Mitteilungsdetail

Bedingungen für den Organstatus

01.07.2002

Der Vorstand der DGPs hat zwischenzeitlich die Bedigungen zur Vergabe des Organstatus, hier was das Verfahren zur Findung neuer Herausgeber betrifft, präzisiert.

Der Vorstand der DGPs hat in seinen Sitzungen vom 23.9.2000 und 27.1.2001 Kriterien zur Vergabe der Organstatus für Fachzeitschriften verabschiedet. Ein in der Satzung (§ 2, Abs.1) verankertes Ziel der DGPs ist die “Die Förderung von Fachpublikationen”. Diesem Ziel dient die Vergabe des Organstatus an ausgewählte Fachzeitschriften. Der Organstatus kann auf Antrag des Verlegers durch den DGPs-Vorstand beschlossen werden. Dabei sind folgenden Verfahrensweisen und Kriterien zu beachten:

 

Die Prüfung des Antrags erfolgt durch den Vorstand der DGPs, geschäftsführend durch die Schriftleiterin / den Schriftleiter. Der Organstatus wird für den Zeitraum von vier Jahren zuerkannt und kann durch die DGPs auf Antrag um jeweils vier Jahre verlängert werden. Der Vorstand – geschäftsführend die Schriftleiterin / der Schriftleiter - prüft regelmäßig die Einhaltung der Kriterien.

 

Der Organstatus von Zeitschriften ist durch die kontinuierliche Erfüllung der nachfolgenden Kriterien definiert:

Profilbildung, wie sie etwa in Editorials zum Ausdruck gebracht wird,

Berufung von Herausgebern und Mitherausgebern in Kooperation zwischen Verleger und Vorstand der DGPs,

Rotation von Herausgebern und Mitherausgebern in einem festgelegten Rhythmus,

Ausschreibung der Herausgeber- und Mitherausgeberschaft durch einen Aufruf zur Nomination durch den Vorstand der DGPs in der beantragenden Zeitschrift sowie in den Mitteilungen des Vorstands der DGPs.

Durchführung eines Peer-Review-Vefahrens bei der Entscheidung über die Annahme/Ablehnung von Manuskripten,

Tatsächliche oder nachgewiesen angestrebte Dokumentation der Zeitschrift nach dem heutigen Stand der wissenschaftlichen Kommunikation in internationalen bibliographischen Diensten wie beispielsweise dem SSCI.

 

Diese Regelung gilt für alle neuen Anträge, für den Fall von Veränderungen und Verlängerungen bestehender Verträge zwischen DGPs und Verlagen, sowie für den Fall, daß bei Zeitschriften mit Organstatus gegen die oben genannten Kriterien verstoßen wird.

 

In seiner Sitzung vom 25.1.2002 hat der Vorstand das Verfahren zur Findung neuer Herausgeber präzisiert. Der Call for Nominations erfolgt durch den Vorstand. Die bei ihm eingegangenen Bewerbungen gehen an die Herausgeber. Diese kommen dann ihrerseits mit einem Vorschlag auf den Vorstand zu, den der Vorstand kommentiert. Der Vorstand stimmt entweder diesem Vorschlag voll zu oder er hat weitere Fragen oder Anregungen. Im letzteren Fall würde der Vorstand erwarten, dass der Herausgeber erneut auf den Vorstand zukommt. Ist dieses Konsultationsverfahren befriedigend erfolgt, schreibt der Vorstand an den Verlag und schlägt, wie konsultativ zwischen Herausgeber und Vorstand festgelegt, die neuen KandidatInnen vor und bittet den Verlag entsprechend zu verfahren. Hat der Verlag Bedenken, was selten der Fall sein wird, dann wäre dies der Beginn weiter Konsultationsschritte zwischen den drei beteiligten Parteien.

 

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