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Stellungnahme des Vorstands der DGPs zur Internationalisierung der psychologischen Forschung in Deutschland

01.01.2000

Quelle: Psychologische Rundschau, 2000, 51(2), 97-101

Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychologie unterstützt im Grundsatz Initiativen und Maßnahmen, die geeignet sind, das Niveau psychologischer Forschung in Deutschland weiter zu steigern. Die von Gigerenzer et al. (1999) empfohlenen Maßnahmen betreffen wichtige Bereiche der Forschungspraxis sowie der Nachwuchsförderung, übrigens nicht nur im Fach Psychologie. Bei adäquater Umsetzung können sie zu einer Verbesserung der Forschungssituation im Fach Psychologie und in der Folge auch zu größerer internationaler Präsenz führen. Internationale Beachtung von Forschungsbefunden zu erlangen, ist ein wichtiges Ziel wissenschaftlichen Arbeitens. Dies setzt Forschungsarbeit auf hohem Niveau voraus; die Publikation der Befunde in angesehenen internationalen Zeitschriften ist dann eine logische Konsequenz und ein unerlässliches Desideratum.

 

1. Förderung wissenschaftlichen Nachwuchses

 

Wissenschaftliche Veröffentlichungen sind nur so gut, wie es die Forschungsarbeit ist, aus der sie hervorgehen. Qualitativ hochwertige, international konkurrenzfähige Forschungsarbeit verlangt frühzeitige, substantielle Förderung wissenschaftlichen Nachwuchses sowie das Vorliegen von Arbeitsbedingungen an den universitären Instituten, die jungen Wissenschaftlern/innen die Möglichkeit bieten, hervorragende Qualifikationen zu erwerben

und auszubilden. „Forschung in Universitäten und universitätsnahen Forschungseinrichtungen dient in aller Regel zugleich der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchs” (Deutsche Forschungsgemeinschaft, 1998, S. 33).

 

(a) Doktoranden: Der Vorstand verweist auf die Kontinuität der von der Deutschen Gesellschaft für Psychologie vertretenen Positionen. Wiederholt galten Initiativen der Vorstände einer Verbesserung der Bedingungen für die Förderung von Doktoranden (Weinert & Lüer, 1987; Deutsche Gesellschaft für Psychologie, 1995, 1998, 2000; siehe auch die Empfehlungen des Wissenschaftsrats von 1986). Trotz der Möglichkeit zur Einrichtung von Graduiertenkollegs durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft hält der Vorstand die in Deutschland herrschenden strukturellen Bedingungen für Doktoranden/innen nach wie vor für unzureichend. Er spricht sich, auch im Zusammenhang mit der Diskussion international vergleichbarer Abschlüsse, für die Einführung von deputatswirksamen, postgradualen Doktorandenprogrammen aus. Den Instituten und Fachgruppen wird empfohlen, verstärkt auf die Einrichtung von

Doktorandenprogrammen hinzuwirken. Die Einführung der Option einer publikationsbasierten Dissertation hält der Vorstand für nützlich; sie würde den frühen Einstieg in die wissenschaftliche Kommunikation ermöglichen. In einer publikationsbasierten Dissertation sollte die Eigenständigkeit des Autors deutlich werden, etwa indem der Doktorand bei den der Dissertation zugrunde liegenden Arbeiten durchgängig Erstautor ist, oder indem er mindestens eine Publikation als alleiniger Autor verfasst hat. In diesem Zusammenhang plädiert der Vorstand mit Nachdruck dafür, dass sowohl während des Studiums als auch in Doktorandenprogrammen vermehrt auch die Vermittlung solcher Fertigkeiten erfolgen muss, die dem Abfassen von Forschungsberichten, Zeitschriftenbeiträgen, sowie der Präsentation eigener Forschungsergebnisse dienen.

 

(b) Postgraduale Ausbildung: Das bisher praktizierte Habilitationsverfahren basiert überwiegend auf der Anfertigung eines „opus magnum“. Diese Praxis steht dem Ziel einer frühzeitigen, unabhängigen wissenschaftlichen Qualifikation entgegen. Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychologie hat bereits zu einem früheren Zeitpunkt empfohlen, ein publikationsbasiertes Habilitationsverfahren vorzuziehen. Dies würde „Forschungsstil und Publikationsgewohnheiten in der Psychologie als einer empirischen Wissenschaft” entsprechen, wobei „hohe Anforderungen an die Qualifikation der einzelnen Schriften etwa manifestiert durch Publikationen in hochrangigen Zeitschriften ... selbstverständlich” sind (Deutsche Gesellschaft für Psychologie 1994, S. 176).

