Mitteilungsdetail

Preise und Ehrungen der DGPs 2002

11.05.2001

Ausschreibung

Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychologie hat in seiner Vorstandssitzung im April 2001 die Bedingungen der Ausschreibung, Nomination und Auswahl für alle von ihr vergebenen Preise gesichtet und hält für alle Preise und Ehrungen einheitlich die folgenden Verfahrensschritte fest.

 

Nomination: Die Vergabe von Preisen und Ehrungen erfolgt aufgrund eines gesellschaftsinternen Nominationsverfahrens. Konkret bedeutet dies, dass nur die Mitglieder der DGPs Kandidaten und Kandidatinnen für einen Preis oder eine Ehrung vorschlagen können, und dass die Preisträger in der Regel Mitglied der DGPs sein sollen.

 

Auswahl:

 

Bei der Auswahl der PreisträgerInnen wird der Vorstand durch eine Jury unterstützt, die der Vorstand einsetzt. Die Jury erarbeitet auf Grundlage der eingegangenen Nominationen einen Vorschlag zur Preisvergabe, dem der Vorstand in der Regel folgt. Die Mitglieder der Jury werden bereits mit der Ausschreibung veröffentlicht.

 

Für die folgenden Ausschreibungen gilt abweichend hiervon, dass die Jurys im August 2001 veröffentlicht werden.

 

 

Ehrung des wissenschaftlichen Lebenswerks 2002

 

 

Anlässlich ihres 43. Kongresses 2002 in Berlin schreibt die Deutsche Gesellschaft für Psychologie die

 

 

 

Ehrung für das Wissenschaftliche Lebenswerk

 

 

 

aus. Mit dieser Ehrung sollen angesehene Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Psychologie gewürdigt werden, deren wissenschaftliches Werk und deren wissenschaftliche Aktivitäten Forschung und Lehre im Fach Psychologie über einen langen Zeitraum hinweg nachhaltig beeinflusst haben und idealiter weiterhin noch beeinflussen. Die Bedeutung des wissenschaftlichen Lebenswerkes sollte sich unter anderem an dem Einfluss zeigen, den es auf die WissenschaftlerInnen der nächsten Generation hat, sowie an der Bedeutung des Werks für die Öffentlichkeit und die Gesellschaft. Zugleich würdigt die Deutsche Gesellschaft für Psychologie damit die wissenschaftlichen Leistungen, die als Markierungspunkte in der Geschichte der Psychologie gelten können.

 

 

 

Nominierungen

 

 

Die Mitglieder der DGPs werden gebeten, Nominationen für diesen Preis auszusprechen. Die vorgeschlagenen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sollen in der Regel Mitglied der DGPs sein. Alle Unterlagen sind bis zum 31.12.2001 in zweifacher Ausfertigung zu richten an die Schriftführerin der DGPs, Prof. Dr. Claudia Dalbert, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Pädagogik, Arbeitsbereich Pädagogische Psychologie, Franckeplatz 1, Haus 5, 06110 Halle.

 

 

 

Auswahl

 

 

Die Ehrung wird vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychologie aufgrund eines Vorschlags der von ihr eingesetzten Jury verliehen.

 

 

 

 

 

Ausschreibung der Wilhelm-Wundt-Medaille 2002

 

 

Anlässlich ihres 43. Kongresses 2002 in Berlin schreibt die Deutsche Gesellschaft für Psychologie zum zweiten Mal die

 

 

 

Wilhelm-Wundt-Medaille

 

 

 

für herausragende wissenschaftliche Leistungen im Fach Psychologie aus. Diese Auszeichnung wird an aktive Forscherpersönlichkeiten vergeben, die durch bedeutende Arbeiten in der empirischen-psychologischen Grundlagenforschung höchste fachliche Anerkennung erfahren.

 

Mit der Wilhelm-Wundt-Medaille sollen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen geehrt werden, deren empirische Arbeiten ein Forschungsprogramm repräsentieren, das innovative Ansätze und Problemlösungen in der psychologischen Grundlagenforschung verfolgt, das maßgeblichen Einfluss auf ein Forschungsgebiet der Psychologie hat und das nationale wie internationale fachliche Anerkennung findet.

