Allgemeine Psychologie: Was ist das eigentlich?

Allgemeine Psychologie: Was ist das eigentlich?

Die Allgemeine Psychologie untersucht systematische Gesetzmäßigkeiten des Erlebens und Verhaltens, die für alle Menschen in mehr oder weniger vergleichbarer Form gelten, also allgemeingültig sind. Es handelt sich um Gesetzmäßigkeiten bei der Aufnahme, Verarbeitung und Speicherung von Information, die der Mensch für die Steuerung seines Verhaltens nutzt. Zu den Forschungsinhalten gehören Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Bewusstsein, Lernen und Gedächtnis, Handlung und Motorik, Sprache, Denken, Entscheiden, Problemlösen sowie Motivation und Emotion.

Als Grundlagenwissenschaft hat die Allgemeine Psychologie zunächst das Ziel, menschliches Erleben und Verhalten zu beschreiben und zu erklären und ihr biologisches (physiologisches und anatomisches) Substrat zu verstehen. Ergebnisse der Allgemeinen Psychologie besitzen eine hohe Bedeutung in anderen psychologischen Teildisziplinen und vielen Anwendungsbereichen (z.B. für die Mensch-Technik-Interaktion, das Lernen in Schule und Beruf oder die Bewertung von Zeugenaussagen).

Als empirische Wissenschaft stützt die Allgemeine Psychologie ihre Aussagen auf empirische Daten, die mit einer breiten Palette von Methoden erfasst werden: Humanexperimente, seltener auch Tierexperimente, die Aufzeichnung von zentral- und peripher-neuronaler Aktivität, Verhaltensbeobachtung oder Introspektion gehören ebenso zum Methodenrepertoire wie computergestützte Simulation oder mathematisch formalisierte Modellierung geistiger Leistungen und Funktionen. 

 

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Im Folgenden findet sich eine erste kleine Sammlung mit kreativen Beiträgen zur Frage "Was ist eigentlich Allgemeine Psychologie?". Die Beiträge sind im Rahmen von Lehrveranstaltungen oder durch Beteiligung von Fachgruppenmitglieder entstanden.

 

 

Laura Pieper

 

 

Robert Pfister

 

Nico De Ruvo

Tobias Feldmann-Wüstefeld

 

 Anne Burchhardt

 

 

 


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