Nachwuchsförderung

Ein besonderes Anliegen ist uns die Nachwuchsförderung. Die Fachgruppe führt regelmäßig Summer Schools für Doktorand*innen durch. Darüber hinaus werden auf den Fachtagungen Veranstaltungen speziell für Jungwissenschaftler*innen durchgeführt (z.B. DFG-Anträge schreiben).
Weiterhin steht für Jungwissenschaftler*innen eine Mailingliste, sowie für den informelleren Austausch ein Slack workspace zur Verfügung. Wenn ihr dem Slack workspace beitreten möchtet, schreibt bitte eine kurze Mail an die Jungmitgliedervertung.

Du möchtest Mitglied der DGPs und der Fachgruppe Gesundheitspsychologie werden, hast aber Schwierigkeiten Bürgen zu finden? Dann melde dich gerne bei uns und wir helfen dir weiter. Weitere Infos zur Mitgliedschaft findest du hier.

Die aktuellen Vertreter/Innen der Jungmitglieder der Fachgruppe sind und .

Hier haben wir unsere Aktivitäten zur Nachwuchsförderung zusammengestellt:

Die Fachgruppe Gesundheitspsychologie hat im Jahr 2014 erstmalig das Peer-Mentoring Team-Programm ausgeschrieben.

Gemeinsam werden 2 x 2 Jungwissenschaftler*innen für die verstärkte Vernetzung im Rahmen der Durchführung eines Team-Projektes gefördert.

In zwei Förderlinien wird jeweils ein Grant mit max. 1000 € Fördervolumen vergeben. Beantragt werden können beispielsweise ein gemeinsames Forschungsprojekt, eine gemeinsame Datenauswertung oder das Erstellen einer gemeinsamen Publikation.

Aktuelle Ausschreibung Peer-Mentoring Team-Programm

TBA

Bisherige geförderte Projekte

2022

Die Förderung für ein Team-Projekt erhalten im Jahr 2022 Johanna Rehder (Ruhr-Universität Bochum) und Irina Timm (Karlsruher Institut für Technologie).

Außerdem wird im Jahr 2022 das Team-Projekt von Dr. Anne Möhring (Universitätsmedizin Greifswald) und Dr. Sarah Schäfer (Leibniz-Institut für Resilienzforschung) gefördert.

2021

Die Förderung für ein Team-Projekt erhalten im Jahr 2021 Caroline van der Velde (Universität Bamberg) und Janis Fiedler (Karlsruher Institut für Technologie).

Außerdem wird im Jahr 2021 das Team-Projekt von Fabienne Aust (Universität zu Lübeck) und Dr. Magdalena Wekenborg (TU Dresden) gefördert.

2020

Die Förderung für ein Team-Projekt erhalten im Jahr 2020 Sarah Labudek (Universität Heidelberg) und Michael Kilb (Universität Mannheim).

Außerdem wird im Jahr 2020 das Team-Projekt von Christopher Jones (Universität Bremen) und Dr. Mario Wenzel (Universität Mainz) gefördert.

2019

Die Förderung für ein Team-Projekt erhalten im Jahr 2019 Christiane Attig (Technische Universität Chemnitz) und Dr. Laura M. König (Universität Konstanz). Der aktuelle Stand des Projekts kann auf der Projektseite im Open Science Framework eingesehen werden.

2018

Die Förderung für ein Team-Projekt erhalten im Jahr 2018 Matthias Domhardt (Universität Ulm/ Universitätsklinikum Ulm) und Dr. Jiaxi Lin (King's College London/ Universität Freiburg). Erste Ergebnisse dieser Kooperation wurden in der Fachzeitschrift Systematic Reviews veröffentlicht.

Lin, J., Scott, W., Carpenter, L., Norton, S., Domhardt, M., Baumeister, H., & McCracken, L. M. (2019). Acceptance and Commitment Therapy for chronic pain: Protocol of a systematic review and individual participant data meta-analysis. Systematic Reviews, 8: 14. 10.1186/s13643-019-1044-2

2016

Die Förderung für ein Team-Projekt erhalten im Jahr 2016 Dana Schultchen (geb. Fischer) (Universität Ulm) und Julia Reichenberger (Universität Salzburg). Ergebnisse dieser Kooperation wurden in den Fachzeitschriften British Journal of Health Psychology und Nutrition publiziert.

Schultchen, D., Reichenberger, J., Mittl, T., Weh, T. R. M., Smyth, J. M., Blechert, J., & Pollatos, O. (2019). Bidirectional relationship of stress and affect with physical activity and healthy eating. British Journal of Health Psychology. doi.org/10.1111/bjhp.12355

Reichenberger, J., Richard, A., Smyth, J. M., Fischer, D., Pollatos, O., & Blechert, J. (2018). It's craving time: time of day effects on momentary hunger and food craving in daily life. Nutrition. doi.org/10.1016/j.nut.2018.03.048

Außerdem wurde das Team aus Hilda Hohl (Freie Universität Berlin) und Dr. Janina Lüscher (Universität Zürich) gefördert. Ergebnisse dieser Kooperation wurden in den Fachzeitschriften Annals of Behavioral Medicine und British Journal of Health Psychology publiziert.

