Datenblatt Studiengang

Weiterbildungsstudiengang Psychologische Psychotherapie

Der Weiterbildungsstudiengang Psychologische Psychotherapie an der Universität Trier ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsgang zum Psychologischen Psychotherapeuten, der der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeuten entspricht. Der Abschluss der Ausbildung bildet die Voraussetzung für den Antrag auf Erteilung der Approbation zum Psychologischen Psychotherapeuten (Schwerpunktverfahren Verhaltenstherapie) und die Zulassung zur kassenärztlichen Versorgung.

Der Weiterbildungsstudiengang steht unter der verantwortlichen Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Lutz (Abt. Klinische Psychologie und Psychotherapie). Verfolgt wird ein Weiterbildungsmodell, das in der theoretischen und praktischen Ausbildung eine vertiefende Fokussierung auf die Umsetzung einer sowohl störungs- als auch wirkfaktorenorientierten Praxis legt und gezielt einübt. Es wird ein Schwerpunkt auf die Konzepte und Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie gelegt, daneben werden jedoch auch Aspekte anderer Therapieschulen einbezogen, soweit sie sich empirisch als wirksam erwiesen haben (Allgemeine Psychotherapie).

Weitere Informationen: www.palfw.uni-trier.de

Studienordnung: www.uni-trier.de/index.php

Studiendauer

Regelstudienzeit (Semesteranzahl): Das postgraduale Studium umfasst 6 Semester (drei Jahre Vollzeit) oder 10 Semester (fünf Jahre berufsbegleitend).

Durchschnittliche Studienzeit (Semesteranzahl):
6 Semester (drei Jahre Vollzeit) oder 10 Semester (fünf Jahre berufsbegleitend)

Geplante Praktikumsdauer (Wochen):
Im Rahmen der praktischen Tätigkeit und praktischen Ausbildung sind nach den Vorgaben des Psychotherapeutengesetzes sowie der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeuten u.a. Praxistätigkeiten in Institutionen der stationären und ambulanten psychiatrischen, psychosomatischen und psychotherapeutischen Versorgung in den Kooperationseinrichtungen des Weiterbildungsstudienganges zu absolvieren. Darunter fallen 1200 Std. in einer stationäre klinisch-psychiatrischen Einrichtung und 600 Std. in einer ambulanten psychotherapeutischen Einrichtung (praktische Tätigkeit). Des Weiteren sind im Rahmen der praktischen Ausbildung 600 Stunden unter Supervision in der Poliklinischen Psychotherapieambulanz der Universität Trier zu erbringen.

Zulassungsvoraussetzungen

Basisqualifikation:

Die erforderliche Vorbildung (Diplom in Psychologie, Prüfung in Klinischer Psychologie, berufspraktische Erfahrungen) und die spezifische Eignung (Bewerbungsgespräch mit positivem Bescheid)

Vor Aufnahme des Studiums:

- Entrichtung des festgesetzten Studienentgelts

- ordnungsgemäße Einschreibung an der Universität

Vergabe der Studienplätze durch:

Es werden 9 Plätze pro Semester angeboten. Die Bewerbung erfolgt direkt per Post an die Leitung des Weiterbildungsstudiengangs Psychologische Psychotherapie (Bewerbungsfrist zum jeweiligen Sommersemester: 15. Januar, Bewerbungsfrist zum jeweiligen Wintersemester: 15. Juli). Die Studienplätze werden entsprechend der Zulassungsvoraussetzungen vom Organisationsteam des Weiterbildungsstudienganges vergeben.

Eingangsprüfung:

Neben den Nachweisen der erforderlichen Vorbildung wird die spezifische Eignung der Bewerber im Rahmen eines Bewerbungsgespräches überprüft. Eine Eingangsprüfung ist nicht vorhanden.

Angebote an der Einrichtung

Die Studieninhalte beziehen sich auf die theoretische und praktische Ausbildung in methodenübergreifender allgemeiner und differentieller Psychotherapie mit einer vertieften Ausbildung im Schwerpunktverfahren der kognitiv-behavioralen Psychotherapie (Verhaltenstherapie) sowie die praktische Tätigkeit nach den Vorgaben des Psychotherapeutengesetzes sowie der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeuten.

Sonstige Angebote

Möglich ist eine zusätzliche Teilnahme am Internationalen Doktorandenprogramm "Psychotherapieforschung", das mit einer Promotion verbunden ist.

Austauschprogrammme

Ein Wechsel des Ausbildungsinstitutes ist prinzipiell möglich. Die Anerkennung von Prüfungsleistungen anderer Ausbildungsinstitute muss mit der Leitung des Weiterbildungsstudienganges individuell abgeklärt werden.

 

Die Informationen beruhen auf Selbstbeschreibungen der Institute. Die Angaben für künftige Studiengänge sind vorläufig.


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