Zwanzig Jahre Fachgruppe Pädagogische Psychologie in der Deutschen Gesellschaft für Psychologie

Jens Möller, Roland Brünken, & Cordula Artelt

1. Aufgaben der Fachgruppe

Seitdem die Kollegen Langfeldt, Jäger und Wild (1997) die ersten zehn Jahre des Bestehens der Fachgruppe Pädagogische Psychologie (1986-1996) beschrieben haben, sind schon wieder 10 Jahre vergangen. Dies soll als Anlass genommen werden, die Geschichte der Fachgruppe fortzuschreiben. Dabei stellt der vorliegende Beitrag eine wirkliche Fortschreibung dar, er baut inhaltlich und strukturell auf dem Langfeldt-Bericht auf.

Die satzungsgemäßen Aufgaben der Fachgruppe sind unverändert: Die Fachgruppe verfolgt ihre Ziele im Rahmen der Satzung der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs). Dies sind die in den §§ 2 und 15 (1) der Satzung der DGPs genannten Ziele und Aufgaben. Dazu gehören u.a.:

  • Dokumentation und Information über pädagogisch-psychologische Aktivitäten
  • Ausrichtung von Fachtagungen
  • Förderung pädagogisch-psychologischer Forschung
  • Berücksichtigung der PP in Ausbildungsplänen
  • ihre Anwendung in Praxisfeldern,
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
  • Förderung internationaler Zusammenarbeit

Die Fachgruppe versteht sich nach wie vor als die fachpolitische Vereinigung derjenigen Kolleginnen und Kollegen, die in Forschung und Lehre mit der Pädagogischen Psychologie verbunden sind. Ihre zentrale Aufgabe ist die Weiterentwicklung des Faches.

2. Die ersten beiden Dekaden

Die Fachgruppe wurde von der Mitgliederversammlung der DGPs anlässlich ihres 35. Kongresses 1986 in Heidelberg genehmigt. Damit ist sie eine der ältesten Fachgruppen; auf dem 40. Kongress in München 1996 wurde die Fachgruppe um weitere 10 Jahre verlängert. Für den Kongress in Nürnberg wird die erneute Verlängerung für weitere zehn Jahre beantragt. Im Newsletter 1997 wird eine Mitgliederzahl von 200 genannt, bis heute ist sie deutlich gestiegen (auf derzeit 359, davon 63 % männlich), was als Indiz für die wachsende Bedeutung der Fachgruppe gelten kann.

Die Gründung der Fachgruppe im Jahr 1986 war durch einen Koordinationskreis vorbereitet worden. Die Mitglieder waren Wilfried Echterhoff, Kurt A. Heller, Karl Josef Klauer, Ludwig Kötter, Heinz Mandl und Brigitte Rollett.

Der Höhepunkt der Gründungsphase war eine Arbeitstagung "Pädagogische Psychologie" in Trier 1985. Sie war so etwas wie ein Probelauf für die späteren Fachgruppentagungen. In den Plenarveranstaltungen wurden vorwiegend programmatische Gesichtspunkte der Pädagogischen Psychologie diskutiert.

Neben der Übernahme der Verantwortung für die zweijährlich stattfindenden Fachgruppentagungen haben sich alle Sprechergruppen spezifische Ziele gesteckt, die meist eine mühevolle Kleinarbeit erfordern und für die häufig gilt, dass der Fortschritt eine Schnecke ist. Zudem kann gerade für die letzten Jahre gesagt werden, dass der Wechsel der Rahmenprüfungsordnungen im Diplom-Studiengang und vielleicht noch stärker die Veränderungen durch den so genannten Bologna-Prozess mit der Einführung der konsekutiven Studiengänge im Diplom und im Lehramt die Arbeit der Sprechergruppen auf Sicht bestimmen wird.

