Wissenschaftspreise

Die Fachgruppe vergibt alle zwei Jahre

  • den Gustav A. Lienert Preis für Dissertationen und
  • einen Preis für Diplom- oder Masterarbeiten

Gustav A. Lienert Preis für Dissertationen

Der Gustav A. Lienert-Preis, gesponsert vom Springer-Verlag, Heidelberg, wird von der Fachgruppe Methoden und Evaluation der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) alle zwei Jahre ausgeschrieben.

Für eine Bewerbung kann eine Dissertation eingereicht werden. Die Arbeiten sollen thematisch aus einem der Kerngebiete der Methodologie kommen und eine innovative Methodenentwicklung zum Gegenstand haben; Arbeiten aus dem Evaluationsbereich sollten nicht nur aus einer Methodenanwendung bestehen, sondern auch einen deutlichen methodologischen Schwerpunkt aufweisen. Der Abschluss der Dissertation sollte zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht länger als drei Jahre zurückliegen. Zusätzlich zu der eingereichten Arbeit sollte ein Lebenslauf beigefügt werden, aus dem der akademische Werdegang des Bewerbers bzw. der Bewerberin hervorgeht, sowie ein Schriftenverzeichnis. Wird ein Fachartikel eingereicht, der von mehreren Autoren verfasst wurde, so behält sich die Jury vor, bei den Koautoren und Koautorinnen Stellungnahmen zu den individuellen Beiträgen hinsichtlich des eingereichten Artikels zu erbitten. Bei der Bewertung der eingereichten Arbeit stellt der innovative Aspekt der Arbeit für die Weiterentwicklung der psychologischen Forschungsmethoden ein wichtiges Kriterium dar.

Der Preis, der mit 1500 € dotiert ist, wird auf der Fachgruppentagung alle zwei Jahre verliehen. Die Preisträgerin oder der Preisträger wird zu dieser Tagung eingeladen, um dort einen Vortrag über die prämierte Arbeit zu halten.

Bewerbungen mit der wissenschaftlichen Arbeit, dem Lebenslauf und dem Schriftenverzeichnis sind ausschließlich in elektronischer Form bis spätestens 30. April des Jahres der Fachgruppentagung an den Sprecher der Fachgruppe zu richten.

Preis für Diplom- oder Masterarbeiten

Die Fachgruppe Methoden und Evaluation der Deutschen Gesellschaft für Psychologie vergibt alle zwei Jahre einen Förderpreis für eine hochqualifizierte Diplom- oder Masterarbeit bzw. für eine vergleichbare Abschlussarbeit.

Betreuerinnen und Betreuer entsprechender Arbeiten in den Bereichen Methoden der Psychologie und Evaluationsforschung sind eingeladen, Vorschläge einzureichen. Die Arbeiten sollen thematisch aus einem der Kerngebiete der Methodologie kommen und eine innovative Methodenentwicklung zum Gegenstand haben; Arbeiten aus dem Evaluationsbereich sollten nicht nur aus einer Methodenanwendung bestehen, sondern auch deutliche methodologische Anteile enthalten. Die Arbeiten sollen bereits begutachtet sein. Der Abschluss des Bewerbers/der Bewerberin sollte nicht länger als zwei Jahre zurückliegen.

Der Preis ist mit 500 € dotiert und wird auf der Fachgruppentagung alle zwei Jahre verliehen. Als Bewerbungsunterlagen senden Sie die Arbeit und das Gutachten des Betreuers/der Betreuerin oder einen auf der Arbeit basierenden Fachartikel sowie den Lebenslauf des Bewerbers/der Bewerberin ausschließlich in elektronischer Form bis spätestens 30. April des Jahre der Fachgruppentagung an den Sprecher der Fachgruppe.

Bisherige Preisträger der Wissenschaftspreise

Gustav A. Lienert-Preis (von 1995 bis 2001 "Jungwissenschaftlerpreis")

  • 1995         Michael Eid, Trier
  • 1997         Christof Schuster, Berlin
                     Ulf-Dietrich Reips, Tübingen
                     Matthias von Davier, Princeton, NJ und Kiel
  • 1999         Andreas Klein, Frankfurt am Main
                     Ivo Ponocny, Wien
  • 2001         Martin Brandt, Düsseldorf
                     Claus H. Carstensen, Kiel
  • 2003         Florian Schmiedek, Berlin
  • 2005         Ralf Schulze, Princeton, NJ und Münster
  • 2007         Delphine Courvoisier, Genf
  • 2009         Christian Geiser, Berlin
                     Jochen Ranger, Gießen
  • 2011         Anna Doebler, Münster
                     Steffi Pohl, Bamberg
  • 2013         Norman Rose, Jena
  • 2015         Holger Brandt, Tübingen
                     Martin Biehler, Münster
  • 2017         Paul Brückner, Münster

Diplom-/Masterarbeitspreis

  • 2003         Fridtjof Nussbeck, Genf
                     Christina Werner, Frankfurt am Main
  • 2005         Felix Flory, Jena
  • 2007         Benjamin Nagengast, Jena
  • 2009         Caroline Kuchenbäcker, Münster
  • 2011         Holger Brandt, Frankfurt am Main
  • 2013         Remo Kamm, Jena
  • 2015         Daniel Heck, Mannheim
                     Martin Kerwer, Frankfurt am Main
  • 2017         Esther Ulitzsch, Berlin

 

 


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