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Psychologische Wissenschaft in den Medien

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16. Mai 2011

SWR2 Forum: Mutig sein in der Demokratie – Was heisst heute Zivilcourage?

Diskussionsteilnehmer:
Prof. Dr. Margarete Boos, Psychologin, Universitaet Goettingen
Dr. Joachim Gauck, Theologe und Publizist
Joerg Lau, Journalist ("Die Zeit")
Gespraechsleitung: Juergen Heilig

Im SWR2 Forum vom 18.2. ging es das Thema Zivilcourage und die Frage, worin sich diese zeigt. Bedeutet es, in der S-Bahn mitreisende Fahrgaeste vor Pruegeltätern zu bewahren, sich auf die Straße zu setzen, um Neonaziaufmaersche zu blockieren oder geheime Dokumente im Internet zu veröffentlichen?
Diskutiert wurde, wie viel Zivilcourage der Buerger in einer Demokratie benoetigt wird und wie diese erlernt werden kann.

Quelle: SWR2
Link: http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/swr2-forum/rueckschau/zivilcourage/-/id=660194/nid=660194/did=7466244/1ggm6ny/index.html

gemeldet von: Margarete Boos

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16. Mai 2011

SWR-Nachtcafe: "Geheimnis und Verrat"

Zum Thema des Nachtcafes "Geheimnis und Verrat" am 15. April war als psychologischer Experte Prof. Dieter Frey (Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen) eingeladen. Dabei erlaeuterte er, dass jeder Mensch ein Bild von sich selbst besitzt und Dinge verschweigt, um dieses Bild nach aussen aufrecht zu erhalten. Allerdings koennten Geheimnisse auch eine Belastung darstellen. Erleichterung erhofften sich Menschen oft davon, Geheimnisse mit anderen zu teilen. Dieses schaffe Naehe, solange das Vertrauen der andere dadurch nicht missbraucht werde.

Quelle: SWR
Link: http://www.swr.de/nachtcafe/-/id=200198/nid=200198/did=7725078/9iu5df/index.html

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1. April 2011

Social Science Palooza II

By DAVID BROOKS
Published: March 17, 2011

In einer Untersuchung der Staffel-Schwimmer der Sommer-Olympiade 2008 fanden Joachim Huffmeier und Guido Hertel, dass die Leistung der Schwimmer in den ersten Etappen ihrer jeweiligen Einzelleistungen entsprach. Die Schwimmer, die in einem späteren Abschnitt starteten, übertrafen hingegen ihre sonstigen Leistungen. Die zu einem späteren Zeitpunkt eingesetzten Schwimmer schienen demnach ihren Beitrag für den Erfolg ihres Teams im Wettkampf als entscheidend anzusehen und waren motivierter als wenn sie „nur“ für sich selbst schwammen.

Quelle: New York Times
Link: http://www.nytimes.com/2011/03/18/opinion/18brooks.html

gemeldet von: Guido Hertel

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1. April 2011

Impfmüdigkeit: „Auch in Deutschland sterben immer wieder Kinder an Masern“

Schwere Kinderkrankheiten treten dank Impfungen immer seltener auf – doch sollte man sein Kind wirklich impfen lassen? Das scheinen sich viele Eltern zu fragen, denn die Bereitschaft zur Impfung sinkt bei vielen. Wie es dazu kommt und wie man das Für-und-Wider einer Impfung abwägen kann, darüber sprach MEDICA.de mit Doktor Cornelia Betsch, Psychologin/Akademische Rätin an der Universität Erfurt.

Zum kompletten Interview (geführt von Simone Ernst): http://www.medica.de/cipp/md_medica/custom/pub/content,oid,33216/lang,1/ticket,g_u_e_s_t/src,Masern_1/~/%E2%80%9EAuch_in_Deutschland_sterben_immer_wieder_Kinder_an_Masern%E2%80%9C.html

Quelle: Medica.de
Link: http://www.medica.de/cipp/md_medica/custom/pub/content,oid,33216/lang,1/ticket,g_u_e_s_t/src,Masern_1/~/„Auch_in_Deutschland_sterben_immer_wieder_Kinder_an_Masern“.htm

gemeldet von: Dr. Cornelia Betsch

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22. Februar 2011

Psyche und Körper: Helen und ihre Schwestern (von Nicola Abé)