 

Der Vorstand der DGPs unterstützt zugleich die Initiativen verschiedener Wissenschaftsgremien, die u. a. einer sukzessiven Ersetzung des traditionellen Habilitationsverfahrens durch ein publikationsbasiertes Verfahren gelten. Es ist zu erwarten, dass so erbrachte Habilitationsleistungen die Entwicklung eines eigenständigen und kohärenten Forschungsprogramms der Nachwuchswissenschaftler begünstigen. Hinsichtlich der Ausbildung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Fach Psychologie macht sich der Vorstand uneingeschränkt Empfehlung 4 der Denkschrift der Deutschen Forschungsgemeinschaft (1998) zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis zu Eigen. Er befürwortet deren Umsetzung in den Psychologischen Instituten: „Der Ausbildung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses muss besondere Aufmerksamkeit gelten. Hochschulen und Forschungseinrichtungen sollen Grundsätze für seine Betreuung entwickeln und die Leitungen der einzelnen wissenschaftlichen Arbeitseinheiten darauf verpflichten” (Deutsche Forschungsgemeinschaft 1998, S. 9).

 

2. Veröffentlichung von Forschungsergebnissen

 

„Wissenschaftliche Veröffentlichungen sind das primäre Medium der Rechenschaft von Wissenschaftlern über ihre Arbeit” (Deutsche Forschungsgemeinschaft, 1998, S. 19). Der Vorstand hält es für selbstverständlich, dass die Veröffentlichung der Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit in international führenden Zeitschriften angestrebt wird. Die Entscheidung für ein Publikationsorgan und damit auch für eine Veröffentlichungssprache ist Angelegenheit des Forschers. Es muss aber sein vorrangiges Interesse sein, die eigenen Forschungsergebnisse in möglichst angesehenen Organen zu veröffentlichen. Weiter wird die Entscheidung über ein spezifisches Publikationsorgan und damit auch über die Publikationssprache vor allem davon bestimmt sein, welchem Adressatenkreis und mit welcher Absicht die Arbeitsergebnisse zur Kenntnis gebracht werden sollen.

Wenn internationale Rezeption und internationale wissenschaftliche Auseinandersetzung angestrebt wird, dann ist diese nur dann gewährleistet, wenn in angesehenen, v.a. englischsprachigen Zeitschriften veröffentlicht wird. Dies gilt sowohl für empirischpsychologische Grundlagenforschung als auch für große Teile der angewandten psychologischen Forschung.

 

In bestimmten Forschungsgebieten der Psychologie und unter bestimmten Bedingungen kann es geboten sein, in deutscher Sprache zu veröffentlichen. Ein wesentlicher Grund wird darin bestehen, dass ein spezifischer Adressatenkreis angesprochen werden soll, etwa praktisch tätige Rezipienten oder solche außerhalb des Faches. Dies gilt v.a. für Forschungsgebiete der angewandten psychologischen Forschung (z.B. bei Problemstellungen aus der Verkehrspsychologie, Rechtspsychologie oder aus der psychologischen Unterrichts- und Schulforschung). Zweifellos wird es nationale Besonderheiten gehen, die teils ausdrücklich und sinnvollerweise für ein nationales Publikum zu erörtern sind. Es gibt Themen, die von Inhalt und Herangehensweise oder von der Zielgruppe her einen besonderen nationalen Bezug haben. Der Hinweis darauf, dass ein Teil der „wissenschaftlichen Arbeit in der Psychologie sprach- bzw. kulturgebunden” ist, erscheint berechtigt (Wottawa, 1999, S. 109). Diese wird auch in Zukunft auf deutschsprachige Zeitschriften angewiesen sein. Wobei dies nicht immer genuin psychologische Zeitschriften sein müssen (vgl. Bilsky, 1998, S. 225). Der Vorstand hält deshalb die Veröffentlichung von empirischen und theoretischen Forschungsergebnissen auch in deutscher Sprache nach wie vor für unverzichtbar und für nützlich. Die Empfehlungen von Gigerenzer et al. (1999) sollten in diesem Punkt nicht missverstanden werden. Auch in der psychologischen Grundlagenforschung wird es ein Interesse gehen, Ergebnisse theoretischer und experimenteller Analysen einem deutschsprachigen Leserkreis vorzustellen, etwa dann, wenn eine internationale Verbreitung erst noch angestrebt wird. Englischsprachige Publikationen sind jedoch keineswegs ein Privileg von psychologischer Grundlagenforschung. Es gibt zahlreiche, hochwertige internationale Publikationsorgane für angewandte psychologische Forschung. Auch in Bereichen wie der unterrichtspsychologischen Forschung, der klinischen Entwicklungspsychologie, der Mensch-Maschine-Interaktion, der Rechtspsychologie, der Neuropsychologie, etc. gibt es einen internationalen Bezug, der in internationalen Zeitschriften abgehandelt wird. Es muss in jedem Forschungsgebiet der Psychologie das Bestreben sein, hohe international gültige Standards zu erreichen und auch international beachtete Forschung zu betreiben.

