Mitteilungsdetail

Reform der psychotherapeutischen Aus- und Weiterbildung: Aktuelles

25.07.2016

Prof. Dr. Markus Bühner (Vorsitzender des Fakultätentages Psychologie) war am 08.07.2016 zu einer Podiumsdiskussion "Eckpunkte einespsychotherapeutischen Approbationsstudiums“ auf dem BPtK-Symposium„Reform der psychotherapeutischen Aus- und Weiterbildung“ am in Berlin eingeladen. Bühner betonte, dass das DGPs Modell eine klare Qualitätsverbesserung des Studiums hin zu mehr Praxis und Vielfalt in der Psychotherapieausbildung erbringen wird.

Grundlage hierfür bilden ein polyvalenter Bachelor, der auch als Zugang zu anderen Masterprogrammen dient sowie ein Master in Psychologie der deutlich höhere Praxisanteile beinhaltet und auch eine gewisse Verfahrensvielfalt (2+1 Modell) in der Ausbildung sichert. Gleichzeitig spricht er sich für eine universitäre Verankerung des Studiums aus und sieht dies als Chance, gerade im Bereich der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie die Forschung zu intensivieren.

Weitere Informatioenen zum Symposium unter: http://www.bptk.de/aktuell/einzelseite/artikel/qualifiziere.html

Von der Kommission "Psychologie und Psychotherapie" wurde zwischenzeitlich die Umsetzung unserer Vorschläge in eine Approbationsordnung erarbeitet.

Diese wurde auch der Kommission "Studium und Lehre" vorgelegt, die ebenfalls Anregungen in den Vorschlag einbrachte. Der aktuelle Vorschlag kann bei Winfried Rief, rief(at)uni-marburg.de angefordert werden. Außerdem wurde mit dem Psychiatrie-Verband DGPPN sowie dem Verband der Kinder- und Jugendpsychiater eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht, die die Notwendigkeit der Verankerung der Ausbildung auf universitärem Niveau unterstreicht und weitere gemeinsame Positionen ausformuliert. Ähnliches gilt auch für eine gemeinsame Stellungnahme mit dem BdP.

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