Frauen erkranken doppelt so häufig wie Männer an einer Depression. Das hat soziale, aber auch biologische Gründe.
Rund 25 Prozent aller Frauen und 12 Prozent der Männer erkranken im Laufe ihres Lebens an einer Depression - laut Bundesgesundheitssurvey, einer repräsentativen Befragung von rund 4000 Personen im Alter von 15 bis 65 Jahren, die auch leichtere Formen der Krankheit miteinschließt.
Bei den diagnostizierten Fällen kommen Frauen sogar auf dreimal mehr Depressionen als Männer. Früher dachte man, das sei ein direkter Hinweis auf die Anzahl der Erkrankungen. Heute weiß man, dass diese Statistik nicht die Wirklichkeit abbildet. "Männer gehen erst dann zum Arzt, wenn es gar nicht mehr anders geht", sagt Mathias Berger, der am Freiburger Universitätsklinikum die Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie leitet. Bei Frauen sei es akzeptiert, dass sie Schwäche zeigen und sich helfen ließen. Häufig zeigen die erkrankten Männer andere Symptome als Frauen: Sie werden aggressiv oder hyperaktiv, machen sehr viel Sport, ohne sich dabei zu entspannen. Häufiger als Frauen greifen sie zu Alkohol oder illegalen Drogen. "Diagnostiziert wird dann eine Suchtkrankheit", so Berger, "obwohl eigentlich eine Depression dahintersteckt." Eine einfache Erklärung, warum die weibliche Seele sich so viel häufiger verdüstert als die männliche, gibt es nicht. Das Erbgut spielt hier keine Rolle. "Genetisch sind Frauen nicht schlechter gegen Depressionen gerüstet als Männer", sagt Berger.
Doch woran liegt es dann? Nach dem Vulnerabilitäts-Stress-Modell sind für das Entstehen einer Depression einerseits aktuelle Belastungen entscheidend ("Stress"), andererseits die Verwundbarkeit aufgrund von Anlage und Erfahrungen ("Vulnerabilität").

Quelle: Spiegel Online
Link: http://www.spiegel.de/spiegelwissen/0,1518,747305,00.html

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13. Februar 2011

Schlafforschung: Wie Klarträumer ihre Gedanken steuern

Ursula Voss, Vertretungsprofessorin für Psychologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, beschreibt für "Gehirn und Geist" wie man seine Gedanken im Schlaf kontrolliert.

Erkennt der Träumende, dass das Erlebte nicht real ist, etwa weil die bizarren Geschehnisse keinen Sinn ergeben, so spricht man von einem luziden Traum oder Klartraum. Manche Schläfer werden sich in diesen Momenten nicht nur der Tatsache bewusst, dass sie träumen, sie können das fiktive Geschehen sogar aktiv beeinflussen, ohne dabei zu erwachen.

Quelle: Generic News
Link: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,744502,00.html

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17. Januar 2011

Bericht in Psychologie-Aktuell.com: Pflegenden fehlt häufig die wirkliche Wertschätzung

Das Institut für Demoskopie Allensbach hat festgestellt, dass die Pflege zu den meistgeschätzten Berufsgruppen zählt. Die Wahrnehmung der Pflegende selbst weicht stark davon ab. Stefan Engelbrecht und seine Kollegen (TU Dortmund) erklären dies damit, dass der hohe Rang, der den Pflegenden in den Befragungen zugewiesen wurde, auch etwas mit einer Art 'Erleichterung' zu tun haben könnte, dass sich eine Berufsgruppe der doch eher unliebsamen Aufgaben annimmt.“ Je länger Pflegende im Beruf sind, desto ungünstiger schätzen sie ihr Image ein. Offensichtlich besteht ein Problem der Wertschätzung innerhalb des Systems.
Das Erleben gegenseitiger, kompatibler Wertschätzung ist eine wesentliche Voraussetzung für ein gutes Arbeitsklima, Motivation, Leistungsfähigkeit und Gesundheit; diese Zusammenhänge werden häufig unterschätzt, kritisieren Barbara Hinding und Kollegen (TU Dortmund).

Quelle: Generic News
Link: http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/2011/01/17/1295273499-pflegenden-fehlt-haeufig-die-wirkliche-wertschaetzung.html

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15. Oktober 2010

SPIEGEL-Gespräch: "Die Kultur schlägt der Biologie ein Schnippchen"

Die Entwicklungspsychologin Ursula M. Staudinger über das Lernen in den verschiedenen Lebensphasen, das Erfahrungswissen im Alter und die Frage, wie man Weisheit messen kann.

Quelle: SPIEGEL WISSEN Nr. 3/2010
Link: /_download/2010/SPWI_03_10_Sonder_Staudinger.pdf

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17. September 2010

Was ist dran an Sarrazins Thesen?

Die Arbeiten der Entwicklungspsychologen und Begabungsforscher Heiner Rindermann und Detlef Rost wurden zu den wichtigsten Quellen für Thilo Sarrazins Deutschland-Buch. Jetzt schreiben sie, was an Sarrazins Thesen ihrer Meinung nach Bestand hat - und was nicht.

Quelle: FAZ, 7. September 2010
Link: http://www.faz.net/-01hsgx

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17. September 2010

In Sachen Intelligenz nicht auf Intuition bauen

Zahlen spielen in der Debatte um die Erblichkeit mentaler Eigenschaften eine große Rolle. Aber was bringen Erblichkeitskoeffizienten für Intelligenz? Nichts, denn nicht die Gene, die Umwelten sind die richtige Messlatte.

Von Manfred Velden

Quelle: FAZ, Nr. 208, 8. September 2010
Link: http://www.dgps.de/_download/2010/faz_208_2010.pdf

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