Einladung zum 49. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie vom 21. bis 25. September 2014 in Bochum

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Unter dem Motto Vielfalt der Psychologie findet vom 21. bis 25. September 2014 in Bochum der 49. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie statt.Gleichzeitig feiert das Bochumer Institut für Psychologie auch seinen 50. Geburtstag. Onur Güntürkün, Präsident des Kongresses, und sein Team planen dafür etwas ganz Besonderes: In einem Symposium und in einer Ausstellung wird während des Kongresses auf 50 Jahre Psychologie an der Ruhruniversität zurückgeblickt. Zeitzeugen werden davon erzählen, wie sich das Fach in fünf Jahrzehnten entwickelt hat. Dazu sollen kurze Videos mit Zeitzeugen aufgezeichnet werden, die erzählen, wie es war, in Bochum zu studieren und was sich in der Psychologie abgespielt hat. Im Rahmen eines Symposiums soll auch an Heinz Heckhausen erinnert werden. Er war von 1964 bis 1982 Professor für Psychologie an der Universität Bochum, Leiter des damaligen Psychologischen Instituts und einer der herausragenden deutschen Motivationsforscher der Nachkriegszeit. Von 1980 bis 1982 war Heinz Heckhausen Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychologie und von 1985 bis 1987 Vorsitzender des Deutschen Wissenschaftsrates. Auf ihn geht der "Heinz-Heckhausen Jungwissenschaftlerpreis" zurück, der seit 1982 alle zwei Jahre von der DGPs verliehen wird. Seine Tochter, Jutta Heckhausen (Irvine USA), wurde bereits nach Bochum eingeladen, um einen einzigartigen Vortrag über die Konzepte Heckhausen zu halten. Das Kongress-Programm selbst soll stärker konzentriert werden. Es werden weniger Parallelveranstaltungen, die miteinander konkurrieren, angeboten. Stattdessen soll den Poster-Sessions ein stärkeres Gewicht verliehen werden. Dadurch soll die schwierige Wahl zwischen 25 gleichwertigen und gleichzeitigen Vorträgen verhindert werden. Spannend werden auch die großen Abendvorträge. Geplant ist, dass vier junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, ähnlich wie in den sogenannten Science-Slams in jeweils 10 Minuten attraktive Highlights der aktuellen Psychologischen Forschung vorstellen, die dann jeweils 5 Minuten lang mit dem Publikum diskutiert werden können. Dadurch soll die Vielfalt der Psychologie und die enorme Spannweite unseres Faches deutlich gemacht werden. Auch im Logo der Konferenz spiegelt sich dieses Motto wieder: Selbst wenn es in der Psychologie durchaus Sorgen, Ärger und Diskussionen gibt, wenn es darum geht, wie viel Biologie, Neurowissenschaft oder auch Wirtschaft zum Fach gehört, so ist sicher: Die Psychologie ist interdisziplinär erfolgreich, vielfältig und gut. Der griechische Buchstabe Psy ist als byzantinisches Mosaik in bunten Steinen vor einem blauen Hintergrund gelegt. In diesem bunten PSY sind wir alle als Teil der Psychologie vereint.


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