 

3. Fachzeitschriften

 

Der Vorstand der DGPs hält sich derzeit die Option für die Herausgabe eigener Zeitschriften der DGPs offen. Er wirkt zugleich daraufhin, dass Verleger und Herausgeber von Fachzeitschriften im deutschsprachigen Raum auf die geänderten, durch internationalen Austausch sowie durch Einsatz elektronischer Medien gekennzeichneten Anforderungen an wissenschaftliches Publizieren in geeigneter Weise reagieren. Um englischsprachige Veröffentlichungen zu unterstützen, hält es der Vorstand auch für denkbar, dass Herausgebern von Zeitschriften entsprechende finanzielle Unterstützung bei der Editierung englischsprachiger Manuskripte gewährt wird. Der Vorstand der DGPs erwartet, dass Verleger und Herausgeber psychologischer Fachzeitschriften internationale Standards beachten (Zusammensetzung des Editorial Board, Review System). Er empfiehlt den Herausgebern, die Aufnahme der Zeitschriften in die Auswertungen des Institute for Scientific Information (ISI) anzustreben. Weiter empfiehlt der Vorstand den Mitgliedern der DGPs, bei der Entscheidung für ein Publikationsorgan auf die Einhaltung international üblicher Standards durch Verleger und Herausgeber zu achten (vgl. auch Empfehlung 12 der Deutschen Forschungsgemeinschaft 1998, S. 19). Der Vorstand würde es auch für angemessen halten, wenn die Deutsche Forschungsgemeinschaft in solchen Fällen, wo international gültige Standards nicht beachtet werden, keine finanzielle Förderung mehr gewährt. Der Vorstand geht davon aus, dass künftig die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen in elektronischen Medien die gewohnten Publikationsformen zumindest ergänzen werden. Er spricht sich in diesem Zusammenhang dafür aus, dass mit öffentlichen Mitteln geförderte Forschungsergebnisse in elektronischen Medien frei und weltweit zugänglich sind (vgl. die Bestrebungen des NIH im Zusammenhang mit PubMed Central; PubScience des Energieministeriums der USA). Maßnahmen zur Verstärkung internationaler Präsenz psychologischer Forschung aus dem deutschsprachigen Raum müssen aus der Sicht des Vorstands der DGPs nicht notwendig darauf hinauslaufen, sich dem Einfluss eines anderen Fachverbandes, etwa der APA, zu unterwerfen (vgl. Westmeyer, 1998, S. 225). Sie können durchaus dazu führen, selbst Einfluss zu gewinnen (vgl. Gigerenzer, 1999, S. l11 f.). Der Vorstand hält solche Maßnahmen vor allem wegen der politischen Entwicklung in Europa für notwendig und selbstverständlich. Er verfolgt eine Fortentwicklung des europäischen Wissenschaftsraums und unterstützt deshalb auch Bestrebungen, angesehene Fachzeitschriften auf europäischer Ebene zu etablieren. Um solche Maßnahmen verstärkt umzusetzen, strebt der Vorstand der DGPs derzeit u. a. eine institutionalisierte Vertretung der wissenschaftlichen Psychologie auf europäischer Ebene an.

 

4. Leistungsbewertung

 

