) zum Thema "Kriminalprognostisch-sexualwissenschaftliche Begutachtung im Familienrecht: Wissenstransfer und Vernetzung zwischen rechtspsychologischen Sachverständigen im Familienrecht und Strafrecht"

  • Dr. Lennart May (Medical School Berlin), Teresa Schneider (Philipps-Universität Marburg und Universität Maastricht) und Dr. Nathalie Brackmann (Psychiatrische Universitätsklinik Zürich) zum Thema "Aussageverhalten in polizeilichen Beschuldigtenvernehmungen"

 

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