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Die Fachgruppe Rechtspsychologie fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs mittels verschiedener Steuerungsinstrumente.

  1. Sie vergibt alle zwei Jahre einen Nachwuchsförderpreis an herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die auf dem Gebiet der Rechtspsychologie forschen.
  2. Sie fördert mittels eines Reisekostenzuschuss die Teilnahme von Nachwuchswissenschaftlern an internationalen rechtspsychologischen Tagungen.
  3. Sie kann die Durchführung von  Workshops und Tagungen bezuschussen, die sich speziell an den wissenschaftlichen Nachwuchs richten.

Nachwuchsförderpreis 2017

Seit 2005 verleiht die Fachgruppe Rechtspsychologie alle zwei Jahre einen Preis für NachwuchswissenschaftlerInnen. Mit dem Preis werden junge Kolleginnen und Kollegen geehrt, die innerhalb der letzten zwei Jahre eine wissenschaftlich herausragende Diplom-/Masterarbeit oder Dissertation im Bereich der Rechtspsychologie abgeschlossen haben. In diesem Jahr können dank einer großzügigen Spende der fünf Masterstudiengänge Rechtspsychologie/Forensische Psychologie (Psychologische Hochschule Berlin, SRH-Hochschule Heidelberg, Medical School Hamburg, Universität Konstanz und Universität Bonn) erstmals zwei getrennte Preise für eine Masterarbeit und eine Dissertation vergeben werden. Der Masterarbeitspreis ist mit €500, der Dissertationspreis mit €1000 dotiert. Weitere Einzelheiten sind der Ausschreibung zu entnehmen.

Preisträger 2015:
Dr. Robert Lehmann, Dipl.-Psych. (Institut für Forensische Psychiatrie, Charité Universitätsmedizin Berlin) für seine Dissertation „Using Crime Scene Behavior for Risk Assessment in Sexual Offenders“


Preisträger 2013:
M.Sc. Psychologie Janine Pufal (Universität Bonn) für ihre Masterarbeit: „Is cohabitation in the toddler age a protec-tion against intra-familial acts of abuse?“

Preisträger 2011:
Dipl.-Psych. Berenike Waubert de Puiseau (Universität Mannheim) für ihre Diplomarbeit: „Beyond Testimony: A Formal Modeling Approach to Eyewitness Memory“.

Dr. Dipl.-Psych. Rebecca Bondü (Freie Universität Berlin) für Ihre Dissertation: „School Shootings in Deutschland: Internationaler Vergleich, Warnsignale, Risikofaktoren, Entwicklungsverläufe“.

Preisträger 2009:
Dipl.-Psych. Beate Dombert (Universität Regensburg): Die Erfassung einer Störung der sexuellen Präferenz (Pädophilie) über das Wahl-Reaktionszeit-Paradigma

Dr. Alexander F. Schmidt (Universität Bonn): Psychologische Schuldfähigkeitsbegutachtung bei sogenannter schwerer anderer seelischer Abartigkeit. Eine Begutachtungsheuristik auf empirischer Grundlage.

Preisträger 2007:
Dr. Martin Schmucker (Universität Erlangen-Nürnberg): Kann Therapie Rückfällle verhindern? Metaanalytische Befunde zur Wirksamkeit der Sexualstraftäterbehandlung.

Preisträger 2005:
Anett Galow: Validierung neuronaler Netze als Instrument zur Prognose der Rückfälligkeit von Straftätern.

2. Reisekostenzuschüsse für die Teilnahme an internationalen rechtspsychologischen Tagungen

Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die einen Beitrag auf einer internationalen Tagung präsentieren wollen, können einen Antrag auf Bezuschussung der Reisekosten an die Fachgruppenleitung stellen. Im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten kann die Fachgruppenleitung gegen Belege einen Zuschuss in Höhe bis zu maximal 250,- Euro gewähren. Förderberechtigt sind ausschließlich Fachgruppenmitglieder, es sei denn der Studienabschluss wurde vor weniger als 12 Monaten erworben und hat einen eindeutige rechtspsychologische Ausrichtung.


3. Förderung von Aus- und Weiterbildungsangeboten für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Ausrichter von Doktorandenworkshops oder Tagungen, die primär  der Nachwuchsförderung dienen, können einen finanziellen  Zuschuss bei der Fachgruppenleitung  beantragen. Für weitere Informationen setzen Sie sich bitte mit der Sprechergruppe in Verbindung