In den nächsten Abschnitten sei auf die vorangegangenen Sprechergruppen hingewiesen, in denen durchgängig sehr vertraute Namen erscheinen, denen das Entstehen und Fortbestehen der Fachgruppe zu einem großen Teil zu verdanken ist.

Dies gilt vor allem für die erste Sprechergruppe, Heinz Mandl, Karl Josef Klauer & Kurt A. Heller, die zwei Wahlperioden lang amtierte (1987 - 1991). Während dieser Zeit wurde die Fachgruppe konsolidiert und erfolgreich in der nationalen und internationalen Gemeinschaft verankert.

Die Sprechergruppe Manfred Hofer, Bernd Weidenmann & Beate Minsel (1991 - 1993) hat sich besonders um das Zeitschriftenwesen bemüht und 1993 den ersten Newsletter herausgebracht.

In der Amtszeit von Reinhold S. Jäger, Karl Steffens & Beate Minsel (1993 - 1995) gelang es, den Newsletter der Fachgruppe als Verlagserzeugnis zu etablieren (Verlag Empirische Pädagogik, Landau, ISSN 0947-5702).

Die vierte Sprechergruppe (Hans-Peter Langfeldt, Reinhold S. Jäger, Klaus-Peter Wild: 1995 - 1997) versuchte die Profilbildung des Faches in der Lehre zu fördern. Es wurde eine Internet-Beauftragte (Margarete Imhof) ernannt und eine Homepage eingerichtet.

Die fünfte Sprechergruppe (Hans-Peter Langfeldt, Rainer Bromme, Klaus-Peter Wild: 1997 - 1999) setzte diese Bemühungen fort. Sie führten zur Einsetzung einer fachgruppenunabhängigen Kommission "Psychologie in den Lehramtsstudiengängen" durch den Vorstand der DGPs.

Die sechste Sprechergruppe (Wolfgang Schnotz, Rainer Bromme, Elsbeth Stern: 1999-2001) widmete sich verstärkt der Nachwuchsförderung, gerade auch durch die Vergabe eines Nachwuchsförderpreises.

Die siebte Sprechergruppe (Alexander Renkl, Elke Wild, Ulrich Schiefele: 2001-2003) hatte besonders mit der veränderten Rahmenprüfungsordnung zu tun. Schließlich gelang es, zum Erhalt des Faches Pädagogische Psychologie als gleichberechtigtem Anwendungsfach im Hauptstudium beizutragen.

Die achte Sprechergruppe (Elke Wild, Alexander Renkl, Jens Möller: 2003-2005) widmete sich besonders der Nachwuchsförderung (u.a. durch eine Befragung der Doktoranden) und überarbeitete die Satzung der Fachgruppe.

Während der Amtszeit der neunten und derzeit amtierenden Sprechergruppe (Jens Möller, Roland Brünken, Cordula Artelt: 2005-2007) gilt es vordringlich, in Zeiten starker Veränderungen in den Studienfächern und –abschlüssen der Pädagogischen Psychologie den ihrer Bedeutung angemessenen Platz zu sichern.

3. Die Fachgruppentagungen

Der Arbeitstagung in Trier folgten in zweijährigem Rhythmus die Fachgruppentagungen mit "offizieller" Zählung: Tübingen, 1987; München, 1989; Köln, 1991; Mannheim, 1993; Leipzig, 1995; Frankfurt, 1997; Fribourg/Schweiz 1999; Landau 2001; Bielefeld 2003; Halle 2005 (siehe die Dokumentation im Anhang).