Bei Berufungsverfahren und bei der Vergabe von Forschungsförderungsmitteln bildet die Qualität wissenschaftlicher Veröffentlichungen eine wesentliche Entscheidungsgrundlage. Der Rang eines Wissenschaftlers bemisst sich u. a. nach der Qualität seiner Veröffentlichungen, weil sie seine Forschungsarbeit widerspiegeln. Insbesondere bei Berufungsverfahren werden daneben andere wichtige wissenschaftliche Leistungskriterien zu berücksichtigen sein (vgl. zu möglichen Evaluationskriterien für die Bewertung der Tätigkeit von Hochschullehrern Montada et al., 1999). Es ist selbstverständlich, dass bei der Leistungsbewertung ein breites und differenziertes Spektrum von Leistungsindikatoren angewendet wird (Weber, 1999, S. 106). Berechtigt ist in diesem Zusammenhang auch der Hinweis auf andere wissenschaftliche Publikationen als Beiträge in Zeitschriften (z.B. Lehrbücher, herausgegebene Bücher, Buchkapitel, Tests, usw.). In der „scientific community“ besteht hinsichtlich des Spektrums von Indikatoren für Leistungsbewertung ein bemerkenswerter Konsens. Gleichzeitig ist feststellbar, dass Indikatoren internationaler Präsenz hohes Gewicht beigemessen wird: „Unter Bezug auf die Diskussion um die internationale Dissemination psychologischer Befunde und Theorien aus dem deutschsprachigen Raum ... sei darauf verwiesen, dass bei allen

Evaluationskriterien ... die internationalen Aktivitäten durchgängig höhere Mittelwerte

erzielten” (Montada et al., 1999, S. 81 f.). Der Vorstand hat zu dieser Thematik eine Kommission eingesetzt, die sich mit der Qualität von Forschung, Lehre und Studium im Fach Psychologie befasst. Die Arbeit der Kommission schließt Fragen der Leistungsbewertung bei Hochschullehrern mit ein. Die Vergabe von Fördermitteln durch die DFG wird seit jeher von Anzahl und Qualität der Veröffentlichungen abhängig gemacht, die aus den von ihr geförderten Forschungsvorhaben hervorgehen. Der Fachausschuss Psychologie hat, um den Erfolg der geförderten Vorhaben beurteilen zu können, vor mehreren Jahren beschlossen, dass den Gutachtern zusammen mit Anträgen auch Angaben über Veröffentlichungen aus DFG-geförderten Projekten der letzten 5 Jahre vorgelegt werden Der beachtliche Erfolg des Faches Psychologie bei der Steigerung der dem Fach zugeteilten Mittel durch die DFG in den zurückliegenden Jahren ist u.a. darauf zurückzuführen, dass bei den von unseren Mitgliedern gewählten Gutachtern/innen Konsens hinsichtlich der Anlegung hoher internationaler Standards besteht. Die Aussage, wonach die Anzahl der Publikationen in international führenden Zeitschriften Kriterium für die Vergabe von Förderungsmitteln sein soll, bedarf jedoch, auch unter Bezug auf Punkt 2 dieser Stellungnahme, der ergänzenden, fachspezifischen Differenzierung. Der Vorstand spricht sich für eine differenzierende Bewertung aus, in die Besonderheiten eines Fachgebietes, einschließlich der jeweils vorliegenden Publikationsgewohnheiten, eingehen. Der Fachausschuss Psychologie der DFG trägt dem durch die Aufschlüsselung des Fachgebiets Psychologie in derzeit vier Fachgebiete Rechnung. Überdies wird darauf verwiesen, dass bei der Entscheidung über die Förderung von Forschergruppen, Schwerpunktprogrammen und Sonderforschungsbereichen die Gutachter „multidisziplinär” ausgewählt werden und verschiedenen Gebieten entstammen (Nießen & Rösler, 2000, S. 30). „Impact schlägt sich nicht nur in Zitierungen nieder, sondern auch in Erkenntnisgewinn und Anwendung” (Montada, 1998, S. 4). Bei der Beurteilung des Wertes psychologischer Arbeiten ist deshalb auch ihr potentieller oder nachgewiesener Einfluss auf Entwicklungen und Entscheidungen in spezifischen Bereichen praktischer Tätigkeit wichtig. Zu Recht wird auch darauf hingewiesen, dass insbesondere beim Bestreben nach interdisziplinärer Rezeption neben den fachinternen, grundlagenwissenschaftlich orientierten Kriterien auch anwendungsbezogene externe Kriterien eine Rolle spielen (Bilsky, 1998, S. 225 ff.)

 

5. Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis

 

Der Vorstand unterstützt ausdrücklich die Umsetzung der in der Denkschrift der Deutschen Forschungsgemeinschaft von 1998 formulierten Empfehlungen. Er teilt demnach auch dort vorgetragenen Bedenken hinsichtlich einer vorrangig auf quantitativen Indizes basierenden Leistungsbeurteilung (S. 32; siehe auch Montada, 1999 und Westmeyer, 1999 zur Interpretation von „impact factors“). Es besteht die Gefahr, dadurch Massenproduktion zu fördern. Entscheidend sind Qualität und Originalität der veröffentlichten Forschungsarbeiten, was in der Regel bei angesehenen internationalen Zeitschriften gesichert ist. Gutachter in Berufungsverfahren und Fachgutachter der DFG sind gehalten, die Arbeiten nach diesen Kriterien zu bewerten. Bei Anträgen auf Forschungsförderung wird v.a. auch deren Innovationspotential zu beurteilen sein. Gutachter, die sich bei ihrer Tätigkeit bevorzugt auf Publikationszahlen und Zitierhäufigkeiten beschränken, machen „sich letztlich damit überflüssig” (Deutsche Forschungsgemeinschaft, 1998, S. 33).