 

 

 

Nominierungen

 

 

Die Mitglieder der DGPs werden gebeten, Nominationen für diesen Preis auszusprechen. Nominiert werden können in der Regel nur Mitglieder der DGPs. Das Nominierungsschreiben sollte Angaben zu folgenden Punkten enthalten:

 

- Forschungsthemen der nominierten Person

 

- Erläuterungen zur Bedeutsamkeit der Forschungsbeiträge der nominierten Person

 

- Kennzeichnung des Einflusses, den die Grundlagenarbeiten der nominierten Person auf Forschungsgebiete der Psychologie hat.

 

Der Nominierung sollten folgende Unterlagen beigefügt werden:

 

- curriculum vitae

 

- Publikationsliste mit Kennzeichnung von fünf bedeutenden Veröffentlichungen.

 

 

 

Alle Unterlagen sind bis zum 31.12.2001 in zweifacher Ausfertigung zu richten an die Schriftführerin der DGPs, Prof. Dr. Claudia Dalbert, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Pädagogik, Arbeitsbereich Pädagogische Psychologie, Franckeplatz 1, Haus 5, 06110 Halle.

 

 

 

Auswahl

 

 

 

Die Wilhelm-Wundt-Medaille wird vom Vorstand der DGPs aufgrund eines Vorschlags der von ihr eingesetzen Jury verliehen.

 

 

 

 

 

Ausschreibung des Charlotte- und Karl-Bühler-Preises 2002

 

 

Anläßlich ihres 43. Kongresses 2002 in Berlin schreibt die Deutsche Gesellschaft für Psychologie die vierte Verleihung des

 

 

 

Charlotte- und Karl-Bühler-Preis

 

 

 

aus. Damit sollen jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet werden, deren wissenschaftliches Werk den Rang eines Forschungsprogramms erreicht hat, das bereits ein Forschungsgebiet der Psychologie beeinflusst und möglicherweise Auswirkungen auf Nach-bargebiete gezeigt hat. Ausgezeichnet werden soll ein noch in der Entwicklung befindliches Programm. Der Preis, der alle zwei Jahre einmal verliehen wird, hat zum Ziel, Geleistetes zu honorieren und Anreiz für weitere hervorragende Arbeiten zu sein. Er ist mit DM 1 000 do-tiert.

 

 

 

Nominierungen

 

 

Die Mitglieder der DGPs werden gebeten, Nominationen für diesen Preis auszusprechen. Nominiert werden können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die zum Zeitpunkt der Preisvergabe nicht älter als 45 Jahre sind und in der Regel Mitglied der DGPs sein sollten. Die Nominierung soll mit einer ausführlichen Begründung im Hinblick auf die Qualifikation des wissenschaftlichen Werks als Forschungsprogramm versehen sein. Beige-fügt sein sollen die üblichen Unterlagen wie Lebenslauf, Schriftenverzeichnis sowie die Aus-wahl der fünf für das Forschungsprogramm bedeutendsten Publikationen. Selbstnominierun-gen sind möglich.

 

 

 

Alle Unterlagen sind bis zum 31.12.2001 in zweifacher Ausfertigung zu richten an die Schriftführerin der DGPs, Prof. Dr. Claudia Dalbert, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Pädagogik, Arbeitsbereich Pädagogische Psychologie, Franckeplatz 1, Haus 5, 06110 Halle.

 

 

 

Auswahl

 

 

Der Charlotte- und Karl-Bühler-Preis wird vom Vorstand der DGPs aufgrund eines Vorschlags der von ihr eingesetzten Jury verliehen.

 

 

 

 

 

Ausschreibung des Heinz-Heckhausen-Jungwissenschaftlerpreises 2002

 

 

Anlässlich ihres 43. Kongresses 2002 in Berlin schreibt die Deutsche Gesellschaft für Psychologie den

 

Heinz-Heckhausen-Jungwissenschaftlerpreis

 

 

 

aus. Prämiert wird eine Dissertation im Hauptfach Psychologie, die von der Preisträgerin bzw. dem Preisträger in einem Vortrag auf dem Kongress vorgestellt werden soll. Der Preis ist mit 1 000 DM dotiert.