Üblicherweise werden die verschiedenen Beiträge einer Fachgruppentagung organisatorisch in Arbeitsgruppen zusammengefasst. Eine Inhaltsanalyse und Kategorisierung der Arbeitsgruppentitel der bisherigen Tagungen zeigt, dass das gesamte Spektrum der Pädagogischen Psychologie angesprochen wird. Die meisten Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit folgenden Themenbereichen (in alphabetischer Rangreihe):

  • Evaluation
  • Fördermaßnahmen für unterschiedliche Gruppen
  • Geschlechterunterschiede
  • Gesundheit
  • Lernen mit Neuen Medien
  • Methodik und Forschungsprobleme
  • Motivation, Interesse, Selbstkonzept
  • Pädagogisch-psychologische Diagnostik
  • Schulpsychologische Fragestellungen
  • Schulleistungen
  • Soziale Interaktion und soziale Probleme
  • Weiterbildung
  • Wissen, Denken, Problemlösen

Deutlich wurde vor allem in den letzten Jahren eine in gewisser Weise veränderte Schwerpunktsetzung zugunsten der Bereiche Lernen mit Neuen Medien, Schulleistung, Motivation und Evaluation.

4. Derzeitige Probleme des Faches

Wie kurzlebig Entwicklungen für eine Disziplin wie die Pädagogische Psychologie sind, zeigt der Rückblick auf die Zusammenfassung der ersten Dekade der Fachgruppe. Langfeldt et al. bewerteten damals noch positiv, dass Pädagogische Psychologie wieder an allen Instituten ein verbindliches Prüfungsfach geworden ist und an Bedeutung gewonnen hat. Heute wissen wir, dass diese gewonnene Bedeutung im Hauptfachstudiengang bereits wieder gefährdet ist und angesichts der Einführung der konsekutiven Studiengänge verteidigt werden muss. Was weiterhin und heute vielleicht in noch stärkerem Maße gilt, ist, dass die Entwicklung hin zu einer hohen Mitgliederzahl für die Akzeptanz des Faches spricht.

Vor zehn Jahren machte die Sprechergruppe als kritische Punkte aus:

  1. die relativ geringe Anzahl genuin pädagogisch-psychologischer Forschungsthemen innerhalb der Deutschen Forschungsgemeinschaft und vergleichbarer Institutionen (Spada, 1997, Abb. 6)
  2. die geringe Vertretung auf den großen Kongressen der DGPs;
  3. die unzureichende Berücksichtigung neuer Entwicklungen, die eigentlich eine Domäne der PP sein sollten (wie Teleteaching, Lernen mit Multi-Media, Fort- und Weiterbildung in der Arbeitswelt);
  4. die geringe Kontinuität in der Fortschreibung einiger traditioneller wichtiger Themen (wie die - Pädagogisch-psychologische Diagnostik; Langfeldt, 1993; Langfeldt & Trolldenier, 1993);
  5. die geringe Resonanz der Forschungsergebnisse in der pädagogischen Praxis (Bildungs- und Schulpolitik finden eher unter Ausschluß der PP statt);
  6. die Defizite in der Nachwuchsförderung.

Aus heutiger Sicht stellt sich die Lage bezüglich der Förderschwerpunkte innerhalb der DFG positiver dar. Als Beispiele seien nur genannt die in diesem Newsletter beschriebenen Forschergruppen innerhalb des Schwerpunkts Empirische Bildungsforschung der DFG, das abgeschlossene Schwerpunktprogramm BIQUA und das neue Schwerpunktprogramm zur Pädagogischen Diagnostik, welches sicher dazu beitragen kann, auch in diesem Bereich eine Tradition fortzusetzen (s. Punkt 4). All diese Programme sind wesentlich durch Mitglieder der Fachgruppe Pädagogische Psychologie vorangetrieben worden. Sie bieten zugleich einer relativ großen Zahl von Nachwuchswissenschaftlern die Chance, sich zu qualifizieren. Ebenso scheint die Zeit vorbei zu sein, in der beklagt wird, dass Pädagogische Psychologen sich in zu geringem Ausmaß um das Lernen mit Neuen Medien kümmern. Auch findet Bildungspolitik nicht mehr statt, ohne dass wesentliche Befunde der Empirischen Bildungsforschung wahrgenommen werden, die wesentlich durch Fachgruppenmitglieder vorangetrieben wird. Problematisch ist sicher weiterhin die relativ geringe Nachfrage des außeruniversitären Arbeitsmarktes nach genuin pädagogisch-psychologisch spezialisierten Diplom-Psychologen. Diese zu steigern ist im Bereich der Schulpsychologie etwa in Zeiten knapper öffentlicher Mittel ein schwieriges Unterfangen. Die Hochschulinstitute können daran mitwirken, durch Vertiefungsangebote in PP die Grundlage für eine Erhöhung des Angebots zu schaffen. Dazu können eigene rein pädagogisch-psychologische Schwerpunktstudiengänge dienen, aber auch pädagogisch-psychologisch ausgerichtete Lehrveranstaltungen, die verwandte Schwerpunkte bereichern.

