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Preise und Ehrungen

Alle zwei Jahre verleiht die Deutsche Gesellschaft für Psychologie anlässlich ihres Kongresses Preise und Ehrungen für herausragende wissenschaftliche Leistungen und Verdienste für die Psychologie.

Neben der Verleihung obiger Preise ernennt die Deutsche Gesellschaft für Psychologie alle zwei Jahre anlässlich Ihres Kongresses Ehrenmitglieder.

Ehrung des wissenschaftlichen Lebenswerks 2010

Anlässlich des 47. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Bremen schreibt die Deutsche Gesellschaft für Psychologie die

Ehrung für das Wissenschaftliche Lebenswerk

aus. Mit dieser Ehrung sollen angesehene Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Psychologie gewürdigt werden, deren wissenschaftliches Werk und deren wissenschaftliche Aktivitäten Forschung und Lehre im Fach Psychologie über einen langen Zeitraum hinweg nachhaltig beeinflusst haben und weiterhin noch beeinflussen. Die Bedeutung des wissenschaftlichen Lebenswerkes sollte sich unter anderem an dem Einfluss zeigen, den es auf die Wissenschaftler/innen der nächsten Generation hat. Weiter sollte das Werk für die Belange der Öffentlichkeit und der Gesellschaft bedeutsam sein. Zugleich würdigt die Deutsche Gesellschaft für Psychologie damit die wissenschaftlichen Leistungen, die als Markierungspunkte in der Geschichte der Psychologie gelten können.

Nominierungen

Die Mitglieder der DGPs werden gebeten, Nominierungen für diesen Preis auszusprechen. Die vorgeschlagenen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sollen in der Regel Mitglieder der DGPs sein. Nominierungen sind zusammen mit einer ausführlichen Begründung bis zum 31.12.2009 zu richten an den Vorsitzenden der Jury, Herrn Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Universität Würzburg, Lehrstuhl für Psychologie IV, Wittelsbacherplatz 1, D-97074 Würzburg. Eine Kopie ist zu senden an den Schriftführer der DGPs, Herrn Prof. Dr. Christoph Steinebach, ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Departement Angewandte Psychologie, Minervastrasse 30, CH-8032 Zürich.

Auswahl

Die Ehrung wird vom Vorstand der DGPs aufgrund eines Vorschlags der von ihr eingesetzten Jury verliehen.

Ausschreibung der Wilhelm-Wundt-Medaille 2010

Anlässlich des 47. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Bremen schreibt die Deutsche Gesellschaft für Psychologie die

Wilhelm-Wundt-Medaille

für herausragende wissenschaftliche Leistungen im Fach Psychologie aus. Diese Auszeichnung wird an aktive Forscherpersönlichkeiten vergeben, die durch bedeutende Arbeiten in der empirischen-psychologischen Grundlagenforschung höchste fachliche Anerkennung erfahren. Mit der Verleihung der Wilhelm-Wundt-Medaille ist die Ehrenmitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Psychologie verbunden.

Mit dieser Auszeichnung sollen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen geehrt werden, deren empirische Arbeiten ein Forschungsprogramm repräsentieren, das innovative Ansätze und Problemlösungen in der psychologischen Grundlagenforschung verfolgt, das maßgeblichen Einfluss auf ein Forschungsgebiet der Psychologie hat und das nationale wie internationale fachliche Anerkennung findet.

Nominierungen

Die Mitglieder der DGPs werden gebeten, Nominierungen für diesen Preis auszusprechen. Nominiert werden können in der Regel nur Mitglieder der DGPs. Das Nominierungsschreiben ist zusammen mit einer ausführlichen Begründung bis zum 31.12.2009 zu richten an den Vorsitzenden der Jury, Herrn Prof. Dr. Marcus Hasselhorn, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, AE: Bildung und Entwicklung Schloßstr. 29, D-60486 Frankfurt am Main. Eine Kopie ist zu senden an den Schriftführer der DGPs, Herrn Prof. Dr. Christoph Steinebach, ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Departement Angewandte Psychologie, Minervastrasse 30, CH-8032 Zürich.

Auswahl

Die Wilhelm-Wundt-Medaille wird vom Vorstand der DGPs aufgrund eines Vorschlags der von ihr eingesetzten Jury verliehen.

