"Psychologie-Studierende planen Master von Anfang an ein: Ergebnisse der Absolventenbefragung der DGPs"

21.01.2013

Die große Mehrheit der deutschen Psychologiestudentinnen und -studenten möchte nach dem Bachelor- auch den Masterabschluss erlangen. Das geht aus einer Absolventenbefragung der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) hervor. Darin gaben rund 90 % der Befragten an, dass sie nach dem Bachelor-Abschluss ein Masterstudium anstreben. "Das Psychologie-Studium wird von Beginn an als Kombination von Bachelor- und Master-Studium gesehen. Das muss bei der Planung von Studienplatzkapazitäten bedacht werden -- zumal eine Nachfrage nach Bachelor-Absolventen im Fach Psychologie auf dem Arbeitsmarkt faktisch nicht existiert", so Prof. Dr. Jürgen Margraf, Präsident der DGPs. Bisher konnten mehr als 95 % der Studierenden, die einen Masterabschluss anstrebten, einen entsprechenden Masterstudienplatz erringen. Derzeit ist also ein guter Zugang zum Masterabschluss im Studienfach Psychologie gewährleistet. Dass dies so bleibt, ist für die Autoren keinesfalls ausgemacht: "Es bleibt abzuwarten, inwieweit dies auch für die kommenden Jahre gilt. Durch die sogenannten Hochschulpakt-Mittel wird an einigen Orten die Anzahl der Bachelor-Studienplätze hochgefahren - ohne entsprechende Erhöhung der Master-Studienplätze", so Psychologieprofessor Dr. Dirk Wentura von der Universität Saarbrücken, der die Studie im Auftrag der DGPs federführend betreute.

Bericht_DGPs_Absolventenbefragung_final.pdf

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