Unbestritten bleibt aber die Feststellung: „Es besteht eine gravierende Diskrepanz zwischen dem Bedarf an pädagogisch-psychologischer Expertise und dem an entsprechend praktizierenden Psychologen. Die meisten Anwender pädagogisch-psychologischen Wissens sind Nicht-Psychologen (z.B. Lehrer, Erzieher, Ausbilder)“. Insbesondere aus der wichtigen Rolle vor allem der Pädagogischen Psychologen in der Lehrerausbildung ist inzwischen aber eine Stärke geworden, die wir nicht übersehen sollten. An vielen Orten garantiert der psychologische Anteil in der Lehrerausbildung die Existenz der pädagogisch-psychologisch besetzten Professuren und manchmal auch gleich der gesamten Psychologischen Institute. In diesem Zusammenhang scheint es berufspolitisch von enormer Bedeutung zu sein, an allen Hochschulen die Psychologie nicht nur in den Hauptfachausbildungen sondern auch in den Nebenfachausbildungen mindestens zu erhalten. Aus Sicht der Fachgruppe ist die Entwicklung an manchen Studienorten sehr problematisch, an denen die psychologischen Anteile der Lehrerbildung nicht mehr explizit als solche ausgewiesen werden sondern dem erziehungswissenschaftlichen Grundstudium zugerechnet werden.

5. Die Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses

Vor zehn Jahren wurde betont: „Wissenschaftliche Institutionen stehen immer vor der Aufgabe, genügend qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen (Mummendey, 1996; Wild & Kracke, 1996). Auch die Fachgruppe wird daher zukünftig einige Anstrengungen unternehmen müssen, leistungsfähigen Nachwuchs speziell für das Fach Pädagogische Psychologie zu interessieren“.

Vor 10 Jahren befanden sich nur 3 % der Mitglieder der Fachgruppe in der Phase der ersten Berufsjahre zwischen Diplom und Promotion (40 % sind promovierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, 57 % sind Professoren und Professorinnen; Ausk. d. Geschäftsstelle DGPs 1996). Derzeit sind ca. 10 % der Mitglieder in dieser Qualifizierungsphase, sie zählen zu den insgesamt 54 assoziierten Mitgliedern der Fachgruppe. Knapp 40 % sind promovierte (35%) und habilitierte (5%) Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, etwas mehr als die Hälfte sind Professorinnen und Professoren. 23 % der Personen mit Professur sind weiblich.

Sicher ist die deutlich gestiegene Anzahl noch nicht promovierter Mitglieder ein gutes Zeichen. Wahrscheinlich ist dies auch ein Ergebnis der steigenden Anzahl drittmittelgeförderter Projekte, in denen nicht promovierte Mitglieder häufig arbeiten. Ständige Aufgabe der Fachgruppe wird es sein, diese Mitglieder so zu fördern, dass sie zu Vollmitgliedern aufsteigen können. Dies nicht (nur), weil sie dann den vollen Beitrag zahlen, sondern weil es ein Zeichen wissenschaftlicher Produktivität wäre. Nach wie vor ist bekanntlich die Aufnahme als Vollmitglied in die DGPs an entsprechende Kriterien gebunden. Vor 10 Jahren war gefordert worden: „Mehr als bisher wird die Fachgruppe, teilweise in Konkurrenz zu den Fachgruppen der anderen Fächer, sich gerade der Gruppe der Berufsanfänger zuwenden müssen“. Im Vergleich zu den anderen Fachgruppen stehen wir also bezüglich dieses Kriteriums gut dar.