Ausschreibung des Charlotte- und Karl-Bühler-Preises 2010

Anlässlich des 47. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Bremen verleiht die Deutsche Gesellschaft für Psychologie zum achten Mal den

Charlotte- und Karl-Bühler-Preis

Damit sollen jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet werden, deren wissenschaftliches Werk den Rang eines Forschungsprogramms erreicht hat, das bereits ein Forschungsgebiet der Psychologie beeinflusst und möglicherweise Auswirkungen auf Nachbargebiete gezeigt hat. Ausgezeichnet werden soll ein noch in der Entwicklung befindliches Programm. Der Preis, der alle zwei Jahre einmal verliehen wird, hat zum Ziel, Geleistetes zu honorieren und Anreiz für weitere hervorragende Arbeiten zu sein. Er ist mit 1000,- Euro dotiert.

Nominierungen

Die Mitglieder der DGPs werden gebeten, Nominierungen für diesen Preis auszusprechen. Nominiert werden können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die zum Zeitpunkt der Preisvergabe nicht älter als 45 Jahre sind und in der Regel Mitglieder der DGPs sein sollten. Die Nominierung soll mit einer ausführlichen Begründung im Hinblick auf die Qualifikation des wissenschaftlichen Werks als Forschungsprogramm versehen sein. Beige­fügt sein sollen die üblichen Unterlagen wie Lebenslauf, Schriftenverzeichnis sowie die Aus­wahl der fünf für das Forschungsprogramm bedeutendsten Publikationen. Selbstnominierun­gen sind möglich.

Alle Unterlagen sind bis zum 31.12.2009 zu richten an den Vorsitzenden der Jury, Herrn Prof. Dr. Reinhard Pekrun, Ludwig-Maximilians-Universität München, Department Psychologie, Leopoldstraße 13, D- 80802 München. Eine Kopie ist zu senden an den Schriftführer der DGPs, Herrn Prof. Dr. Christoph Steinebach, ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Departement Angewandte Psychologie, Minervastrasse 30, CH-8032 Zürich.

Auswahl

Der Charlotte- und Karl-Bühler-Preis wird vom Vorstand der DGPs aufgrund eines Vorschlags der von ihr eingesetzten Jury verliehen.

Ausschreibung des Heinz-Heckhausen-Jungwissenschaftlerpreises 2010

Anlässlich des 47. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Bremen schreibt die Deutsche Gesellschaft für Psychologie den

Heinz-Heckhausen-Jungwissenschaftlerpreis

aus. Prämiert wird eine Dissertation im Hauptfach Psychologie, die von der Preisträgerin bzw. dem Preisträger in einem Vortrag auf dem Kongress vorgestellt werden soll. Der Preis ist mit 1000,- Euro dotiert.

Nominierungen

Die Mitglieder der DGPs werden gebeten, Nominierungen für diesen Preis auszusprechen. Nominiert werden können in der Regel nur Mitglieder der DGPs. Selbstnominierungen sind ebenso willkommen wie Fremdnominierungen. Bewerbungen sind möglich durch und für Personen der Jahrgänge 1977 und jünger (Hinweis: Wehr- und Ersatzdienstzeiten oder Elternzeiten, die zu einer Verzögerung der wissenschaftliche Karriere geführt haben, können auf Antrag angerechnet werden. Eine schriftliche Begründung ist den Nominierungsunterlagen hinzuzufügen.)

Die mündliche Prüfung im Rahmen des Promotionsverfahrens muss bis zum Ende der Nominierungsfrist mit Erfolg abgelegt sein.

Dem Nominierungsschreiben, das die Anschrift der bzw. des Nominierten enthalten muss, sollen folgende Unterlagen beigefügt sein:

Alle Unterlagen sind bis zum 31.12.2009 zu richten an die Geschäftsstelle der DGPs, Von Schonebeck-Ring 77, 48161 Münster. Ein Exemplar der Dissertation, Promotionsurkunde und Lebenslauf ist zu senden an die Vorsitzende der Jury, Frau Prof. Dr. Alexandra Freund, Universität Zürich, Psychologisches Institut, Binzmühlestraße 14/11, CH-8050 Zürich. Eine Kopie der Unterlagen und ein Exemplar der Dissertation ist zu senden an den Schriftführer der DGPs, Herrn Prof. Dr. Christoph Steinebach, ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Departement Angewandte Psychologie, Minervastrasse 30, CH-8032 Zürich.

Auswahl

Der Heinz-Heckhausen-Jungwissenschaftlerpreis wird vom Vorstand der DGPs aufgrund eines Vorschlags der von ihr eingesetzten Jury verliehen, die sich in ihrer Arbeit auch auf externe Gutachten stützt.