Hohl, D. H., Lüscher, J., Keller, J., Heuse, S., Scholz, U., Luszczynska, A., & Knoll, N. (2018). Inter-relations among negative social control, self-efficacy, and physical activity in healthy couples. British Journal of Health Psychology, 23, 580-596. doi: 10.1111/bjhp.12305

Lüscher, J., Hohl, D. H., Knoll, N., & Scholz, U. (2019). Invisible social support and invisible social control in dual-smoker couple's everyday life: A dyadic perspective. Annals of Behavioral Medicine, 53, 527-540. doi: 10.1093/abm/kay062

2015

Die Förderung für ein Team-Projekt erhalten im Jahr 2015 Alexandra Linnemann (Universität Marburg) und Mario Wenzel (Universität Mainz). Das Ergebnis dieses Tandem-Projekts ist in der Fachzeitschrift International Journal of Behavioral Medicine erschienen.

Linnemann, A., Wenzel, M., Grammes, J., Kubiak, K., & Nater, U. M. (2018). Music listening and stress in daily life - a matter of timing. International Journal of Behavioral Medicine, 25(2), 223-230. doi: 10.1007/s12529-017-9697-5

Außerdem wurde das Team aus Ann-Kristin Beyer (Universität Erlangen) und Dr. Maja Wiest (Evangelische Hochschule Berlin) gefördert. Die Ergebnisse dieser Kooperation wurden im Journal of Aging and Physical Activity publiziert sowie auf der Ageing as Future Conference, dem 12. Kongress der Fachgruppe Gesundheitspsychologie und der 22. Tagung der Fachgruppe Entwicklungspsychologie der Deustchen Gesellschaft für Psychologie (EPSY) vorgestellt.

Beyer, A.-K., Wiest, M., & Wurm, S. (in press). There is still time to be active. Self-perceptions of aging, physical activity and the role of perceived residual lifetime among older adults. Journal of Aging and Physical Activity, 27(6), 807-815 . doi: 10.1123/japa.2018-0380

Allgemeines zur Summer School der Fachgruppe

Seit 1997 führt die Fachgruppe regelmäßig Summer Schools für Doktorand*innen im Bereich der Gesundheitspsychologie durch.
In den 2-3 tägigen Seminaren stellen die Teilnehmer*innen ihre Dissertationsprojekte vor und diskutieren mit Expert*innen aus dem Gebiet über die Umsetzung von Ideen und erste Ergebnisse. Seit dem Jahr 2013 wird zudem im Rahmen der Summer School ein Methoden-Workshop durchgeführt. Die Themen richten sich dabei nach einer Bedarfsanalyse unter den Jungwissenschaftler*innen, die im Bereich der Gesundheitspsychologie forschen. Auch werden Programmpunkte zur Karrieregestaltung integriert und neue Ideen für die Unterstützung der Jungwissenschaftler*innen durch die Fachgruppe generiert, da es uns ein wichtiges Anliegen ist, unser Engagement hier stetig weiter auszubauen.

Die aktuelle Summer School

Informationen zur aktuellen Summer School finden Sie hier.

Vergangene Summer Schools

 
1997: Greifswald - Organisation: Prof. Dr. Hannelore Weber
1999: Marburg - Organisation: Prof. Dr. Arnold Lohaus
2000: Schwäbisch Gmünd - Organisation: Prof. Dr. Carl-Walter Kohlmann
2003: Landau (Pfalz) - Organisation: Prof. Dr. Annette Schröder
2005: Flensburg - Organisation: Toni Faltermaier
2006: Bremen - Organisation: Prof. Dr. Britta Renner
2007: Bremen - Organisation: Prof. Dr. Britta Renner
2008: Stendal - Organisation: Prof. Dr. Christel Salewski
2009: Stendal - Organisation: Prof. Dr. Christel Salewski
2011: Berlin - Organisation: Prof. Dr. Christel Salewski
2013: Luxemburg - Organisation: Dr. Verena Klusmann & Dr. Theda Radtke
2015: Graz - Organisation: Dr. Verena Klusmann & Dr. Theda Radtke
2017: Siegen - Organisation: Prof. Dr. Lena Fleig & Dr. Pamela Rackow
2019: Greifswald - Organisation: Dr. Samuel Tomczyk, Dr. Holger Mühlan & Prof. Dr. Silke Schmidt
2021: Erlangen/ online - Organisation: Jun.-Prof. Dr. Laura M. König, Prof. Dr. Ana Nanette Tibubos & Prof. Dr. Falko Sniehotta

Berichte zu vergangenen Summer Schools finden Sie hier.

Jungwissen Netzwerk

Wir laden alle Jungwissenschaftler*innen – damit schließen wir alle wissenschaftlich tätigen Studierenden, Promovierenden, Postdocs, sowie sonstige wissenschaftlich tätige Personen ohne Dauerstelle ein – herzlich ein, sich unserem Jungwissenschaftler*innen-Netzwerk anzuschließen.