6. Pädagogische Psychologie auf dem Weg in die Zukunft

Aus den Anforderungen an die Pädagogische Psychologie ergibt sich stets die Notwendigkeit, in zentralen Bereichen Kontinuität zu wahren und sich gleichzeitig auf gesellschaftliche Veränderungen einzustellen. In diesem Sinne boten Langfeldt et al. für die zweite Dekade folgende inhaltliche Orientierungen an:

  • Qualifizierung der Lehrenden an Hochschulen ist eine Angelegenheit der Pädagogischen Psychologie. Sie verfügt über die notwendigen instruktions- und lernpsychologischen Konzepte, mit denen eine solche Qualifizierung prinzipiell erreichbar ist.
  • Eine Voraussetzung zur Verbesserung der Lehre ist deren Evaluation. Auch hierzu verfügt die Pädagogischen Psychologie über Erfolg versprechende Ansätze und Erfahrungen.
  • Lernen und Lehren sind nur durch Feed-back-Prozesse zu optimieren. Eine fundierte Diagnostik ist dafür unabdingbare Voraussetzung. Das Feld der pädagogisch-psychologischen Diagnostik darf daher zukünftig nicht vernachlässigt werden.
  • Aus-, Fort- und Weiterbildung sind ohne Kenntnisse der Pädagogischen Psychologie nicht zu vermitteln. Die Ausbildung der Ausbilder in Wirtschaft und Verwaltung bietet sich daher als wichtiges Praxisfeld an.

Ein Rückblick auf diese Punkte kann als Indikator der Weisheit der Vorvorgänger der aktuellen Sprechergruppe gelten. Die Hochschulforschung führt weiterhin ein relatives Schattendasein, die pädagogisch-psychologische Diagnostik bekommt als Forschungsgebiet gerade erst und endlich wieder Aufwind, unsere Bedeutung in der betrieblichen Aus-, Fort- und Weiterbildung bleibt ausbaufähig. Allein an die Evaluation der Lehre haben wir uns alle irgendwie gewöhnt, ein sehr relevantes Forschungsfeld ist sie bisher noch nicht geworden. Und eine regelmäßige Mahnung an uns alle darf nicht fehlen, die Pädagogische Psychologie muss in der Forschung international visibler werden (und dabei natürlich weiterhin nationale Besonderheiten adäquat berücksichtigen).

Eine weitere Herausforderung liegt vor einem Fach, welches sich insbesondere mit Entwicklungsprozessen befasst. Die alternde Gesellschaft wird dafür sorgen, dass Bildungsprozesse im hohen und höheren Erwachsenenalter an Bedeutung gewinnen – ein lohnendes Feld auch für Pädagogische Psychologen und eine Herausforderung in einer Situation, in der viele Fachvertreter gerade sehr erfolgreich auf Schulleistungsstudien setzen. Auf der anderen Seite wird aber die Ausbildung der dann weniger zahlreichen Kinder noch bedeutungsvoller. Pädagogische Psychologen können dazu beitragen, dass deren Potentiale dann noch besser genutzt werden.

Wenn uns dies gelingt, wird sich auch sicher jemand finden, der im Jahre 2016 oder 2017 die nächsten 10 Jahre der Fachgruppengeschichte Revue passieren lässt.

7. Literatur

Amelang, M. (1999). Zur Lage der Psychologie: Einzelaspekte von Ausbildung und Beruf unter besonderer Berücksichtigung der ökonomischen Implikationen psychologischen Handelns. Psychologische Rundschau, 50, 2-3.