 

6. Fortlaufende Berichterstattung

 

Der Vorstand strebt in Zusammenarbeit mit der „Kommission für Information und Kommunikation” sowie mit der „Zentrale für Psychologische Information und Dokumentation” (ZPID) eine fortlaufende Berichterstattung über Struktur- und Leistungsdaten der Psychologischen Institute in Deutschland an. Neben Daten zu materiellen, personellen und finanziellen Ressourcen der Institute sollte diese auch einschlägige Leistungsdaten einschließen. Dazu gehört auch die Berichterstattung über Fakten und Entwicklungen hinsichtlich der internationalen Rezeption verschiedener Teilgebiete der Psychologie im deutschsprachigen Raum. Darauf aufbauende Analysen der Entwicklung können wichtige Aufschlüsse über Desiderate hinsichtlich bestimmter Fachgebiete liefern.

 

 

Literatur

 

Bilsky, W. (1998). Berufsfeldsuche: Einige Anmerkungen zum „impact“ psychologischen Arbeitens.

Psychologische Rundschau, 49, 225-227.

 

Deutsche Forschungsgemeinschaft (1998). Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis.

Denkschrift. Weinheim: Wiley-VCH.

 

Deutsche Gesellschaft für Psychologie (1994). Empfehlungen für die Durchführung von Habilitationsverfahren im Fachgebiet Psychologie. Psychologische Rundschau, 45,

176-180.

 

Deutsche Gesellschaft für Psychologie (1995). Stellungnahme des Vorstands der Jahre 1992-1994 zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses: Graduiertenstudium in der Psychologie. Psychologische Rundschau, 46, 129-134.

 

Deutsche Gesellschaft für Psychologie (1998). Modelle der Doktorandenförderung.

Psychologische Rundschau, 49, 219-221.

 

Deutsche Gesellschaft für Psychologie (2000). Stellungnahme des Vorstands zur Erprobung von neuen Studiengängen mit international vergleichbaren Abschlüssen (Bachelor/ Master). Psychologische Rundschau, 51, 46-50.

 

Gigerenzer, G. et al. (1999). Internationalisierung der psychologischen Forschung in Deutschland, Osterreich und der Schweiz: Sieben Empfehlungen. Psychologische Rundschau,

50, 101-113.

 

Gigerenzer, G. (1999). Einfluß statt Anpassung: Ein Kommentar zur Internationalisierung der APA-Zeitschriften. Psychologische Rundschau, 50, 111-112.

 

Montada, L. (1998). Fug und Unfug in der Bewertung der Impactfaktoren von Zeitschriften. Psychologische Rundschau, 49, 228-230

 

Montada, L., Krampen, G. & Burkard, P. (1999). Persönliche und soziale Orientierungslagen von Hochschullehrern/innen der Psychologie zu Evaluationskriterien über eigene berufliche Leistungen. Psychologische Rundschau, 50, 69-89.

 

Nießen, M. & Rösler, F. (2000). Mechanismen der Forschungsförderung durch die DFG: Nachtrag zu einer unterbliebenen Diagnostik. Psychologische Rundschau, 51, 29-31.

 

Weber, H. (1999). Stellungnahme zu „Internationalisierung der psychologischen Forschung in Deutschland, Osterreich und der Schweiz”. Psychologische Rundschau, 50, 105-107.

 

Weinert, F. E. & Lüer, G. (Hrsg.) (1987). Graduiertenstudien in der Psychologie.

Göttingen: Hogrefe.

 

Westmeyer, H. (1998). Zur Bedeutung der sogenannten Impact-Faktoren. Psychologische Rundschau, 49. 227-228.

 

Wissenschaftsrat (1986). Empfehlungen des Wissenschaftsrats zur Struktur des Studiums.

Köln.

 

Wottawa, H. (1999). Stellungnahme der Leitung Fachgruppe „Differentielle Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik” zum Problembereich "Internationalisierung der psychologischen Forschung". Psychologische Rundschau, 50, 109-111.

 

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