Mitteilungsdetail

European Community Course Credit Transfer System

23.03.2001

Zur Diskussion gestellt

Obwohl schon seit einiger Zeit international wie national daran gearbeitet wird, verbindliche ECTS-Regelungen zu entwickeln, scheint die Gesamtsituation nach wie vor unübersichtlich. Dankenswerterweise haben Urs Baumann (Salzburg) und Sabine Sonnentag (Konstanz) kürzlich die Mühe auf sich genommen, in einem umfangreichen Papier den Problemstand zu sichten und systematisch aufzuarbeiten.

 

Der Vorstand der DGPs hat sich auf seiner Januar-Sitzung genauer mit diesem Papier beschäftigt. Es wurde dabei positiv herausgestellt, dass Baumann und Sonnentag nicht nur einen umfassenden Überblick über die Situation in Europa und im deutschsprachigen Raum liefern, sondern auch ein detailliertes ECTS Empfehlungskonzept erstellt haben, das als bisher wohl einziges auch die Jahresarbeitsleistung von Studierenden systematisch berücksichtigt. Der Vorstand war sich darin einig, dass das Papier einen wichtigen Schritt im Hinblick auf die Lösung des ECTS-Problems darstellt.

 

Ungeachtet dieses positiven Gesamteindrucks möchte der Vorstand diese Frage noch nicht abschliessend beraten. Es soll zunächst die Arbeit der Kommission zur Reform der Rahmenprüfungsordnung abgewartet werden, die schon in vollem Gange ist. Weiterhin sollte nicht übersehen werden, dass an einigen Instituten schon ECTS-Regelungen für das Fach Psychologie existieren, die teilweise auf Senatsbeschlüssen für ganze Fakultäten basieren und von daher nicht so leicht zu ändern sind.

 

Der Vorstand der DGPs hat sich deshalb dazu entschieden, dieses wichtige Diskussionspapier ins Internet zu stellen und die Institute um spezifische Rückmeldung zu bitten. Kommentare zu diesem Diskussionspapier richten Sie bitte an Wolfgang Schneider, Institut für Psychologie, Universität Würzburg, Wittelsbacherplatz 1, D-97074 Würzburg (email: Schneider@psychologie.uni-wuerzburg.de).

 

 

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