Mitteilungsdetail

Richtlinien für Jurys zur Vergabe des Heinz-Heckhausen-Preises, des Charlotte- und Karl-Bühler-Preises und der Wilhelm-Wundt-Medaille (beschlossen vom Vorstand der DGPs am 17.12.1999)

01.01.2000

Quelle: Psychologische Rundschau, 2000, 51(2), 101

  1. Die Mitglieder der Jury werden durch den Vorstand der DGPs berufen.
  2. Eine Jury besteht in der Regel aus vier Mitgliedern.
  3. Der Vorstand beruft aus dem Kreis der Jury-Mitglieder eine/n Vorsitzende/n.
  4. Die Tätigkeit der in die Jury berufenen Personen endet mit der Entscheidung der Jury über die Preisvergabe.
  5. Die Jury ist in ihrer Entscheidungsfindung unabhängig.
  6. Die Tätigkeit der Jury ist vertraulich.
  7. Aufgaben der Jury:
    • Die Jury trifft eine Entscheidung über die Preisvergabe auf der Grundlage der Widmung des Preises sowie der eingegangenen Nominierungen.
    • Sie legt dem Vorstand einen kurzen Bericht über ihre Arbeit vor, in dem sie ihre Entscheidung mitteilt und begründet.
    • Die Jury kann zu der Empfehlung gelangen, den Preis nicht zu vergeben.
    • Der Heinz-Heckhausen-Preis kann mehreren (maximal drei) Kandidaten/innen gleichzeitig verliehen werden.
    • Der Charlotte- und Karl-Bühler-Preis sowie die Wilhelm-Wundt-Medaille können in Ausnahmefällen an mehrere Personen verliehen werden.
  8. Verfahren
    • Die Jury prüft, ob bei den Nominierungen die in der Ausschreibung des Preises genannten formalen Voraussetzungen gegeben sind.
    • Die Jury trifft eine Vorauswahl unter den nominierten Personen und fordert deren wichtigste Publikationen an; sie entscheidet über die einzubeziehenden Arbeiten.
    • Die Jury holt zu den in die engere Wahl gezogenen Personvorschlägen zwei Gutachten renommierter, einschlägiger Fachkollegen/innen ein.
    • Für die Gutachter/innen gilt das Unabhängigkeitskriterium (keine Tätigkeit am selben Institut, keine Betreuung der Dissertation bzw. Habilitation, keine Koautorenschaft).
    • Bei der Vergabe der Wilhelm-Wundt-Medaille sowie des Charlotte- und Karl-Bühler-Preises ist ein internationales Gutachten einzuholen.
    • Die eingeholten externen Gutachten tragen zur Entscheidung der Jury lediglich bei. Es ist vorrangige Aufgabe der Jury, sich selbst ein Bild von der inhaltlichen Qualität der wissenschaftlichen Arbeiten der nominierten Personen zu machen.
  9. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens gehen alle Unterlagen (Nominierungen, Gutachten, angeforderte Unterlagen, Schriftwechsel mit Gutachtern und nominierten Personen) an den Vorstand der DGPs zur Dokumentation.
  10. Die Ausschreibung des Preises obliegt dem Vorstand der DGPs.
  11. Die Unterrichtung der nominierten Personen und der nominierenden Mitglieder vom Ergebnis des Auswahlverfahrens erfolgt durch den Vorstand der DGPs.

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