 

 

 

Nominierungen

 

 

 

Die Mitglieder der DGPs werden gebeten, Nominationen für diesen Preis auszusprechen. Nominiert werden können in der Regel nur Mitglieder der DGPs. Selbstnominierungen sind ebenso willkommen wie Fremdnominierungen. Bewerbungen sind möglich durch und für Personen der Jahrgänge 1969 und jünger. Die mündliche Prüfung im Rahmen des Promotionsverfahrens muss bis zum Ende der Nominierungsfrist mit Erfolg abgelegt sein.

 

Dem Nominierungsschreiben, das die Anschrift der bzw. des Nominierten enthalten muss, sollen folgende Unterlagen beigefügt sein:

 

- 6 Exemplare der Dissertation,

 

- die Promotionsurkunde (ersatzweise eine Bestätigung, dass die mündliche Prüfung mit Erfolg abgelegt wurde),

 

- ein kurzer Lebenslauf der bzw. des Nominierten.

 

 

 

Alle Unterlagen sind bis zum 31.12.2001 in sechsfacher Ausfertigung zu richten an die Schriftführerin der DGPs, Prof. Dr. Claudia Dalbert, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Pädagogik, Arbeitsbereich Pädagogische Psychologie, Franckeplatz 1, Haus 5, 06110 Halle.

 

 

 

Auswahl

 

 

Der Heinz-Heckhausen-Jungwissenschaftlerpreises wird vom Vorstand der DGPs aufgrund eines Vorschlags der von ihr eingesetzten Jury verliehen, die sich in ihrer Arbeit auch auf externe Gutachten stützt.

 

 

 

 

 

Ausschreibung des Preises für Wissenschaftspublizistik 2002

 

 

Anlässlich ihres 43. Kongresses 2002 in Berlin schreibt die Deutsche Gesellschaft für Psychologie die elfte Verleihung des

 

 

 

Preis für Wissenschaftspublizistik

 

 

 

an eine Journalistin oder einen Journalisten aus, die/der sich um die Darstellung psychologischer Forschung in den Medien verdient gemacht hat. Berücksichtigt werden Beiträge in Printmedien, im Hörfunk und im Fernsehen.

 

 

 

Maßgebend für die Vergabe des Preises sind folgende Gesichtspunkte

- Inwiefern haben die Arbeiten dazu beigetragen, den empirischen Charakter der Psychologie und ihren Status als Wissenschaft zu verbreiten?

 

- Inwieweit ist es gelungen, die enge Verzahnung zwischen Grundlagenforschung und Anwendungsbezügen an konkreten Beispielen interessant darzustellen?

 

 

 

Nominierungen

 

 

Die Mitglieder der DGPs werden gebeten, Nominationen für diesen Preis auszusprechen. Bewerbungen und Vorschläge mit aussagekräftigen Unterlagen sind bis zum 31.12.2001 in zweifacher Ausfertigung zu richten an die Schriftführerin der DGPs, Prof. Dr. Claudia Dalbert, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Pädagogik, Arbeitsbereich Pädagogische Psychologie, Franckeplatz 1, Haus 5, 06110 Halle.

 

 

 

Auswahl

 

 

Der Preis für Wissenschaftspublizistik wird vom Vorstand der DGPs aufgrund eines Vorschlags der von ihr eingesetzten Jury verliehen.

 

 

 

 

 

Ausschreibung des Förderpreises Psychologie

 

 

Anlässlich ihres 43. Kongresses 2002 in Berlin schreibt die Deutsche Gesellschaft für Psychologie erstmals den

 

 

 

Förderpreis Psychologie

 

 

 

aus. Der Förderpreis Psychologie wird an Privatpersonen, Unternehmen, Verbände, Organisationen des öffentlichen Lebens verliehen, die in besonderer Weise durch ihr Engagement zur Förderung von Forschung und Lehre im Fach Psychologie beigetragen haben.

 

 

 

Nominierungen

 

 

Die Mitglieder der DGPs werden gebeten, Nominationen für diesen Preis auszusprechen. Bewerbungen und Vorschläge mit aussagekräftigen Unterlagen richten Sie bitte bis zum 31.12.2001 in zweifacher Ausfertigung an die Schriftführerin der DGPs, Prof. Dr. Claudia Dalbert, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Pädagogik, Arbeitsbereich Pädagogische Psychologie, Franckeplatz 1, Haus 5, 06110 Halle.

 

 

 

Auswahl

 

 

Der Preis wird vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychologie aufgrund eines Vorschlags der von ihr eingesetzten Jury verliehen.

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