Prof. Dr. Ralph Hertwig

Prof. Dr. Ralph Hertwig

Ralph Hertwigs beruflicher Werdegang begann an der Universität Konstanz, wo er 1991 das Diplom im Fach Psychologie erwarb. Als Forschungspraktikant war Ralph Hertwig 1988-1989 am Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim sowie 1989-1990 am Institut für Psychologie der Universität Konstanz tätig. Nach Erwerb seines Diploms erhielt Ralph Hertwig ein Promotionsstipendium.

Die Arbeit an der Dissertation führte ihn zunächst ans Institut für Psychologie der Universität Salzburg (1991-1992) und dann ans Institut für Psychologie der University of Chicago (1993-1994). 1995 wurde Ralph Hertwig im Fach Kognitive Psychologie an der Universität Konstanz promoviert (Prädikat: “summa cum laude"). Im folgenden Jahr erhielt er für seine Dissertationsschrift “Why Dr. Gould's homunculus doesn't think like Dr. Gould: The ”conjunction fallacy reconsidered” den Heinz-Heckhausen-Jungwissenschaftlerpreis der Deutsche Gesellschaft für Psychologie.

Nach seiner Zeit als wissenschaftlicher Assistent, die 1995-1997 am Max-Planck-Institut für Psychologische Forschung in München begann und 1997-2000 am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin fortgeführt wurde, folgte von 2000 bis 2002 eine zweijährige Tätigkeit als Forschungsstipendiat an der Columbia University.

2003 wurde ihm für seine Habilitationsschrift “Unbinding bounded rationality: Theoretical, empirical, and methodological investigations" die Venia Legendi für das Fach Psychologie verliehen. Der Habilitation folgte im gleichen Jahr eine Assistenzprofessur am Institut für Psychologie der Universität Basel.Seit 2005 ist Ralph Hertwig Ordinarius für Kognitionswissenschaft und Entscheidungspsychologie an der Universität Basel.

Weitere Informationen


nach oben