Um den Austausch zwischen Jungwissenschaftler*innen zu fördern haben wir eine Mailingliste und einen workspace in Slack:

  • Über diese Mailingliste werden wir aktuelle Informationen aus der Fachgruppe, z.B. zur Summer School, zu nationalen und internationalen Förderungsmöglichkeiten sowie zu Informationen über aktuelle Aktivitäten innerhalb der DGPs, versenden. Außerdem soll die Mailingliste dem aktiven Austausch zwischen den Jungmitgliedern dienen. Ihr seid herzlich dazu eingeladen selbst Informationen, die für Jungwissenschaftler/innen aus dem Bereich der Gesundheitspsychologie interessant wären, zu verschicken, z.B. über Workshops und Weiterbildungen an euren Universitäten.Tragt euch hier in unsere Mailingliste ein.
  • Um einen aktiveren und direkteren Austausch zu fördern haben wir außerdem einen workspace in Slack. Diesen könnt ihr zum Beispiel nutzen um nach „Gleichgesinnten" sucht, die an ähnlichen Themen forschen, oder um euch über verschiedenste Themen auszutauschen. Außerdem könnt ihr gerne mit uns Jungmitgliedervertreter/Innen in Kontakt treten. Das hilft uns eure Anliegen zu sammeln und zu erfahren, wo wir euch unterstützen können. Auch würden wir eure Anregungen gerne in das Gremium der Delegierten der Jungwissenschaftler*innen der DGPs an den Vorstand der DGPs einbringen und mit euch diskutieren.
    Falls ihr beitreten möchtet, schreibt bitte eine kurze Mail an uns Jungmitgliedervertreter/Innen (/ ), dann schicken wir euch den Beitrittslink.

Wir freuen uns auf eine aktive Nutzung der Plattformen. Natürlich könnt ihr aber auch gerne direkt mit uns in Kontakt treten (/ ).

Virtual Lab Visits

(see english translation below)

Wissenschaftlicher Austausch und Kooperation sind für Nachwuchsforschende essentiell. Gleichzeitig sind diese häufig mit Reisen verbunden, welche aufgrund von familiären Aufgaben, Pflegeverantwortung, Lehrverpflichtungen, fehlender Gelder oder pandemiebedinger Einschränkungen schwierig umzusetzen sind. Die Jungmitglieder der DGPs haben daher "Virtual Lab Visits" ins Leben gerufen. Virtual Lab Visits sind virtuelle Besuche in einer Gastinstitution im Ausland. Neben der verbesserten Vereinbarkeit für Nachwuchsforschende fördern Virtual Lab Visits auch den Klimaschutz durch Verzicht auf Reisen.

Scientific exchange und cooperation are essential for young researchers. At the same time, exchange and cooperation often require mobility and completing research stays abroad which is more difficult when researchers have family duties, care work, or teaching obligations, lack financial funds, or suffer from pandemic restrictions. Therefore, the young research representatives of the German Psychological Society (DGPs) have initiated "Virtual Lab Visits". Virtual Lab Visits are virtual visits in a host institution abroad. Besides a better reconciliation between work and care duties, Virtual Lab Visits also address climate change issue as they reduce international travel.

Gastinstitutionen (Host institutions)
Wir bitten Arbeitsgruppen im In- und Ausland, die grundsätzlich die Möglichkeit eines Virtual Lab Visits anbieten möchten, sich bei den aktuellen Jungmitgliedervertreter*innen ( & ) zu melden, um auf der Fachgruppen-Homepage gelistet zu werden. Die aktuelle Liste an Gastinstitutionen finden Sie hier.

We would like to ask research groups in Germany and abroad to contact our young researchers’ representatives  ( & ) if they would like to make Virtual Lab Visits possible at their institutions. We will then list potential host institutions on our webpage. The current list of host institutions can be viewed here.

Ablauf (Procedure)
In einem Agreement zwischen der Gastwissenschaftler*in und der Wissenschaftler*in in der Gastinstitution werden vor Beginn des Virtual Lab Visits die Rahmenbedingungen festgehalten. Das Agreement kann hier abgerufen werden. Nachwuchsforschende schicken ihr ausgefülltes Agreement an die JuMi-Jungmitgliedervertreter*innen der Fachgruppe, die diese sammeln. Nach dem Virtual Lab Visit schreiben die Nachwuchsforschenden einen Kurzbericht über den Virtual Lab Visit, der auf der Fachgruppen-Homepage, gegebenenfalls zusammen mit Publikationen, die aus dem Virtual Lab Visit hervorgehen, veröffentlicht wird.

Prior to the Virtual Lab Visit, the working, exchange and cooperation schedule are agreed upon by the visiting researcher and the host in an agreement form. You can access the agreement here. Young researchers can send their filled in agreement to the young researchers’ representatives. After completion of the Virtual Lab Visit, the young researcher writes a short report about the Virtual Lab Visit which will appear on our homepage together with, where applicable, publications that came from the Virtual Lab Visit.