Fragen zur wissenschaftlichen Ausbildung

1. In welchem Fachgebiet haben Sie promoviert?

Formal: Professur für Differentielle Psychologie und Diagnostik.
Inhaltlich: Mischung aus Biologischer Psychologie und Klinischer Psychologie

2. Was war das Thema Ihrer Dissertation?

Biopsychologische Grundlagen von problematischem Glücksspielverhalten ("Processing of Near Outcomes and Outcome Sequences in Gambling: Implications for the Biopsychological Basis of Problem Gambling")

3. Wann wurde Ihnen klar, dass Sie eine Karriere außerhalb der Universität anstreben möchten? 

In meinem ersten Jahr als Postdoc.

 

Fragen zur aktuellen beruflichen Tätigkeit

1. Wer ist Ihr Arbeitgeber?

Diakonie

2. Was für eine berufliche Tätigkeit üben Sie derzeit dort aus?

Psychologin in der örtlichen Suchtfachambulanz der Diakonie.

3. Welche Aufgaben sind mit dieser Tätigkeit verbunden?

  • Beratungsgespräche mit Betroffenen und Angehörigen
  • nach entsprechender Weiterbildung auch ambulante Therapie (bestehend aus Gruppen- und Einzelterminen)
  • verschiedenen Gruppenangebote (Motivierungsgruppe, Nachsorgegruppe, Angehörigengruppe)
  • Besprechung im Team und Teilnahme an Supervisionen
  • Führen der Akten und Eintragungen in die Software zum Klientenmanagement
  • Vorbereitung von Einzelgesprächen und Gruppen

4. Welche Fähigkeiten, die Sie während Ihrer Zeit als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in an der Universität erworben haben, sind wesentlich für Ihre aktuelle Tätigkeit?

Abgesehen von einer allgemeinen Reife, Selbstreflexion und allgemeinen Fähigkeit zu selbstständigem Arbeiten, keine besonderen.

5. Ist eine Promotion notwendig für Ihre aktuelle Tätigkeit?

Nein.

6. Ist eine Promotion empfehlenswert für Ihre aktuelle Tätigkeit?

Sie ist nicht nötig, schadet aber auch nicht. Relevanter für die Praxis ist eine therapeutische Weiterbildung, z.B. eine suchttherapeutische Weiterbildung, die man berufsbegleitend absolvieren kann.

 

Fragen zur Jobsuche

1. Wo haben Sie sich über Jobs "außerhalb der Universität" informiert?

Jobbörse der Arbeitsagentur, Stepstone, Psychjob, lokale Tageszeitung

2. Wie sind Sie an Ihren aktuellen Job gelangt?

Bewerbung auf eine Stellenausschreibung in der Jobbörse.

3. Hat Sie Ihr Doktorvater bzw. Ihre Doktormutter bei der Jobsuche unterstützt?

Nein, da die Entscheidung erst während des Postdoc fiel.

4. Konnten Sie nahtlos vom alten in den neuen Job wechseln?

Nein. Es hat sich eine Pause von 4 Monaten ergeben, zu deren Beginn ich aber bereits den Arbeitsvertrag für die neue Stelle unterschrieben hatte. In diesen 4 Monaten bezog ich ALG I

5. Welche Tipps oder Empfehlungen zur Jobsuche würden Sie anderen mitgeben?

  • Recherche nach Stellenanzeigen auf verschiedenen Plattformen, auch regionalen!
  • Bewerbung abschicken, auch wenn man meint, nicht zu 100% auf die Stelle zu passen -> man gewinnt Erfahrung und Übung im Schreiben von Bewerbungen

 

Natalie Nagowski (nagowski.natalie(at)googlemail.com)

 

 

 


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