Ausschreibung des Preises für Wissenschaftspublizistik 2010

Anlässlich des 47. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Bremen verleiht die Deutsche Gesellschaft für Psychologie zum vierzehnten Mal den

Preis für Wissenschaftspublizistik

an eine Journalistin oder einen Journalisten, die/der sich um die Darstellung psychologischer Forschung in den Medien verdient gemacht hat. Berücksichtigt werden Beiträge in Printmedien, im Hörfunk und im Fernsehen.

Maßgebend für die Vergabe des Preises sind folgende Gesichtspunkte

Nominierungen

Die Mitglieder der DGPs werden gebeten, Nominierungen für diesen Preis auszusprechen. Bewerbungen und Vorschläge mit aussagekräftigen Unterlagen sind bis zum 31.12.2009 zu richten an den Vorsitzenden der Jury, Herrn Prof. Dr. Dr. Friedrich Hesse, Universität Tübingen, Lehrstuhl für Angewandte Kognitionspsychologie und Medienpsychologie, Konrad-Adenauer-Straße 40, D-72072 Tübingen. Eine Kopie ist zu senden an den Schriftführer der DGPs, Herrn Prof. Dr. Christoph Steinebach, ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Departement Angewandte Psychologie, Minervastrasse 30, CH-8032 Zürich.

Auswahl

Der Preis für Wissenschaftspublizistik wird vom Vorstand der DGPs aufgrund eines Vorschlags der von ihr eingesetzten Jury verliehen.

Ausschreibung des Förderpreises Psychologie 2010

Anlässlich des 47. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Bremen schreibt die Deutsche Gesellschaft für Psychologie zum vierten Mal den

Förderpreis Psychologie

aus. Der Förderpreis Psychologie wird an Privatpersonen, Unternehmen, Verbände, Organisationen des öffentlichen Lebens verliehen, die in besonderer Weise durch ihr Engagement zur Förderung von Forschung und Lehre im Fach Psychologie beigetragen haben.

Nominierungen

Die Mitglieder der DGPs werden gebeten, Nominierungen für diesen Preis auszusprechen. Bewerbungen und Vorschläge mit aussagekräftigen Unterlagen sind bis zum 31.12.2007 zu richten an den Vorsitzenden der Jury, Herrn Prof. Dr. Joachim Funke, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Psychologisches Institut, Hauptstr. 47, D-69117 Heidelberg. Eine Kopie ist zu senden an den Schriftführer der DGPs, Herrn Prof. Dr. Christoph Steinebach, ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Departement Angewandte Psychologie, Minervastrasse 30, CH-8032 Zürich.

Auswahl

Der Preis wird vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychologie aufgrund eines Vorschlags der von ihr eingesetzten Jury verliehen.

Ausschreibung des Franz-Emanuel-Weinert-Preises 2010

Anlässlich des 47. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Bremen verleiht die Deutsche Gesellschaft für Psychologie zum fünften Mal den

Franz-Emanuel-Weinert-Preis

Damit sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet werden, die im Bereich der Psychologie hervorragende Forschung betrieben und diese Arbeit der Öffentlich­keit erfolgreich näher gebracht haben. Der Preis soll demnach an solche Forscherinnen und Forscher gehen, die mit ihrer psychologischen Arbeit dem öffentlichen Interesse in besonde­rer Weise gedient haben. Die Deutsche Gesellschaft für Psychologie würdigt damit exzellente wissenschaftliche Leistungen, die den großen Stellenwert der Forschungsarbeiten unseres Faches für die fundierte Behandlung gesamtgesellschaftlich relevanter Probleme dokumentiert.

Nominierungen

Die Mitglieder der DGPs werden gebeten, Nominierungen für diesen Preis auszusprechen. Die vorgeschlagenen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sollen in der Regel Mitglieder der DGPs sein. Die Nominierungen sind zusammen mit ausführlichen Begründungen bis zum 31.12.2009 zu richten an den Vorsitzenden der Jury, Prof. Frieder Lang, c/o Geschäftsstelle der DGPs, Postfach 420143, 48068 Münster.. Eine Kopie ist zu senden an den Schriftführer der DGPs, Herrn Prof. Dr. Christoph Steinebach, ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Departement Angewandte Psychologie, Minervastrasse 30, CH-8032 Zürich.

Auswahl

Die Ehrung wird vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychologie aufgrund eines Vorschlags der von ihr eingesetzten Jury ausgesprochen.

Preise und Ehrungen vergangener Jahre

Preisträgerinnen und Preisträger

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