Bromme, R. (1998). Pädagogische Psychologie als anwendungsorientiertes Fach der Hauptdiplomausbildung: Eine (auch kontroverse) Zwischenbilanz. Psychologische Rundschau, 49, 89-100.

Benz, W. (1994). Die Zukunft des wissenschaftlichen Nachwuchses. Forschung & Lehre, 42, 166-171.

Klein-Allermann, E. (1994). Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aus der Sicht von Betreuern und Betreuten. Newsletter Pädagogische Psychologie, 1/1994, 27-37.

Krampen, G. (1996). Überlegungen zur Programmatik der Pädagogischen Psychologie. Newsletter Pädagogische Psychologie 1/1996, 15-46.

Langfeldt, H.P. & Tent, L. (1999). Pädagogisch-psychologische Diagnostik, Band 2. Anwendungsbereiche und Praxisfelder. Göttingen: Hogrefe.

Mummendey, A. (1996). Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Psychologie. Entwicklung und Probleme des Doktorandenstudiums. In B. Kracke & E. Wild (Hrsg.), Arbeitsplatz Hochschule. Überlegungen und Befunde zur beruflichen Situation und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (S. 117-142). Heidelberg: Mattes Verlag.

Spada, H. (1997). Lage und Entwicklung der Psychologie in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Psychologische Rundschau, 48, 1-15.

Tent, L. & Stelzl, I. (1993). Pädagogisch-psychologische Diagnostik, Band 1. Theoretische und methodische Grundlagen. Göttingen: Hogrefe.

Wild, E. & Kracke, B. (1996). Zwischen Selektion und Sozialisation. In B. Kracke & E. Wild (Hrsg.), Arbeitsplatz Hochschule. Überlegungen und Befunde zur beruflichen Situation und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (S. 117-142). Heidelberg: Mattes Verlag.

8. Anhang: Dokumentation der Fachgruppentagungen

  1. Fachgruppentagung, Tübingen 1987: Organisation: Günther L. Huber & Heinz Mandl.
  2. Fachgruppentagung, München 1989: Organisation: Kurt A. Heller
  3. Fachgruppentagung, Köln 1991: Organisation: Karl Steffens
  4. Fachgruppentagung, Mannheim 1993: Organisation: Manfred Hofer
  5. Fachgruppentagung, Leipzig 1995: Organisation. Evelin Witruk
  6. Fachgruppentagung: Frankfurt am Main 1997. Organisation: Hans-Peter Langfeldt.
  7. Fachgruppentagung: Fribourg/Schweiz 1999, Organisation: Fritz Oser
  8. Fachgruppentagung Landau 2001 Organisation Wolfgang Schnotz
  9. Fachgruppentagung Bielefeld 2003 Organisation Elke Wild, Ulrich Schiefele & Jens Möller
  10. Fachgruppentagung Halle 2005. Organisation: Claudia Dalbert.

9. Anhang: Sprechergruppen der Fachgruppe Pädagogische Psychologie

Vorbereitungsgruppe: Wilfried Echterhoff, Kurt A. Heller, Karl Josef Klauer, Ludwig Kötter, Heinz Mandl und Brigitte Rollett.

1987 – 1991: Heinz Mandl, Karl Josef Klauer & Kurt A. Heller

1991 – 1993: Manfred Hofer, Bernd Weidenmann & Beate Minsel

1993 – 1995: Reinhold S. Jäger, Karl Steffens & Beate Minsel

1995 – 1997: Hans-Peter Langfeldt, Reinhold S. Jäger & Klaus-Peter Wild

1997 – 1999: Hans-Peter Langfeldt, Rainer Bromme & Klaus-Peter Wild

1999 - 2001: Wolfgang Schnotz, Rainer Bromme & Elsbeth Stern

2001-2003: Alexander Renkl, Elke Wild & Ulrich Schiefele

2003 - 2005 Elke Wild, Alexander Renkl & Jens Möller

2005 - 2007 Jens Möller, Roland Brünken & Cordula Artelt


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