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Prof. Dr. Bernd Leplow

Prof. Dr. Bernd Leplow

Institut für Psychologie
Universität Halle-Wittenberg
Brandbergweg 23
06120 Halle/S.
Tel.: (0345) 5524358 (9)
Fax: (0345) 5527218
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Kurzdarstellung Akademische Vita

Studium der Psychologie (ab WS 1975) an der Universität Hamburg. Abschluß Diplom in Hamburg im SS 1981. Anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abt. für Medizinische Psychologie des Universitäts-Krankenhauses Hamburg-Eppendorf (Prof. Dr. M. v. Kérékjarto) und im SFB 115 „Psychophysiologie obstruktiver Lungenerkrankungen“ (Prof. Dr. B. Dahme, Prof. Dr. R. Richter) des UKE. Promotion 1988 bei Prof. Dr. B. Dahme über „Wirkfaktorenanalyse standardisierter Biofeedbackprogramme beim idiopathischen Torticollis spasmodicus“. Seit WS 1986 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Inst. für Psychologie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Prof. Dr. R. Ferstl). Habilitation 1994 an der Universität Kiel über das Thema: “Diesseits von Raum und Zeit: Zur Neuropsychologie der räumlichen Orientierung“. Bis 1999 Oberassistent am Inst. für Psychologie und Leitung der Arbeitseinheit „Verhaltensneuropsychologie“ als Forschungsorientierte Vertiefung. Mitglied in den Fachgruppen Biologische Psychologie sowie Klinische Psychologie und Psychotherapie. Approbation (Verhaltenstherapie) 1999. Seit WS 1999 Professur für Klinische Psychologie an der Martin-Luther-Universität zu Halle-Wittenberg. Seit Herbst 2004 2. Vizepräsident der DGPs.

Meine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der neuropsychologischen Grundlagen psychischer Störungen. Dabei gilt das besondere Forschungsinteresse den sogenannten „Zwangsspektrumsstörungen“. Weitere Schwerpunkte beziehen sich auf den Einfluß der Steroidhormone auf kognitive Funktionen, die Bedeutung präfrontaler Strukturen für die Regulation des Sozialverhaltens und auf die Rolle der Hippocampusformation für kognitive und emotionale Funktionen. Im Anwendungsbereich führe ich eine Hochschulambulanz für Psychotherapie sowie eine neuropsychologische Sprechstunde. Diese Tätigkeit ist Teil des Schwerpunktes „Verhaltensmedizin Neurologischer Erkrankungen“, in welchem derzeit vorrangig für die Basalganglienerkrankungen klinisch-psychologische und neuropsychologische Maßnahmen für Diagnostik und Intervention erprobt werden.

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